Dies ist der private Weblog von Beat Döbeli Honegger

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(Noch) kein Firefox 4 für mich

21 May 2011 | Beat Döbeli Honegger | Annoyance, Geek, Software
Heute habe ich probeweise Firefox 4 installiert, soll ja schneller sein. Doch für mich trifft dies nicht zu, und nach weniger als 15 Minuten bin ich wieder zu Firefox 3.6.17 zurückgekehrt.

Wo liegt das Problem? Ich habe seit Monaten ca. 8 Firefox-Fenster offen. Tja, würde man jetzt denken, das ist ja kein Problem. Doch gewisse dieser Fenster beinhalten über 50 Tabs. Insgesamt habe ich vermutlich gegen 200 Webseiten offen. Das funktioniert bestens dank einer Firefox-Extension namens BarTab, die nicht aktiv benötigte Tabs nach einer gewissen Zeit aus dem Speicher auslagert und bei einem Browser-Neustart auch nur diejenigen sofort lädt, die sichtbar sind.

*Leider gibt es BarTab (bisher) nicht für Firefox 4. Zwar gibt es einen geekigen Teilworkaround, der das sofortige Laden aller Tabs beim Browserstart verhindert. Sind die Tabs aber einmal im Speicher, so bleiben Sie es bis zum Beenden des Browsers.

Mit dem Firefox 3.6.17 belegt der Firefox bei mir derzeit ca. 350 MByte. Vorher mit Firefox 4 habe ich den Speicherbedarf bis auf 1600 MByte anwachsen lassen, bevor ich das Experiment abgebrochen habe.

Hmm, der Entwickler ist sich nicht sicher, ob er BarTab je für Firefox 4 anpassen wird. Ein weiterer Fall von "bisher liefs, aber in Zukunft wird es nicht mehr gehen" ?

Wenn Maschinen miteinander reden...

16 May 2011 | Beat Döbeli Honegger | Annoyance, Geek
Prophezeit man die zukünftige Informationsgesellschaft, so spricht man oft von Maschinen, die miteinander reden. Ich habe das heute schon, nur auf eine etwas andere Art:

Werbeanrufe sind mindestens so störend wie Spam-Mails (Biblionetz:w01207). Meist hat man aber keinen Telefon-Spamfilter. Dank der Fritzbox ist das bei mir jetzt anders und ich habe angefangen, Werbenummern (und unterdrückte Nummern) automatisch und nach 0.0 Sekunden Klingeln auf einen speziellen Anrufbeantworter umzuleiten, der erklärt, dass Werbeanrufe unerwünscht seien und man doch bitte eine Nachricht hinterlassen solle, falls man sich ungerecht behandelt fühle.

spit.jpg

Heutige Werbeanrufe werden ja meist von einem Anrufroboter vermittelt, der stur immer wieder probiert, bis er einen Menschen erkennt. Scheinbar erkennen nun gewisse Roboter meinen Anrufbeantworter weder als Menschen noch als Maschine - jedenfalls rufen sie dauernd zu allen möglichen Zeiten wieder an. Mein Telefonbeantworter wiederum nimmt alle Anrufe immer sofort brav an und zeichnet auch auf, was da so über die Leitung kommt. Das kann maschinelles Piepsen sein, Stille oder - viel interessanter - arme Callcenter-Mitarbeitende, die nicht mitbekommen haben, dass ihr Anruf bereits entgegengenommen worden ist.

Mich jedenfalls stören die Anrufe weder bei der Arbeit noch am Feierabend. Die Meldungen landen alle brav im Telefonspam-Ordner smile


Wie erkennst du denn Werbenummern? Führst du eine eigene Blacklist?

-- Main.MatthiasDreier - 14. Mai 2011

Ja, derzeit führe ich noch eine eigene Blacklist. Weiter bin ich in meinen Recherchen noch nicht.

-- Main.BeatDoebeli - 16 May 2011

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Nach dem Unterrichtsmaterial für die i-factory gleich nochmals ein Hinweis auf Informatik-Unterrichtsmaterial: Raimond Reichert (Biblionetz:p01018), mehrfacher Buchautor zum Thema Informatik-Didaktik hat seine Unterrichtsmaterialien für das Ergänzungsfach Informatik (Biblionetz:w02053) aufbereitet und auf dem Unterrichtsmaterialserver http://swisseduc.ch publiziert:

120-lektionen.jpg

Raimond Reichert schreibt zu seinem Musterlehrgang Ergänzungsfach Informatik an Schweizer Gymnasien:

Die fachliche Strukturierung folgt dem Raster Great Principles and Practices of Computing von Peter Denning. Ziel ist es, ein Gefühl für die grosse Breite der Informatik und der Tätigkeiten von Informatikern zu vermitteln. Aus Zeitgründen werden nur einzelne ausgewählte Themen in der Tiefe behandelt. Die Schülerinnen und Schüler sollen in der Lage sein, bei den ausgewählten Themen auch anspruchsvollere Aufgaben lösen zu können.

Stöbern lohnt sich: http://swisseduc.ch/informatik/120-lektionen/

Biblionetz mit dynamischerem User-Interface

09 May 2011 | Beat Döbeli Honegger | Biblionetz
Wer in den letzten Tagen das Biblionetz besucht hat, wird sich vielleicht gewundert haben:

biblionetz-collapse-01.jpg

Ist da gar kein Inhalt mehr, nur noch farbige Balken?

Gewisse Biblionetzseiten sind mit der Zeit immer länger und insbesondere für neue Besucher immer unübersichtlicher geworden. Ich habe mir darum bereits seit längerem überlegt, ein Inhaltsverzeichnis oben auf der Seite einzubauen. Doch irgendwie hat mich das nicht überzeugt, weil dann der zuerst sichtbare Teil von einem Inhaltsverzeichnis belegt wird, statt das Inhalt sichtbar wird.

Darum habe ich mit Hilfe des jQuery-Plugins von Daniel Stocks alle Abschnitte einer Biblionetzseite verbergbar gemacht. Ein Klick auf eine Überschrift macht den entsprechenden Abschnitt sichtbar:

biblionetz-collapse-02.jpg

Vorteil: Die anderen Überschriften bleiben sichtbar, der Kontext ist erkennbar und mit einem Klick auf die Überschrift lässt sich der Abschnitt auch wieder verbergen.

Damit diese Neuerung nicht zu einer mühsamen Klickerei ausartet, habe ich zwei zusätzliche Gimmicks: Relativ trivial ist der Knopf oben auf der Seite, mit dem sich alle Abschnitte gleichzeitig ein- oder ausklappen lassen. Schon raffinierter scheint mir die zweite Ergänzung: Das Biblionetz merkt sich pro Seite mit Hilfe von Cookies, welche Abschnitte jemand auf- oder zugeklappt hat. Besucht man also eine Biblionetz mit dem gleichen Browser erneut, so sollten die Abschnitte so ein- und ausgeklappt sein, wie beim letzten Mal. Hoffentlich klappts wink

Wen es technischer interessiert:
  • Ich musste das bereits so verfügbare Plugin so aufrufen, dass es merkt, von welcher Biblionetzseite es aufgerufen wird und die Cookies entsprechend setzen kann.
  • Derzeit gibt es noch Probleme mit anderen jQuery-Plugins, die bei ihrer Initialiserung herauszufinden versuchen, wie viel Platz sie beanspruchen sollen. Das scheint nur suboptimal zu klappen, wenn die entsprechenden Abschnitte auf display:none gesetzt sind...
  • Der Button oben könnte schöner sein und seinen Text auch anpassen, wenn zu Beginn bereits alles ausgeklappt ist...
  • Jetzt wird plötzlich deutlich, wenn Icons im Titel fehlen oder der Titel nicht selbsterklärend ist. Abhilfe folgt nach und nach...
  • Das dahinter stehende Usability-Konzept nennt sich Progressive Disclosure
  • Mit Cookies lassen sich noch andere lustige Dinge im Biblionetz andenken... wink

Mir gefällts. Mal schauen, was ich für Rückmeldungen erhalte...

Unterrichtsmaterial für die i-factory

09 May 2011 | Beat Döbeli Honegger | Informatik, PHSZ
Im November 2010 wurde im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern die Informatik-Ausstellung i-factory eröffnet. Nachdem ich vor der Ausstellungseröffnung im Beirat der Ausstellung und bei der didaktischen Konzeption beteiligt war, hat das Institut für Medien und Schule in den letzten Monaten Unterrichtsmaterial zur Vorbereitung des Ausstellungsbesuchs mit der Schulklasse erarbeitet.

i-factory-material.jpg
learn & teach -Arbeitsblätter für die 5./6. Klasse

Entstanden sind ca. 20 Blätter für Lehrpersonen und ca. 70 Seiten Material aufgeteilt in die drei Schulstufen Primar (5&6), Sekundarstufe I (7-9) und Sekundarstufe II (10-12). Die Materialien für Schülerinnen und Schüler - genannt learn & teach - bilden ein Gruppen-Puzzle (Jigsaw-Methode), bei der je ein Viertel der Klasse während zweier Lektionen eine Themeninsel der i-factory kennenlernt und sich darauf vorbereitet, diese dem Rest der Klasse an der Ausstellung vorzustellen und die Exponate zu betreuen.

i-factory-learn-and-teach.jpg

Die Materialien stehen unter einer creative-commons-Lizenz (BY-NC-SA) beim Schuldienst des Verkehrshauses zum Download in Form von drei stufenspezifischen ZIP-Files bereit.

Schweizer Lehrpersonen (5.-13. Schuljahr), welche mit ihrer Klasse die Ausstellung besuchen wollen, können von einer besonderen Unterstützung der Hasler Stiftung profitieren: Die Stiftung übernimmt Reisekosten und Eintritt für die gesamte Klasse, nachdem die Lehrperson einen halbtägigen Vorbereitungsworkshop besucht hat. mehr ...PDF-Dokument ,

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