Dies ist der private Weblog von Beat Döbeli Honegger

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UNM-Tagung Medien - Körper - Virtualität

29 August 2012 | Beat Döbeli Honegger | Veranstaltung

Am Samstag, den 27. Oktober findet in den neuen Räumlichkeiten der PH Zürich die 15. UNM-Tagung statt.

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Das Programm klingt spannend und reicht von Kindergarten bis zur Berufsschule und von ICT über Medienbildung bis zur Informatik wink

Bring your own Access Point

29 August 2012 | Beat Döbeli Honegger | Gadget, Schul-ICT
Sorry, bereits wieder ein Hardware-Posting. Es ist nichts neues mehr, dass man aus jedem vernünftigen Smartphone einen Access Point machen kann. Somit sind mobile Access Points nichts wirklich aufregendes mehr. Da ich mich aber immer wieder aufrege, dass es an Orten wo ich mich aufhalte zwar vernünftiges Kabel-Internet, aber kein - oder mindestens kein vernünftiges - WLAN hat, habe ich mir nun einen kleinen mobilen Access Point zugelegt, den ich ab sofort immer im Rucksack haben werde und bei Bedarf zücken und einstecken kann.

tl-wr702n.jpg

Das TL-WR702N genannte Teil ist 5.7 x 5.7 cm gross und 1.8 cm hoch, wird per USB mit Strom versorgt (entsprechendes Netzteil wird mitgeliefert), funkt mit 802.11b/g/n, kann als Router, Access Point, Bridge oder Client betrieben und per Webinterface konfiguriert werden und kostet CHF 34.-

Bei dem Preis läuft das schon fast unter Verbrauchsmaterial smile

Als nächstes steht der Test an, ob das Teil auch 20 Studierende aushält, die gleichzeitig surfen wollen.

Update 16.04.12: Ich muss bereits ein neues Exemplar kaufen, da es mir ein Dozent nach der Demonstration nicht mehr zurückgeben wollte. Warum habe ich ihm auch den wahren Preis genannt … wink

Update 18.04.12: Bei Microspot kostet das Teil gar nur CHF 20.65 inkl. Versand.

Update 31.05.12: Microspot hat den Preis auf CHF 58.- erhöht! Nun ist Digitec mit 33.- wieder klar günstiger.

Update: Warum noch teure Access-Points für Schulen?

Unter anderem ausgelöst durch dieses Posting entstand die Diskussion, warum Schulen denn noch teure Access Points kaufen müssten, wenn ja bereits Geräte für CHF 34.- verfügbar seien. Hier ein paar Argumente, warum das eben doch zwei paar Schuhe sind und professionelle, fix installierte Access Points in Schulen massiv mehr kosten:

  • Noch ist unklar, wie viele Clients dieser Nano-AP managen kann. Sollte er nach 5 Clients schlapp machen, dann eignet er sich für Home-User und Kleinsitzungen, nicht aber für Schulklassen und Seminargruppen.
  • Solche Kleingeräte sind nicht managebar. Sie haben "nur" ein Webinterface. Wenn dann 70 solcher Geräte zu administrieren sind.. (Erstaunlicherweise beherrscht aber selbst das 34.- Gerät eine User-Authentication per RADIUS-Server.)
  • Solche Kleingeräte haben keine Lieferbarkeitsgarantie über einen längeren Zeitraum. Vielleicht gibt es das Modell in 3 Monaten nicht mehr. In grösseren Schulen führt das zu einem Gerätezoo. Kann mühsam werden zum administrieren.
  • Solche Geräte sprechen sich untereinander nicht ab (Roaming, Funkkanal etc.)
  • Solche Geräte passen ihre Funkleistung nicht dynamisch an. Zusammen mit dem letzten Punkt kann dies zu unnötiger Strahlenbelastung führen.

Update: Konkurrenz-Produkt

Seit neuestem gibt es weitere Produkte mit ähnlichen Eigenschaften. Siehe dazu das Posting Die Wolke in der Hosentasche

-- Main.BeatDoebeli - 29 Aug 2012

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OER-Camp

28 August 2012 | Beat Döbeli Honegger | Veranstaltung
Jöran Muuß-Merholz hat mich zum OER-Camp vom 14.-16.09.2012 an der Uni Bremen eingeladen. Das klingt sehr verlockend, beschäftigen mich doch OER (Biblionetz:w02058) und die Frage Wie sieht die Zukunft des Schulbuchs aus? (Biblionetz:w00151) ebenfalls seit einiger Zeit.

oercamp01.jpg

Doch da ich vom 10.-13.09.12 in Wien an der GMW 2012 sein werde, könnte das schwierig werden (#wörkfamilybalance). Ich werde aber sicher für die Veranstaltung werben und den Flyer PDF-Dokument streuen smile

Passend zum Thema ein aktueller Beitrag des elektronischen Reporters

Video gefunden via Max Woodtli

Rory's Story Cubes

28 August 2012 | Beat Döbeli Honegger | Gadget

%STARTBLOG% Als ich dieser Tage in einer Buchhandlung war (ich muss ja nicht sagen, welches Buch ich gekauft habe...), bin ich über Rory's Story Cubes gestolpert und konnte nicht widerstehen (was exemplarisch zeigt, dass es den *Serendipity-Effekt (Biblionetz:w02337) nicht nur im Internet gibt...):

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Neun Würfel in einer neckisch kleinen Schachtel. Auf jedem Würfel sechs Icons (ich liebe Icons...). Geschichten erzählen, Anregungen beim Brainstormen erhalten, Querdenken. Cool. Kaufen.

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Und ja, es gibt die Idee selbstverständlich auch als App fürs iPhone zu einem Bruchteil des Preises der physischen Würfel. Aber gegen die enaktive (Biblionetz:w01892) Manipulation der physischen Würfel (schon nur das Auspacken macht Spass...) kommt die App nicht an, im Gegenteil. Die App versucht, die physischen Würfel in Klang und Bild zu präsentieren, scheitert aber meines erachtens grandios. Es wäre besser gewesen, die App hätte sich von der physischen Welt stärker gelöst, als sie minderwertig abzubilden.

story-cubes-03.jpg

Um kreativ zu sein, sollte man nicht immer vor Bildschirmen sein. Aber wenn man nur den Bildschirm bei sich hat, dann ist die App trotzdem ganz praktisch.

Darum habe ich jetzt beide Ausführungen.

Sowohl als auch.


P.S. Was das Ganze mit dem Icon Poet zu tun hat, habe ich noch nicht rausgefunden. Aber das wird Marc Widmer sicher bald hier als Kommentar anfügen wink

Lieber Beat,

Bei mir war es bei Icon Poet "serendipity". Was es damit zu tun hat? Ich denke das Konzept mit Icons und Würfeln kreativ zu sein und Geschichten zu erfinden ist wohl nicht neu - die Gebrüder Frei haben mit Icon Poet ein Gesellschaftsspiel daraus gemacht, welches nach klaren Regeln funktioniert.

-- Main.MarcWidmer - 15 Aug 2012 Sehe ich das richtig, die Gebürder Frei verwenden die gleichen Icons, oder?

-- Main.BeatDoebeli - 15 Aug 2012 Hmmm … ich kenn sie noch nicht auswendig … aber ich glaube nicht.

-- Main.MarcWidmer - 21 Aug 2012

-- Main.TillTiller - 28 Aug 2012 Hallo zusammen Die Gebrüder Frei haben die Icons selbst entwickelt und gezeichnet. Daher sind meiner Meinung nach die 192 Icons so stimmtig.

-- Main.TillTiller - 28 Aug 2012

Kontextsensitive Spamanfragen

13 August 2012 | Beat Döbeli Honegger
In den letzten Tagen habe ich mehrere E-Mails erhalten, in denen jemand gerne etwas zum Biblionetz beitragen möchte, weil sie in die gleiche Richtung forsche und publiziere:

Hi ,

I happened upon your blog post http://beat.doebe.li/bibliothek/w00032.html as I was conducting research for a computer science resource and wanted to submit an article for your blog. My resource focuses on how people can learn computer programming and web coding through various channels available today.

Like I mentioned, I'd love to write an article for your blog on this topic. Please let me know if you'd be interested in working with me. Thanks for your consideration, and I hope to hear from you soon.

Best,
Olivia

Ich muss zugeben, wäre nicht fünf Minuten später auf eine andere Mailadresse von mir eine ähnliche Anfrage eingegangen, hätte Gefahr bestanden, dass ich auf diese Mail reagiert hätte:

Hi ,

I happened upon your blog post http://beat.doebe.li/bibliothek/w00032.html as I was conducting research for a computer science resource and wanted to submit an article for your blog. My resource focuses on the user experience of online university programs and in general how online universities operate compared to traditional programs. My interest was sparked by innovative online computer science platforms such as Codecademy and Udacity and would love to look at how they've changed the online education landscape.

Like I mentioned, I'd love to write an article for your blog on this topic. Please let me know if you'd be interested in working with me. Thanks for your consideration, and I hope to hear from you soon.

Best,
Olivia

Spätestens, als einige Tage später wieder solche Mails im Duopack kamen, war ich mir sicher, dass dies keine ernstgemeinten Anfragen sind.

Es bleiben zwei Fragen:
  • Was ist die Absicht hinter diesen Mails?
  • Sind die computergeneriert oder werden die in Billiglohnländern von Menschen geschrieben?

Hi Doebe,

I'm getting in touch with you because I'd like to contribute an article to your blog. I found your blog post http://beat.doebe.li/bibliothek/b03660.html as I was conducting research for a resource about how technology is used in education today.

The article that I'd like to contribute would be look at the most effective methods (and not so-effective ways) that technology has been introduced into classrooms and learning environments. How is technology used to improve knowledge retention and the efficiency of providing students with a wealth of information?

Please let me know if you'd be interested in an article of this sorts. I'd be happy to hear your opinions about this and work with you on hashing out a more cohesive idea if you'd like.

Thanks,
Hanna

Und fünf Minuten später:

Hi ,

I'm getting in touch with you because I'd like to contribute an article to your blog. I found your blog post http://beat.doebe.li/bibliothek/b03660.html as I was conducting research for a resource about education policy and found your site very engaging.

The article that I'd like to contribute would be about how education policy in the United States today uses insights from educational psychology to improve knowledge retention. For example, how does the Obama Administration's Race to the Top initiative apply incentives to improve learning retention instead of waste public funds on sub-par projects?

Please let me know if you'd be interested in an article of this sorts. I'd be happy to hear your opinions about this and work with you on hashing out a more cohesive idea if you'd like.

Thanks,
Hanna

Kontakt

  • Beat Döbeli Honegger
  • Plattenstrasse 80
  • CH-8032 Zürich
  • E-mail: beat@doebe.li
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