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Brabbelsucht

07 November 2012 | Beat Döbeli Honegger | Software
Normalerweise bin ich ja kein Fan von App-Empfehlungen, hier mache ich aber wieder mal eine Ausnahme: Gestern Abend hat mich der (Schweizer) Entwickler der Sprachspiel-App BRABBEL netterweise nicht nur auf die App aufmerksam gemacht, sondern (Vorsicht: Bestechung) mir auch einen Promocode geschickt (er hat mich allerdings in keiner Art und Weise gebeten, drüber zu bloggen).

Hier die Originalbeschreibung:

Brabbel ist ein kreatives Wortspiel für iOS-Geräte (iPhones, iPod Touches, iPads) das von Educlix GmbH entwickelt wurde und im App Store angeboten wird. Es geht darum, aus vorgegebenen Buchstaben durch geschicktes Kombinieren korrekte deutsche Wörter zu bilden. Dabei können alle möglichen Wörter und Wortformen verwendet werden (ausser Abkürzungen und Namen). Brabbel kennt (fast) alle deutschen Wörter, die acht oder weniger Buchstaben aufweisen. Das Spiel umfasst in der Vollversion 75 Levels, in der kostenlosen Lite-Fassung 5 Levels. Brabbel regt durch den spielerischen Umgang mit Sprache das eigene Denken an.

Und ein eher nüchternes Youtube-Video:

Gestern Abend bin ich bis zum Level 10 vorgestossen. Weitere 55 warten auf mich wink

brabbel.jpg
Was bedeutet genau pli und gruse?

http://www.duden.de/rechtschreibung/Pli http://www.duden.de/suchen/dudenonline/gruse

-- Main.AndreaCantieni - 07 Nov 2012

Seit Anfang November 2012 ist die ursprünglich für August 2012 angekündigte Plattform für digitale Schulbücher des Verbands Bildungsmedien in einer ersten Version online. Die Plattform kann entweder online im Browser oder als Programm für Windows und Mac genutzt werden. Die momentane Lösung basiert auf Adobe Flash, so dass die Plattform auf allen iOS-Geräte (iPhone, iPad) nicht genutzt werden kann. Eine Tablet-Version ist angekündigt.

Hier der entsprechende Werbefilm:

Digitale Schulbücher from Verband Bildungsmedien e.V. on Vimeo.

Die Selbstbeschreibung der Plattform lautet:

„Digitale Schulbücher“ ist eine offene Lösung: Das digitale Buchregal enthält die Bücher aller beteiligten Verlage in einem einheitlichen Format. Schulen, Lehrer und Schüler können ihre Bildungsmedien so bequem verwalten, lesen, nutzen.

Das einheitliche Format besteht derzeit aus Bildern der Originalbuchseiten. Diese Bilder können gebookmarkt, mit Zeichnungen und Notizen versehen werden und sie können Links und Multimediaanhänge enthalten. Es ist jedoch derzeit nicht möglich, Textausschnitte aus den Buchseiten zu extrahieren.

Die angegebene Offenheit besteht darin, dass die Plattform nicht an eine bestimmte Hardware oder an ein bestimmtes Betriebssystem und nicht an einen bestimmten Lehrmittelverlag (Biblionetz:w02223) gebunden ist. Umgekehrt bedeutet das derzeit aber auch, dass zur Nutzung der Plattform mindestens zwei Kontos benötigt werden: Eines für die Plattform und je eines für jeden Verlag, bei dem Bücher bezogen werden sollen.

Beim Lesen dieses Postings ist sicher aufgefallen, dass ich beinahe in jedem Satz "derzeit" schreibe. Mit Absicht. Es scheint mir wichtig zu sehen, dass es sich beim derzeit Verfügbaren nur um eine erste Version handeln kann. Die Plattform ist an verschiedenen Orten noch überhaupt nicht ausgereift und erfüllt das "bequem verwalten, lesen, nutzen" aus der Selbstbeschreibung (noch) nicht wirklich.

Bei der nun einsetzenden Kritik an der Plattform scheint es mir aber wichtig, zwischen kurzfristigen Unzulänglichkeiten und architektonischen Grundproblemen zu unterscheiden. Es wäre das Kind mit dem Bade ausgeschüttet, wenn man kleinere Usability-Probleme etc. zum Anlass nähme, das Projekt sogleich abzuschreiben. Hier mal eine unvollständige Liste an positiven und negativen Punkten, jeweils als architektonisch oder kurzfristig kategorisiert:

Positives:
  • Architektonisch: Nicht an bestimmte Hardware oder Betriebssystem gebunden
  • Architektonisch: Nicht an bestimmten Verlag gebunden
  • Suchfunktion
  • Kurzfristig: Alle 379 digital verfügbaren Bücher des Klett Verlags sind für 12 Monate kostenlos
Negatives:
  • Architektonisch: 1:1-Übernahme des Print-Layouts, wird insbesondere bei kleinen Geräten problematisch
  • Architektonisch: Derzeit keinerlei Austausch möglich, weder Lehrperson-Lernende noch Lernende untereinander. Die Bücher scheinen als Endprodukt gedacht, nicht als Ausgangsmaterial für die Arbeit im Unterricht.
  • Architektonisch: Mehrere Kontos notwendig (Eines für die Plattform, eines pro Verlag)
  • Bestellvorgang bei den einzelnen Verlagen sehr unterschiedlich
  • Kurzfristig: Plattform merkt sich Logindaten nicht, müssen jedes Mal vollständig eingetippt werden.
  • Kurzfristig: Plattform merkt sich weder das aufgeschlagene Buch noch die aufgeschlagene Seite
  • Kurzfristig: Nicht für iPad verfügbar.
  • Kurzfristig: Auch die Offline Software benötigt immer eine Internetverbindung um die Bücher zu öffnen (also nicht wirklich offline)
  • Kurzfristig: Derzeit praktisch nur 1:1-Kopien bestehender Bücher ohne digitale Erweiterungen
Die derzeit gezeigte Lösung ist nicht innovativ im Sinne von überraschend oder technologisch führend. US-amerikanische Firmen wie inkling oder OER-Initiativen wie ck12.org sind da schon einiges weiter im Explorieren der Möglichkeiten digitaler Lehr- und Lernmittel. Im Gegenteil macht alles bis zum Blättergeräusch den Eindruck, man wolle das analoge Schulbuch (Biblionetz:w02314) möglichst 1:1 in die digitale Zeit hinüberretten. Sieht so die Zukunft von Schulbüchern aus? (Biblionetz:f00151) Ich habe meine Bedenken, ob das so funktioniert...

P.S.: Der Verband Bildungsmedien hat die Plattform übrigens nicht selbst entwickelt, sondern eine bestehende Lösung der Firma Young Digital Planet adaptieren lassen, wie der entsprechenden Medienmitteilung zu entnehmen ist.

P.S.II: Mit dem sogenannten schulbuch-o-mat versuchen derzeit zwei Berliner Lehrer eine offene Plattform für lehrplankonforme Schulbücher aufzubauen. Meine entsprechenden Bedenken habe ich auf der Pinwand des Projekts bereits deponiert.

Andere Berichte zum Thema:
  • medienberater: "Ich bin einer der Lehrer, der gerne mit digitalen Medien arbeitet. Und dennoch... ich weiß ein gutes Schulbuch für meinen Unterricht zu schätzen. Ob es aber nun ein (solches) digitales sein muss, weiß ich nicht."
  • Damian Duchamps: "Das digitale Schulbuch der deutschen Schulbuchverlage befindet sich momentan in der Version 1.0. Auch den Verlagen wird klar sein, dass das gegenwärtige Angebot noch massiv ausbaufähig ist. Damit ist nicht nur die Anzahl der verfügbaren Titel gemeint, sondern vor allem die Nutzungsmöglichkeit digitaler Schulbücher. Was gegenwärtig massiv eingeschränkt ist und sich zu 99% am gedruckten Buch orientiert, kann sich auf Dauer nicht dem Nutzungspotential digitaler Medien verschließen. Auch die Nutzer entwickeln sich weiter und erwarten mehr. Mögen gegenwärtig vielleicht viele Lehrerinnen und Lehrer mit dem Angebot zufrieden sein, so werden Schülerinnen und Schüler vermutlich eher enttäuscht sein von den schönen neuen digitalen Schulbüchern."

Negativ: Ob architektonisch oder kurzfristig: nicht alle Schüler/-innen haben eine E-Mail-Adresse. Wer unter 13 ist, hat es auch nicht so leicht, eine zu bekommen. Wenn die zum Zugriff aber erforderlich ist, haben wir ein Problem...

-- Main.TorstenOtto - 07 Nov 2012 Danke für den Hinweis!

-- Main.BeatDoebeli - 07 Nov 2012 P.S.: Was schon an Paranoia grenzt: Das kostenlose Demobuch (notabene ein zehnseitiger Flyer zur Plattform) lässt sich pro IP-Adresse nur 1x freischalten. Danach kommt die Fehlermeldung: Es wurde bereits ein Eintrag mit Ihrer IP-Adresse gespeichert. Stand da mal was von offen ?

-- Main.BeatDoebeli - 07 Nov 2012

Ein wohltuendes Sowohl-Als-Auch-Buch

25 October 2012 | Beat Döbeli Honegger

Gestern Abend habe ich mir in der Bahnhofsbuchhandlung das aktuelle Buch Internet - Segen oder Fluch (Biblionetz:b05026) von Kathrin Passig (Biblionetz:p07908) und Sascha Lobo (Biblionetz:p04596) gekauft und voller Freude die erste Hälfte davon gelesen.

Nach den eher extremistischen Lektüren und Diskussionen der vergangenen Wochen habe ich es richtig genossen, wieder mal ein Sowohl-Als-Auch-Buch zu lesen! In einem so genannten Beipackzettel schreibt Lobo, worum es den beiden geht:

Das Buch ist eine Anleitung zum doppelten Verständnis: Verständnis des Internet – und Verständnis für die Diskussionsgegner.

Wir haben es geschrieben, weil wir bei der Debatte um das Netz mit fast jedem neuen Artikel, jeder Talkshow und jedem Shitstorm das Gefühl hatten, dass etwas schief läuft. Schlimmer noch: dass etwas schief läuft und wir irgendwie Teil davon sind.

Ich kann nicht genau sagen, wann bei mir ein gewisses Unwohlsein begonnen hat, vermutlich Ende 2009, Anfang 2010. Es gibt eine Metapher von Thomas Mann, das ungefähr so lautet: Wenn der Kahn sich zu weit nach links neigt, dann beugt sich der Schiffer zum Ausgleich weit nach rechts. Mit der Binnenschifffahrt mag sich Thomas Mann ausgekannt haben. Mit der Diskussion um das Internet vermutlich nicht.

Irgendwann habe ich mich dabei ertappt, wie ich – als Reaktion auf mir widersinnig erscheinende Argumente von Netzkritikern – meine Statements immer plakativer dargestellt habe, weniger differenziert. Um mehr Wirkung zu erzielen, den Kahn auszugleichen.

[...]

Zwischentöne, Graustufen, Ambivalenzen, schon immer bei mir vorhanden (wie bei den meisten anderen), habe ich ausgeblendet. Ich habe mir die Welt absichtlich einfacher gemacht, als sie ist. Weil ich mich nach Klarheit gesehnt habe, weil ich davon profitiert habe, weil ich Recht haben wollte, weil ich es nicht besser wusste. Bei der Recherche hat sich herausgestellt, dass dieses Pippi-Langstrumpf-Prinzip – ich mache mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt – nicht nur mein Problem war (und ist). Es handelt sich vielmehr um den weitverbreitenden Standard in der Internet-Diskussion. Und zwar auf allen Seiten.

Entsprechend versucht das Buch Gegensteuer zu geben, aber eben nicht, indem man sich möglichst weit in die eine oder andere Richtung hinauslehnt, sondern indem man beide Seiten aufzeigt und vorallem Mechanismen üblicher Internetdiskussionen offenlegt. Nach der bisherigen Lektüre hat für mich das Buch seine Stärken insbesondere in den ersten fünf Kapiteln, wo es nicht um einzelne Aspekte dieses "Internets", sondern um die jahrhundertalten Diskussionen zu (technologischen) Veränderungen geht:

Die Recherchen zu diesem Buch haben eine zuvor nur vage vorhandene Ahnung bestätigt: Die Diskussion, die heute vom Internet handelt, ist weitgehend unverändert seit Jahrhunderten im Gang, wir sind Marionetten, die ein uraltes Stück aufführen. (Seite 8)

Als unterdessen NZZ-am-Sonntag-geprüfter Wanderprediger wink (Biblionetz:t14341) habe ich in den ersten Kapiteln oft genickt oder resigniert geseufzt. Schön fand ich beispielsweise die ausgleichenden Literaturvorschläge für Internet-Optimisten und Internet-Pessimisten: Nur wer auch die Argumentationsweise der Andersdenkenden studiert hat, kann konstruktive Lösungen generieren.

Schön, wenn das auch andere so sehen:

Es zahlt sich selten aus, die eigenen Kunden, Fans oder Kooperationspartner zu beschimpfen, und es ist verschwörungstheoretisches Denken, die Schuld an einem politischen Missstand ausschließlich in einer bestimmten Personengruppe zu suchen.

Ebenfalls sehr schön fand ich die Bedienungsanleitung für Metaphern und Narrative (dazu zähle ich auch die in bildungspolitischen Diskussionen oft zu hörenden "n=1-6 Schilderungen" über eigene Kinder und Enkelkinder"):

  1. Man setze Metaphern (Biblionetz:w01117) nur sparsam und risikobewusst ein, so vorsichtig wie Chili in der Tomatensoße. Und danach nicht mit den Fingern in die Augen.
  2. Zur Erklärung von Sachverhalten sind Metaphern erlaubt, für Begründungen aber verboten. Wo man beides nicht voneinander trennen kann, unterlasse man ihre Verwendung.
  3. Je stimmiger eine Metapher, desto größer ist die Gefahr, dass man glaubt, man könne damit die ganze Welt erklären. Man sei also misstrauisch gegenüber perfekt frisierten Metaphern.
  4. Wenn schon Metaphern, dann so wertungsfrei wie möglich. Den Diskussionspartner per Sprachbild zum Vollidioten, zum Verbrecher oder zu Hitler zu machen, empfiehlt sich nur dann, wenn man Interesse an einer diskursiven Sackgasse hat oder möglichst schnell und nachhaltig ein politisches Amt loswerden möchte (unwahrscheinliche Ausnahme: wenn man mit Hitler diskutiert).
  5. Narrative beweisen nichts. (Leider ist dieser Satz in dieser Absolutheit auch eine Art Narrativ, aber er stimmt trotzdem. Wirklich.)
  6. Wenn ein neues anekdotenhaftes Argument auftaucht, das genauso aussieht, wie man es selbst am allerliebsten hätte, begegne man ihm mit Misstrauen. Der Wunsch ist nicht nur Vater des Gedankens, sondern auch die Mutter aller Narrative.

Ein weiterer Grund, warum mir das Buch als Sowohl-Als-Auch-Buch gefällt: Wer die Papierversion kauft, kriegt eine digitale Version im Format seiner Wahl (pdf, epub, mobi) kostenlos dazu: Echt Sowohl als auch!

Detailrant: Eines muss der Rowohlt Verlag allerdings noch lernen: Gleichzeitig O und 0 sowie I und l im entsprechenden Download-Code zu verwenden, ist aus Usability-Sicht eine schlechte Idee...

Kommentare:

Mir gefallen die Bemerkungen zu Narrativen und Metaphern auch - allerdings finde ich, die Autorin und der Autor halten sich selber nicht daran, wie ich meiner Rezension festgehalten habe: http://schulesocialmedia.com/2012/10/18/rezension-passiglobo-internet-segen-oder-fluch/ Im Bildungskontext braucht es Strategien, um den Umgang mit Anekdoten produktiv zu nutzen. Lehrpersonen haben ja fast eine Besessenheit, Erlebnisse mit Schülerinnen und Schülern in pädagogische Diskussionen einfließen zu lassen und sie damit auch zu verarbeiten.

-- Main.PhilippeWampfler - 23 Oct 2012
Im Bildungskontext habe ich gar nichts gegen Metaphern, in der Bildungspolitik hingegen wird's problematisch...

-- Main.BeatDoebeli - 23 Oct 2012

Es ist war gleichzeitig der stille Stolz des Informatikers und der Frust über die Informatik-Branche, die nicht weiterhelfen konnte oder wollte: Ich habe das Problem, dass Siri die Auskunft nicht anrufen kann nun selber gelöst!

Siri scheint nicht mit kurzen Telefonnummern umgehen zu können. Fügt man aber zur Telefonnummer 1145 acht Nullen hinzu, dann klappt das Wählen der Auskunft der Pro Infirmis mit Siri problemlos.

auskunft.png

Update: Dachte ich, da ich es erfolgreich mit der Nummer 162 (Automatische Uhr) getestet hatte und es da ging. Mit der 1145 habe ich es dummerweise nur bis zum Aufbau der Verbindung getestet, aber dummerweise nicht länger (da ich ja nur testen, aber keine Auskunft wollte). Hätte ich länger gewartet, so hätte ich bemerkt, dass nur der Ansagetext "Diese Rufnummer ist ungültig" kommt #grummel

Somit ist das Problem weiterhin ungelöst....

2. und letztes Update: So, nach viel Experimentieren habe ich nun eine Kombination gefunden, die sowohl von Siri als gültige Telefonnummer durchgewinkt als auch vom Schweizerischen Telefonsystem mit dem richtigen Telefon verbunden wird: 1145++++++

Das Problem ist somit definitiv gelöst (ausser jemand der Beteiligten ändert seine Bedingungen, was eine gültige Telefonnummer ist...)!

Ich finds einfach schade, dass die Swisscom mir nach drei Tagen nur das Problem bestätigen konnte, sich aber nicht um eine Lösung bemüht, sondern mich an Apple verweist und Apple mir ohne vorherige Zahlung schon gar nicht zuhören will und das Problem weder irgendwo auf ihren Webseiten dokumentiert, noch sich um die entsprechenden Supportanfragen auf ihren Foren kümmert.

Anstrengende Medien-ICT-Informatik-Woche

19 October 2012 | Beat Döbeli Honegger | Veranstaltung
Uff! In der kommenden Woche könnte man in der Schweiz praktisch jeden Tag eine Veranstaltung im Bereich Schule und digitale Medien besuchen:

mint01.jpg 23./24.10.2012:
Tagung «Förderung der MINT-Kompetenzen» (Basel)

"Unter Mitwirkung und mit der Unterstützung von zahlreichen Organisationen aus Bildung und Wirtschaft führen das Forum Bildung, die Akademien der Wissenschaften Schweiz, die WORLDDIDAC, die schweizerische Stiftung für audiovisuelle Bildungsangebote, die Stiftung NaTechEducation sowie die Stiftung MINTeducation diesen Kongress durch, der als Austausch-Plattform für alle mit der Thematik befassten Organisationen dient."
mint02.jpg 24.10.2012:
Veranstaltung «TecLive» (Basel)

"Im Dialog mit der Praxis junge Leute für Naturwissenschaften und Technik begeistern ‒ das ist die Grundidee von TecLive. Die Besucherinnen und Besucher der Didacta sind im nahe gelegenen Gymnasium Bäumlihof eingeladen, live mitzuerleben, wie Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Industrie mit Schülerinnen und Schülern zusammen arbeiten. In der Didacta selbst stellen junge Leute aus dem Gymnasium Bäumlihof ihre Arbeiten aus dem Projektunterricht in Biologie, Chemie und Physik vor." Flyer mit Detailprogramm PDF-Dokument
mint05.jpg 24.10.2012:
Tagung edu-i-day des SVIA (Basel)

"Motto: Lust auf Informatik und ICT: Roboter in der Sek I, Computerspielprogrammierung im Gymnasium, Programmieren in der Primarschule – lenkt das nicht zu sehr ab von den eigentlichen Konzepten der Informatik. In 6 verschiedenen Workshops wollen wir aufzeigen, wie Schüler/innen und Schüler und bestimmt auch Lehrpersonen Lust auf Informatik bekommen. Tauchen Sie ein in die Welt der Informatik und ICT. Am zweiten edu-i-day bietet Ihnen der SVIA in Kombination mit der Didacta Schweiz ein volles Programm."
mint03.jpg 24.-26.10.2012:
Sonderveranstaltung «Schule macht Schule» im Rahmen der Didacta Schweiz (Basel)

"Auf der Arena und parallel in zwei Schulzimmer-Containern wird an der Didacta Schweiz Basel gezeigt, was Schule machen soll. Im Programm «Schule macht Schule» geben Lehrpersonen aus verschiedenen Kantonen Einblick in ihren Unterricht. Denn guter Unterricht kann nicht von oben verordnet werden. Er entsteht dort, wo Lehrkräfte von sich aus mit Lust, Neugier und Engagement ihren Unterricht anreichern und sich die Freude am Lernen auf die Lernenden überträgt.
Innovative Lehrpersonen sind längst daran umzusetzen, was sich in der Diskussion um den Lehrplan 21 herauskristallisiert, und vielfach sind sie bereits einen Schritt voraus. Dazu gehört die Erkenntnis, dass die Lernenden in einem vom raschen technischen Wandel geprägten Alltag mehr naturwissenschaftlich-technisches Grundlagenwissen benötigen. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (sogenannte MINT-Fächer) erhalten mehr Gewicht. Im Programm «Schule macht Schule» kommen zudem kulturelle Themen sowie gesundheitliche Aspekte zum Zug. Nur ganzheitlich geförderte Kinder und Jugendlich entwickeln Freude am Lernen. Die «Swisscom» engagiert sich als Sponsor grosszügig für die Projekte."
(Auf die Schnelle habe ich im Web bedauerlicherweise kein übersichtliches Programm der einzelnen Aktivitäten gefunden. Sachdienliche Hinweise gerne als Kommentar.)
mint04.jpg 27.10.2012:
UNM-Tagung «Medien - Körper - Virtualität» der PH Zürich (Zürich)

"Wie kann die Schule Heranwachsende dabei unterstützen, sich im Spannungsfeld von virtuellen und realen Welten zurechtzufinden? Welche Möglichkeiten eröffnet der Einsatz virtueller Lehr-Lern-Umgebungen für schulische Lernprozesse und wie beeinflussen Medienangebote die Sicht auf den eigenen Körper? Auch in diesem Jahr hält die Tagung «Unterrichten mit neuen Medien» ein reichhaltiges, breit gefächertes Programm bereit, das diesen und weiteren Fragen in anschaulichen Referaten und abwechslungsreichen Workshops und Sessions nachgeht. Im Zentrum stehen wie immer zahlreiche Praxisbeispiele und konkrete Ideen für Schule und Unterricht.
Das Angebot richtet sich an Lehrpersonen und Schulleitende aller Ausbildungsstufen sowie an Bildungsfachleute, ICT-Verantwortliche und weitere Interessierte."

Kontakt

  • Beat Döbeli Honegger
  • Plattenstrasse 80
  • CH-8032 Zürich
  • E-mail: beat@doebe.li
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