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Was ist das Revolutionäre am iPhone?

03 February 2009 | Beat Döbeli Honegger
Usability-Guru Jakob Nielsen (Biblionetz:p00360) überlegt sich anlässlich des 25. Geburtstags des Macs, was denn eigentlich die herausragende Leistung von Apple war, vor 25 Jahren den ersten Apple Macintosh auf den Markt zu bringen.

mac128.png

Neu sei ja eigentlich am Mac nichts gewesen, weder die Maus noch das Graphical User Interface (GUI) (Biblionetz:w00580). Stattdessen habe der Mac drei Durchbrüche gebracht:

  • Integration der Innovationen: Der Mac vereinte damals zahlreiche Innovationen in einem gelungenen ganzen, so dass User ein stimmiges Gesamtpaket erhielten, statt einzelne Puzzleteile zusammensetzen zu müssen.
  • GUI als Fundament, statt als Zusatz: Die graphische Benutzeroberfläche war bei den Macs erstmals das zentrale Element des Userinterfaces und nicht ein netter Zusatz. Diese erstmalige Fokussierung auf das GUI äusserte sich u.a. darin, dass die ersten Macs gar keine Cursor-Tasten mehr besassen...
  • User-Interface-Standard: Apple gelang es, mit dem Mac einen User-Interface Standard zu setzen, an den sich unabhängige Softwareentwickler halten mussten, wenn sie für den Mac entwickeln wollten.

Nielsen folgert daraus (für einen Usability-Guru nicht überraschenderweise:)

As is often the case, pure innovation was less important than making the new stuff work well.

Als nächstes stellt Nielsen die kritische Frage, ob denn der Mac überhaupt ein Erfolg gewesen sei: Schliesslich haben Windows-betriebene Computer eine weitaus grössere Verbreitung als Apple Computer. Umgekehrt müsse man aber sagen, dass wohl die Usability der einzige Überlebensgrund gewesen sei: Schliesslich habe man für Macs mehr bezahlt, aber dafür weniger spezialisierte Software gefunden als bei Windows-Maschinen.

Nach weiteren Überlegungen zur Bedeutung von Usability, Preis etc. fragt Nielsen zum Schluss:

iPhone = the Mac of Mobile?
History is now repeating itself. Just as Apple popularized the GUI on the desktop through the Mac, it's popularizing the GUI on mobile devices through the iPhone.

Passend dazu die Präsentation des ersten Macs durch Steve Jobs (Biblionetz:p00089) (danke für den Hinweis Myke):

Call for Papers: Die lernende Bibliothek 2009

01 February 2009 | Beat Döbeli Honegger | Veranstaltung
Via Ego-Technoratiing (die kleine Schwester des automatisierten Ego-Googling ) bin ich bei infobib.de auf die spannende Verantaltungsankündigung und Call for Papers PDF-Dokument für die Fachtagung Die lernende Bibliothek 2009 gestossen. Unter dem Titel Wissensklau, Unvermögen oder Paradigmenwechsel? werden "Aktuelle Herausforderungen für die Bibliothek und ihre Partner im Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens" vom 6.-8. September in Chur (Schweiz) diskutiert.

Was ist wissenschaftliches Arbeiten? In der Welt der digitalen Information stellt sich diese Frage unter neuen Vorzeichen. Die Informationsproduktion verändert sich grundlegend. Etablierte Mittlerinstanzen der Wissenschaft werden in Frage gestellt. Sie suchen nach neuen Rollen und neue Mittler kommen hinzu. Besteht noch Konsens darüber, was wissenschaftliches Arbeiten bedeutet?

Die ethische Frage danach, was wissenschaftliches Arbeiten meint und wie es unterstützt werden kann, betrifft auch wissenschaftliche Bibliotheken und Schulbibliotheken jeden Typs. Die Herausforderungen, die sich hier stellen, teilen die Bibliotheken mit ihren Partnern: den Verlegern, Gesetzgebern, Hochschulen und voruniversitären Bildungseinrichtungen mit deren Lehrkräften.

Die Fachtagung „Die Lernende Bibliothek“ lädt die Bibliotheken und ihre Partner zur Standortbestimmung und zum Dialog über zukünftige Entwicklungen ein.

Internationale Fachtagung
Veranstalter der Lernenden Bibliothek sind sieben Berufsverbände aus vier Ländern, die HTW Chur ist Gastgeberin. Es werden Fachleute aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz erwartet. Tagungssprachen sind Deutsch und Italienisch, mit Simultanübersetzung.

Call for Projects: Mediaprix 2009

01 February 2009 | Beat Döbeli Honegger | Veranstaltung
Wenn wir schon dabei sind: Gleichzeitig mit der GMW 2009 und der DeLFI 2009 findet vom 14. bis 17. September in Berlin auch der Final der 10. Austragung des Mediaprix (Biblionetz:w02058) statt.

Wie letztes Jahr wird auch 2009 der Schwerpunkt auf Open Educational Ressources gelegt. Als Mitglied des wissenschafftlichen Beirats hoffe ich natürlich auf viele, qualitativ hochstehende und innovative Einreichungen! wink

Einreichefrist: 31.03.2009

Call for Papers GMW 2009

01 February 2009 | Beat Döbeli Honegger | Veranstaltung
Tja, "Die lernende Bibliothek 2009" ist nicht der einzige spannende Call for Papers für diesen Herbst. So ist z.B. vor kurzem der Call for Papers PDF-Dokument der GMW-Tagung 2009 erschienen, die zusammen mit der DeLFI 2009 vom 14.-17. September in Berlin stattfinden wird:

Das gemeinsame Dach der Konferenz bietet die Möglichkeit, zwei Tagungen mit sich gegenseitig ergänzenden thematischen Schwerpunkten zusammenzubringen. Während auf der GMW traditionell mehr die pädagogischen und didaktischen Aspekte und Perspektiven behandelt werden, befasst sich DeLFI stärker mit den technischen Aspekten und Entwicklungen des E-Learning.

Entsprechend lauten die thematischen Fragen für die GMW 2009:

Der Schwerpunkt der diesjährigen GMW liegt auf zwei Themenbereichen:
  1. die Entwicklung Neuer Lehr-/Lernkulturen durch die Integration Digitaler Medien und Werkzeuge in die Lehre; die Chancen und Grenzen dieser Integration sowie ihre nachhaltige Verankerung in den Lehr-/Lernprozessen. Dabei geht es z.B. um folgende Fragen:
    • Wie werden die Lernkulturen durch die Integration Digitaler Medien erweitert und verändert?
    • Welche Bedeutung hat E-Learning tatsächlich für die Lehre?
    • Welche Modelle gibt es, um einen erfolgreichen Übergang von traditionellem Lehren und Lernen zu E-Learning gestütztem Lehren und Lernen zu ermöglichen?
    • Wie kann die Evaluation von E-Learning Veranstaltungen das Lernen verändern?
  2. die institutionellen und ökonomischen Auswirkungen dieser Neuen Lehr-/Lernkulturen für die Hochschulen sowie deren Akteure:
    • Welche Rolle spielt E-Learning in den Hochschulen?
    • Was leistet E-Learning tatsächlich?
    • Wie wird E-Learning instrumentalisiert?
    • Wie kann E-Learning sinnvoll in Hochschulstrukturen integriert werden?
    • Kann E-Learning positive ökonomische Effekte aus Perspektive der Hochschule, der Lehrenden und der Lernenden herbeiführen?

Einreichefrist: 15.03.2009

Call for Papers !DeLFI 2009

01 February 2009 | Beat Döbeli Honegger
Tja, wie bereits erwähnt hier auch noch der Call for Papers PDF-Dokument für die DeLFI 2009, die vom 14. bis 17. September 2009 gemeinsam mit der Call for Papers GMW 2009 stattfinden wird.

Die Liste der möglichen Themen:

  • Content-Engineering: Vorgehensmodelle, Metadaten und Auszeichnungssprachen, StandardisierungAuthoring- und Reauthoring-Werkzeuge
  • E-Learning-Werkzeuge: Basistechnologien für E-Learning, Ergonomie, Lerntechnologiestandards Digitale Bibliotheken / Repositories, Content Management Systeme / Lernmanagementsysteme Systeme für kooperatives E-Learning, Social Software
  • Methodik des E-Learning: Informelles Lernen, Ambient Learning und mobiles Lernen, Verschmelzen von Lernen und Leben, Lernen im Prozess der Arbeit, Serious Gaming und Game-based Learning Augmented Learning, Rechnergestützte Präsenzveranstaltungen, Kooperatives Lernen
  • Organisation und Entwicklungsprozess des E-Learning: QualitätsmanagementIntegration von E-Learning und Wissensmanagement, hochschulübergreifende E-Learning-Architekturen, Organisation des E-Learning in Unternehmen, in Bildungseinrichtungen und in der Freizeit
  • Informationssicherheit im E-Learning: Sicherheitsmodelle, RisikomanagementSicherheit und Vertrauen

Einreichefrist: 1.03.2009

Kontakt

  • Beat Döbeli Honegger
  • Plattenstrasse 80
  • CH-8032 Zürich
  • E-mail: beat@doebe.li
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