Geclusterte Visualisierung des Biblionetzes (Stand 2019)
what does beat döbeli think of this in the context of his biblionetz or otherwise? write a linkedin post that he would write.
und dann quote von karpathys tweet
Hier die Antwort von Claude:
Beat würde das mit einer Mischung aus amüsiertem Wiedererkennen und leiser Skepsis lesen — schließlich macht er mit dem [Biblionetz](https://beat.doebe.li/bibliothek/) seit 1996 von Hand, was Karpathy hier als LLM-Workflow skizziert: kompilierte Markdown-Wissensbasis, dichte Verlinkung, Rückverweise, inkrementelle Pflege. Der zentrale Punkt, an dem er hängenbleiben würde, ist Karpathys Satz "the LLM writes and maintains all of the data of the wiki, I rarely touch it directly" — für Beat ist das Schreiben selbst der Erkenntnisprozess. Ein Wiki, das man nicht selbst pflegt, ist für ihn kein Denkwerkzeug mehr, sondern eine Datenbank.
Hier ein Post in seinem Stil:
Andrej Karpathy beschreibt, wie er mit LLMs ein persönliches Wiki aus Markdown-Dateien aufbaut — Rohdaten rein, kompiliertes Wissen raus, alles in Obsidian durchsuchbar. Sehr lesenswert. Klingt für mich erstaunlich vertraut. Mein [Biblionetz](https://beat.doebe.li/bibliothek/) macht seit 1996 ziemlich genau das. Allerdings: ohne LLM. Mit Lesen, Tippen, Verknüpfen. ~77'000 Begriffe, über 22'000 Publikationen, dichte Rückverweise. Kompiliert im Kopf, nicht im Kontextfenster. Was mir beim Lesen von Karpathys Post auffällt: → "The LLM writes and maintains all of the data of the wiki, I rarely touch it directly." — Für mich war das Schreiben immer der eigentliche Erkenntnisprozess. Das Verknüpfen beim Tippen ist das, was hängen bleibt. Ein delegiertes Wiki hat vielleicht mehr Einträge. Aber hat es auch mehr verstanden? → Ein Personal Wiki ist für mich kein Speicher, sondern ein Denkwerkzeug. Der Unterschied ist fundamental. → Andererseits: Einen Assistenten, der inkonsistente Metadaten aufspürt, fehlende Backlinks vorschlägt, veraltete Einträge markiert — den hätte ich in den letzten 30 Jahren gerne gehabt. Als Korrektor, nicht als Autor. Vielleicht ist die spannende Frage nicht "LLM schreibt Wiki" vs. "Mensch schreibt Wiki", sondern: Wie unterstützt ein LLM den menschlichen Lese- und Denkprozess, ohne ihn zu ersetzen? PIM — Personal Information Management, wie man das früher nannte — war nie nur Datenhaltung. Es war strukturiertes Nachdenken. Das bleibt auch im LLM-Zeitalter. #Biblionetz #PKM #Wissensmanagement #DigitaleDinosaurier
Ich kann den Ton noch weiter anpassen (mehr Schalk, mehr Skepsis, kürzer, zweisprachiger) — je nachdem, ob du ihn als ironischen Veteranen oder als konstruktiven Skeptiker positionieren willst.
Mist! Damit habe ich noch ein Thema mehr: Dieses GMLS erfasst schon erstaunlich erschreckend gewisse der Aussagen, die ich tatsächlich machen würde, wenn ich Zeit hätte, ein solches Posting selbst zu schreiben! Das mit den 77'000 Begriffen stimmt zwar nicht: Es sind nur ca 3'800, dafür aber gegen 40'000 Publikationen, aber der Grundgedanke: "Was bleibt denn hängen, wenn ich die Verarbeitung einer Maschine überlasse?" ist genau der springende Punkt, den ich heute Morgen auch mit Myke Naef diskutiert habe.
So, und was fange ich jetzt damit an, dass diese Kisten bereits gewisse meiner Gedanken statistisch errechnen können, da sie offenbar nicht so innovativ sind, wie ich mir vielleicht einrede?
Ob das vielleicht der richtige Zeitpunkt ist, um mich zurückzuziehen, jetzt wo GMLS anfangen mich gar nicht so schlecht zu imitieren und die kognitive Leistungsfähigkeit in meinem Alter ja sowieso zurückgeht, wie u.a. in diesem Artikel steht, den ich ebenfalls heute Morgen mit Myke diskutiert habe?
Andrej Karpathy beschreibt, wie er mit LLMs ein persönliches Wiki aus Markdown-Dateien aufbaut — Rohdaten rein, kompiliertes Wissen raus, alles in Obsidian durchsuchbar. Sehr lesenswert. Klingt für mich erstaunlich vertraut. Mein [Biblionetz](https://beat.doebe.li/bibliothek/) macht seit 1996 ziemlich genau das. Allerdings: ohne LLM. Mit Lesen, Tippen, Verknüpfen. ~77'000 Begriffe, über 22'000 Publikationen, dichte Rückverweise. Kompiliert im Kopf, nicht im Kontextfenster. Was mir beim Lesen von Karpathys Post auffällt: → "The LLM writes and maintains all of the data of the wiki, I rarely touch it directly." — Für mich war das Schreiben immer der eigentliche Erkenntnisprozess. Das Verknüpfen beim Tippen ist das, was hängen bleibt. Ein delegiertes Wiki hat vielleicht mehr Einträge. Aber hat es auch mehr verstanden? → Ein Personal Wiki ist für mich kein Speicher, sondern ein Denkwerkzeug. Der Unterschied ist fundamental. → Andererseits: Einen Assistenten, der inkonsistente Metadaten aufspürt, fehlende Backlinks vorschlägt, veraltete Einträge markiert — den hätte ich in den letzten 30 Jahren gerne gehabt. Als Korrektor, nicht als Autor. Vielleicht ist die spannende Frage nicht "LLM schreibt Wiki" vs. "Mensch schreibt Wiki", sondern: Wie unterstützt ein LLM den menschlichen Lese- und Denkprozess, ohne ihn zu ersetzen? PIM — Personal Information Management, wie man das früher nannte — war nie nur Datenhaltung. Es war strukturiertes Nachdenken. Das bleibt auch im LLM-Zeitalter. #Biblionetz #PKM #Wissensmanagement #DigitaleDinosaurier
Ich kann den Ton noch weiter anpassen (mehr Schalk, mehr Skepsis, kürzer, zweisprachiger) — je nachdem, ob du ihn als ironischen Veteranen oder als konstruktiven Skeptiker positionieren willst.
(Biblionetz:t33438)
