Software

GMLS-induzierte Usability-Toleranz-Senkung
Aus der Serie: Gefühle in GMLS-Zeiten

13 October 2026 | Beat Döbeli Honegger | GMLS, Software, vibe coding

Menschen, die selbst Software herstellen, sind oft kritischer gegenüber gegebener (Standard-)Software als Menschen ohne Programmiererfahrung, weil sie wissen, dass es auch anders ginge. Für Menschen mit Programmiererfahrung ist dabei der Frust zweistufig: Als erstes ärgert man sich über unsägliche Usability einer Software. Fast schlimmer ist dann aber, dass die nicht programmierende Umgebung diesen Frust nicht versteht und lakonisch antwortet: "Das ist halt so." oder noch schlimmer mit: "Hast du denn keine anderen Sorgen?"

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Doch es besteht Hoffnung: Nachdem nicht-programmierende Menschen erlebt haben, wie sich mit Hilfe generativer Machine-Learning-Systeme (GMLS) (Biblionetz:w02833) Software auch automatisiert herstellen (sprich: vibe-coden (Biblionetz:w03702)) lässt, sinkt auch ihre Toleranz gegenüber grottiger Usability.

GMLS-induzierte Usability-Toleranz-Senkung bezeichnet die sinkende Bereitschaft, unnötig komplizierte, schlecht anpassbare oder nutzerunfreundliche Software hinzunehmen, weil generative Machine-Learning-Systeme individuellere digitale Werkzeuge schnell erzeugbar machen.

Weniger akademisch formuliert:

Claude beim Arbeiten zusehen
Wozu agentische Systeme so fähig sind

20 February 2026 | Beat Döbeli Honegger | GMLS, Software, vibe coding

Im Folgenden beschreibe ich, was Claude Opus 4.6 im Februar 2026 aufgrund eines einzigen Prompts auf meinem Computer erstellen konnte. Natürlich wusste ich theoretisch, dass so etwas geht. Sieht man dann dem generativen Machine-Learning-System während 20 Minuten zu, wie es die Aufgabe löst, ist es nochmals was anderes.

Claude hat mir aufgrund eines einzigen Prompts aus einer riesigen MP3-Sammlung im Umfang von 78 CDs, Coverbildern und einem Booklet als PDF eine strukturierte HTML-Oberfläche für den Browser mit Volltextsuche und integriertem Player gebaut:

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Das papierlose Familienbüro
wie ich mit einem Raspi und einem Einzugsscanner Spass an der Dokumentenablage bekommen habe

26 January 2026 | Beat Döbeli Honegger | Geek, Software

Kontoauszüge, Versicherungskorrespondenz, Handwerkerrechnungen und der gleichen mehr stapelt sich im Laufe der Zeit und es macht wenig Spass, diese Dokumente so abzulegen, dass man sie gegebenenfalls auch wiederfindet. Der Open-Source-Software paperless-ngx, meinem Raspberry Pi und einem Einzugsscanner sei Dank, habe ich aktuell sogar grad Spass am Ablegen von Dokumenten wink

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Verdammte Volltextsuche VII
... und Microsoft sagt nur ¯\_(ツ)_/¯

Ich habe ja so meine Probleme mit Volltextsuche. Ist ja theoretisch eine gute Sache - wenn sie denn funktionieren täte. Aber bei mir will das von Zeit zu Zeit nicht so klappen, bisher meist bei Windows: VerdammteVolltextSuche (2011), VerdammteVolltextSucheIII (2011), VerdammteVolltextsucheIV (2011), VerdammteVolltextSucheV (2011) und VerdammteVolltextsucheVI (2015).

Dieses Mal (2025) betrifft es das iPad, aber wiederum Microsoft: Seit einiger Zeit zeigt die Volltextsuche meines privaten OneDrive auf dem iPad keine Treffer mehr an, egal wonach ich suche.

Display Fusion

24 September 2021 | Beat Döbeli Honegger | Bildschirme, Software

Die Frage Wie viele Bildschirme der Mensch braucht beschäftigt mich ja bald 10 Jahre (siehe auch Die Masterarbeit mit dem Smartphone schreiben), ich habe mit einem grossen externen Bildschirm 2007 begonnen und stehe derzeit noch immer bei zwei externen Bildschirmen:

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Doch auch Windows 10 bietet mit Boardmitteln aus meiner Sicht kein vernünftige Fensterverwaltung. Zwar kann ich Fenster mit der Maus am linken und rechten Bildschirmrand festmachen um die jeweilige Hälfte des Bildschirms nutzen zu können, aber bei hochformatig hingestellten Bildschirm ist das suboptimal.

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