Dies ist der private Weblog von Beat Döbeli Honegger

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Hmm, und was ist jetzt Computational Thinking?
Der CT-Lakmustest - ein Klärungsinstrument für fachdidaktische und bildungspolitische Diskussionen

26 March 2026 | Beat Döbeli Honegger | Bildungspolitik, Informatik

Computational thinking (CT) (Biblionetz:w02206) ist ein Dauerbrenner in meinem beruflichen Umfeld (z.B. Dezember 2025: NeinEsGehtNichtUmComputergestuetztesDenken). Der 2006 von Jeannette Wing (Biblionetz:p09720) mit einem Artikel in den Communications of the ACM PDF-Dokument (Biblionetz:t12130) popularisierte Begriff taucht seit Jahren sowohl in fachdidaktischen als auch bildungspolitischen Diskussionen auf. Auf den ersten Blick ist es ganz einfach. Die meisten Definitionen des Begriffs lassen sich zusammenfassen als

Denken wie Informatiker:innen

Doch was simpel klingt, ist bei näherer Betrachtung doch nicht so eindeutig. Dies zeigt sich, wenn man nachfragt, was denn das Verhältnis von CT zu Informatik sei. Ich habe dazu als eine Art Lakmustest eine Grafik erstellt:

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Wenn sich der lokale Chatbot hintersinnt

14 March 2026 | Beat Döbeli Honegger | GMLS

Erste Experimente mit lokalem Chatbot auf Mac Mini M4. Amüsant, wie sich der Bot hintersinnt aufgrund einer einfachen Anfrage mit Tippfehler: "Was ist die Haltstadt von der Schweiz?"

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Gadgets für den Fernunterrichtsdozenten
Methodenvielfalt erhöhen und cognitive load senken

14 March 2026 | Beat Döbeli Honegger | Bildschirme, Gadget, PHSZ

Auch nach dem Ende von Corona habe ich bisweilen Studierende im Fernunterricht. Ich empfinde es als anspruchsvoll, Fernunterricht abwechslungsreich zu orchestrieren. Unter anderem deshalb habe ich mir zwei Gadgets zugelegt, die mir das Dozierendenleben erleichtern sollen: Eine Insta360 Link 2 Webcam und ein Streamdeck:

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Binär zählen lernen trotz oder wegen "KI"
Was muss man über Informatik wissen angesichts von generativen Machine Learning Systemen?

Ich nutze die Zugfahrt für ein fokussiertes Deep-Dive in mein didaktisches High-Performance-Mindset, um maximale Stakeholder-Alignment-Power zu entfalten und die nächste Generation von Informatik-Lehrkräften mit einem 10x-Growth-Approach zu disrupten. 🚀🔥💎

schlägt mir der LinkedIn-Bullshit-Generator als Tätigkeitsbeschreibung für heute vor. (Beim Bullshit-Generator handelt es sich um einen Preprompt, der einem GMLS gefüttert aus jeder banalen Tätigkeitsbeschreibung eine (leider derzeit häufige) LinkedIn-Übertreibung macht.)

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Was ich grad wirklich mache: Ich bin im Zug für die Einstiegsveranstaltung Grundlagen der Informatik der PHSZ im zweiten Semester unseres Fernstudiengangs zur Primarlehrperson und lese (ebenfalls bei LinkedIn), dass sich die Schweiz an der PISA-Untersuchung 2029 (Biblinetz:w03699) beteiligen wird und da auch das Modul Media & Artificial Intelligence (MAIL) (Biblionetz:w03700) nutzen will. Das finde ich grundsätzlich begrüssenswert, denn es ist sinnvoll zu wissen, was Jugendliche in der Schweiz in digitalen Dingen wissen und können.

Weil ich meinen mechanischen Binärzähler für den heutigen Unterricht dabeihabe, frage ich mich, wie der denn zum MAIL-Modul von PISA 2029 passt.

Claude beim Arbeiten zusehen
Wozu agentische Systeme so fähig sind

20 February 2026 | Beat Döbeli Honegger | GMLS, Software

Im Folgenden beschreibe ich, was Claude Opus 4.6 im Februar 2026 aufgrund eines einzigen Prompts auf meinem Computer erstellen konnte. Natürlich wusste ich theoretisch, dass so etwas geht. Sieht man dann dem generativen Machine-Learning-System während 20 Minuten zu, wie es die Aufgabe löst, ist es nochmals was anderes.

Claude hat mir aufgrund eines einzigen Prompts aus einer riesigen MP3-Sammlung im Umfang von 78 CDs, Coverbildern und einem Booklet als PDF eine strukturierte HTML-Oberfläche für den Browser mit Volltextsuche und integriertem Player gebaut:

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