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MediaWiki joins Ilias

08 November 2006 | Beat Döbeli Honegger | Wiki

Gestern bin ich auf die lesenswerte Master-Arbeit von Klaus Himpsl gestossen:

Social Software als wesentlicher Bestandteil eines Blended Learning Designs
Evaluation rund um das Open Source-Projekt ""MediaWiki Joins ILIAS" , September 2006, http://beat.doebe.li/bibliothek/b02941.html

Einerseits geht es um die Potenziale von Wiki als Social Software im Gymnasium mit praktischen Beispielen (Kapitel 5) beschrieben. Andererseits wird die Integration der Wiki-Engine MediaWiki in das Learning Management System Ilias beschrieben (Kapitel 8), um die Vorteile beider Systeme nutzen zu können:

Durch eine hervorragende Kooperation mit Werner Randelshofer von der FH Zentralschweiz und die großzügige finanzielle Unterstützung durch das bm:bwk war es möglich, das Open Source- Projekt „MediaWiki Joins ILIAS“ zu initiieren, das von mir konzipiert und geleitet wurde. Auf Basis der Ausführungen dieser Arbeit wurde eine Integration der Social Software MediaWiki in das LCMS ILIAS geplant und umgesetzt. Lehrende können künftig für einen Kurs oder eine Lerngruppe innerhalb der Plattform ein Wiki-Objekt mit dem vollen Funktionsumfang von MediaWiki anlegen, wobei die Benutzerverwaltung direkt aus ILIAS übernommen wird und sämtliche Inhalte in beiden Richtungen verlinkt werden können. Die technische Umsetzung auf dem Testserver der FH Zentralschweiz funktioniert bereits, steht unmittelbar vor der erfolgreichen Implementierung und wird voraussichtlich ab dem Sommer 2007 allen ILIAS-Benutzer/innen zur Verfügung stehen.

Da diese Integration von MediaWiki und Ilias zusammen mit der Fachhochschule Zentralschweiz (Werner Randelshofer) entwickelt wurde, habe ich via Main.MarcPilloud bereits flüchtig davon gehört.

Weitere Informationen zum Projekt: http://iliaswiki.htldornbirn.vol.at

Tagung GI-HIll 2006 in Hamburg

06 November 2006 | Beat Döbeli Honegger | Veranstaltung
Frisch erholt dank Einzelabteil im Schlafwagen bin ich zurück von der Fachtagung der GI-Fachgruppe Hamburger Informatik-Lehrerinnen und Lehrer (GI-HILL), wo ich als Referent mit der längsten Anreise aus dem aussereuropäischen Raum (Zitat Steffen Friedrich) herzlich begrüsst wurde. Die Tagung war gut besucht (ca. 140 Personen) und die Reise hat mir viele interessante Impulse gegeben.

Dank eines Zugsausfalls kenne ich nun die Ruhe der DB-Lounge mit (kostenpflichtigem) WLAN:

DSC03104_512.jpg

Diese Oase der Ruhe hat mich teilweise dafür entschädigt, dass ich statt in 7:30 ohne Umsteigen in 9:30 mit mehrfachem Umsteigen nach Hamburg gelangt bin.

Dafür war das WLAN der Universität Hamburg so restriktiv gesichert, dass ich weder mit VPN noch mit Hilfe der hilfsbereiten Tagungshelfer mit meinem Notebook ins Internet kam. Selbst das Umstöpseln eines LAN-Kabels half nicht weiter...

Beim Nachtessen am Vorabend der Fachtagung habe ich vom entsprechenden Firmenvertreter erfahren, dass die Ankündigung von Lego, sich aus zahlreichen elektronischen Bereichen teilweise zurückzuziehen, falsch verstanden worden war und die Mindstorms-Reihe nicht betraf. Im Gegenteil steht seit zwei Monaten mit Lego-Mindstorms nxt eine neue Generation von Mindstorms-Robotern zur Verfügung:

lego-mindstorms-nxt.jpg

  1. Zentraleinheit nxt
  2. Berührungssensor
  3. Geräuschsensor
  4. Lichtsensor
  5. Ultraschallsensor
  6. Servo-Motor

Sehr spannend und teilweise etwas Besorgnis erregend war das Referat des c't Redaktors Peter Schüler (links im Bild) zum Thema RFID (c't Artikel von 2004 und Biblionetz:w01588), das er mit dem Zitat von Alan Kay "The computer revolution has not happened yet" eröffnete:

rfid-referat.jpg

Am Ausstellungstand des Paetec-Verlags habe ich mir zum Schluss zwei Bücher inkl. Zusatzmaterial für Lehrer/innen zum Thema Informatische Grundbildung gekauft:

b02938.jpg b02939.jpg

Im Nachtzug war ich zu müde, um lange zu lesen, eine Besprechung der beiden Bücher folgt darum später und wahrscheinlich direkt im Biblionetz.

Abschliessend möchte ich mich ganz herzlich bei den Veranstaltern der Tagung, insbesondere bei Norbert Breier und Uwe Debacher für die Einladung und die liebevolle Betreuung in allen Belangen bedanken!

Wiki und informatische Bildung

06 November 2006 | Beat Döbeli Honegger | Medienbildung, Wiki
Für die GI-HILL Tagung 2006 habe ich in ein paar Folien skizziert, welche informatischen Prinzipien bei der Nutzung von Wiki benötigt werden und wie sich Wiki darum als Motivation zur Thematisiserung dieser Prinzipien im Informatikunterricht eignet:

img001.jpg
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Komplizierte Schweizer Fachhochschullandschaft

06 November 2006 | Beat Döbeli Honegger | PH Solothurn
Trotz ihrer geringen Grösse kann die Schweiz bekanntlich recht kompliziert sein. Während Deutschland über 16 verschiedene Bildungssysteme klagt, verfügt die Schweiz über deren 26. Trotz Fusionen ist auch die Schweizer Fachhochschullandschaft noch immer unübersichtlich. Aus diesem Grund hat die NZZ am Sonntag gestern den Versuch unternommen, die Schweizer Fachhochschullandschaft zu kartographieren:

schweizer-fachhochschullandschaft.jpg

Doch die Situation scheint auch für die NZZ zu komplex zu sein: So sind von den 14(?) pädagogischen Hochschulen gerade mal deren 2 auf der Karte eingetragen, bei der Fachhochschule Nordwestschweiz aber nur der Standort Brugg, es fehlen die Standorte Aarau, Basel, Liestal, Solothurn, Zofingen.

Aber auch die Fachhochschulen selbst müssen sich noch an ihre neuen Bezeichnungen gewöhnen. So erschien in der Sonntagszeitung von gestern ein mehrseitiger Artikel zur Technikförderung an der PH Zofingen, auch wenn es diese PH-Bezeichnung gar nicht gibt (es handelt sich um einen Standort der Pädagogischen Hochschule FHNW).

Kara-Familie hat Zuwachs erhalten

05 November 2006 | Beat Döbeli Honegger | Medienbildung
Wie ich beim Verarbeiten der Eindrücke der Fachtagung GI-HILL 2006 feststelle, wird der programmierbare Marienkäfer nicht nur in Lehrbüchern (Biblionetz:b02938 und Biblionetz:b02939) ausgiebig thematisiert, sondern die Kara-Familie hat auch grossen Zuwachs erhalten:

kara-family.jpg

http://www.swisseduc.ch/informatik/karatojava/

Neben JavaKara gibt es nun auch JavaScriptKara, PythonKara und RubyKara. Ob damit die ewige Frage nach der richtigen Programmiersprache an Bedeutung verlieren wird? wink

Wahrscheinlich nicht. Marc Pilloud widmet sich aufgrund vieler Anfragen (auch von mir) momentan der Frage, Welche Programmiersprache eignet sich zum Einstieg im gestalterischen Bereich?

Kontakt

  • Beat Döbeli Honegger
  • Plattenstrasse 80
  • CH-8032 Zürich
  • E-mail: beat@doebe.li
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