Bildschirme

Gadgets für den Fernunterrichtsdozenten
Methodenvielfalt erhöhen und cognitive load senken

14 March 2026 | Beat Döbeli Honegger | Bildschirme, Gadget, PHSZ

Auch nach dem Ende von Corona habe ich bisweilen Studierende im Fernunterricht. Ich empfinde es als anspruchsvoll, Fernunterricht abwechslungsreich zu orchestrieren. Unter anderem deshalb habe ich mir zwei Gadgets zugelegt, die mir das Dozierendenleben erleichtern sollen: Eine Insta360 Link 2 Webcam und ein Streamdeck:

ferngadgets-01.jpg

Pixel-Inflation

15 September 2024 | Beat Döbeli Honegger | Bildschirme

Zum ersten Mal hatte ich die Frage WieVieleBildschirmeBrauchtDerMensch in diesem Blog im Jahr 2006 gestellt. Damals sah es auf meinem privaten Pult so aus:

pult_small.jpg

Display Fusion

24 September 2021 | Beat Döbeli Honegger | Bildschirme, Software

Die Frage Wie viele Bildschirme der Mensch braucht beschäftigt mich ja bald 10 Jahre (siehe auch Die Masterarbeit mit dem Smartphone schreiben), ich habe mit einem grossen externen Bildschirm 2007 begonnen und stehe derzeit noch immer bei zwei externen Bildschirmen:

displayfusion.jpg

Doch auch Windows 10 bietet mit Boardmitteln aus meiner Sicht kein vernünftige Fensterverwaltung. Zwar kann ich Fenster mit der Maus am linken und rechten Bildschirmrand festmachen um die jeweilige Hälfte des Bildschirms nutzen zu können, aber bei hochformatig hingestellten Bildschirm ist das suboptimal.

Vorurteile gegenüber Informatikern

11 June 2020 | Beat Döbeli Honegger | Bildschirme, Software

Es ist ja nichts Neues, dass Menschen Vorurteile gegenüber Informatikern haben (Biblionetz:f00159). Die Corona-Krise hat die Sache diesbezüglich nicht einfacher gemacht im Gegenteil. Zwar haben einige in der Krise gemerkt, dass gewisse Informatiker im wahrsten Sinne des Wortes systemrelevant sind (weil nämlich ohne sie das Computersystem nicht läuft), aber das hat sie von bösen Scherzen nicht abgehalten, wie dieses Beispiel zeigt:

a-programmer.jpg

Seit mehr als sechs Jahren beschäftigt mich die Frage: Wie viele Bildschirme braucht der Mensch?. In den letzten Jahren wurden meine Bildschirme immer grösser und auch zahlreicher. Im Jahr 2007 war ich beim ersten 24-Zöller angelangt und war damit einige Jahre zufrieden. Die Preise sanken, irgendwann stand auch zuhause ein 24-Zöller.

In letzter Zeit sind die Preise nochmals stark gesunken, so dass ich - wieder zuerst im Büro - mit zwei 24-Zöllern zu experimentieren angefangen habe.

genuegend-platz-04.jpg

Toll, so viel Bildschirmfläche zu haben, aber irgendwie ist mein XXX zu gering: Bei zwei 24-Zöllern nebeneinander musste ich immer den Kopf drehen, um alles sehen zu können. Nicht wirklich bequem. So liess ich die Idee von zwei Bildschirmen eine Weile ruhen, bis mir in den Sinn kam, dass man die Bildschirme im Büro ja drehen und somit auch im Hochformat nutzen konnte. Gesagt, getan:

genuegend-platz-01.jpg

Ja, und jetzt macht's wirklich Spass: 2400 x 1920 Pixel, aber so gross, dass ich sie auch mit beginnender Altersweitsichtigkeit noch vernünftig nutzen kann. (Ja klar, daneben ist noch der kleine Tablet-Bildschirm mit weiteren 1280 x 1024 Pixeln für Twitter, Logfiles und andere Fenster, die nur peripherer Aufmerksamkeit bedürfen. Nachdem das im Büro Spass gemacht hat, habe ich mir dann vor ca. einem halben Jahr auch zwei pivot-fähige Bildschirme für zu Hause angeschafft und habe nun da auch die gleiche Konfiguration:

genuegend-platz-02.jpg

Nun braucht man selten ein einziges Fenster so gross (abgesehen davon, dass dann der senkrechte "Mittelbalken" doch recht stören würde). Stattdessen habe ich mir die grosse Fläche in vier virtuelle Bildschirme von 1200 x 950 aufgeteilt, in die ich nun mit Tastenkürzeln oder entsprechender Mausbewegung einzelne Fenster deponieren kann. Ich nutze dafür die kostenlose Software GridMove, bei der ich in einem Config-File meine eigenen Fensteraufteilungen definieren kann. Meine Aufteilung ist allerdings relativ simpel:

genuegend-platz-03.jpg

Hardwaremässig geht das übrigens mit meinem Tablet-PC problemlos. Der erste externe Bildschirm wird via DisplayPort angehängt, der zweite externe Bildschirm benötigt einen USB-to-DVI-Wandler (USB 2.0, der sich der DisplayLink-Software bedient. Man sollte damit vermutlich nicht versuchen, 3D-Action-Spiele zu spielen, aber für meine Bedürfnisse reichts, es ist keine Verzögerung erkennbar.

(Bei mir kommen zwei Bildschirme des Typs U2412M von Dell für je CHF 329.- und der USB to Displayport Club 3D SenseVision für CHF 65.- zum Einsatz.)

Tja, damit habe ich nun mindestens vorläufig das Gefühl, über genügend Bildschirmfläche zu verfügen...

,

Kontakt

  • Beat Döbeli Honegger
  • Plattenstrasse 80
  • CH-8032 Zürich
  • E-mail: beat@doebe.li
This page was cached on 15 Mar 2026 - 04:54.