Software

Google Desktop streikt bei 4GB Datenbankgrösse?

06 May 2009 | Beat Döbeli Honegger | Software
Soeben wollte ich eine Webseite wiederfinden, die ich in den letzten 8 Wochen mal aufgerufen und leider nicht gebookmarkt habe. Google Desktop wollte mir auch nicht weiterhelfen, was mich wunderte, bis ich festgestellt habe, dass mein Google Desktop seit dem 13. Februar (ein Freitag...) keine neuen Elemente mehr in den Index aufgenommen hat.

Ein bisschen Googlen (Google hilft mir, die Probleme zu lösen, die ich ohne Google nicht hätte...), hat nun ergeben, dass Google Desktop seine Arbeit ohne Warnmeldung einstellt, wenn das grösste Datenbankfile die Grösse von 4 GByte erreichte ( Quelle1, Quelle 2)

Wie es scheint, hat Google noch keine Lösung, sondern fragte die User nach den genauen Umständen und sucht nun nach Lösungen:

Thank you very much for the extra information. If we need more information, I may contact you offline for additional details.

I don't have any new details beyond we have a few people looking into what may cause this. It's likely more related to the number of indexing events occurring rather than any arbitrary size of the dbeam file in your Google Desktop folder. (For example, my dbeam file is well beyond 4Gb without any problems).

No further updates or data is necessary at this time from you guys. Feel free to post any follow-up observations here, but I'll check back into this thread when I have any new news to share.

Blackboard auf dem iPhone?

26 March 2009 | Beat Döbeli Honegger | Software
Die Leute, die bereits Blackboard-Notifications auf Facebook (Biblionetz:w02039) gebracht haben, künden per 26. März eine iPhone-Applikation an, die mich über Veränderungen in Kursen und Organisationen im Learning Management System Blackboard (Biblionetz:w01598) informieren soll.

iphone-blackboard.jpg

Ich bin gespannt. Ob dies meine Abneigung gegen das schwarze Loch Blackboard verringern wird?

Mehr hoffentlich bald unter http://wiki.blackboardsync.com/display/SYNC/Home

Update 26.03.2009: Die IPhone-App ist verfügbar, aber das Ding scheint mit der von uns genutzten Blackboard-Installation nicht zu funktionieren. Die iPhone-App meldet einfach interne Probleme, die parallele Facebook-Applikation meldet Remote Data Source failure (SS) und ich bin derzeit zuwenig motiviert, um dem Problem nachzugehen...

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Winsplit Revolution

21 February 2009 | Beat Döbeli Honegger | Software
Bereits in der Vorbereitung der Weiterbildung zu persönlichem Wissensmanagement haben einige Beteiligte etwas gelernt. Die geplanten Podiumsteilnehmer schilderten mir vorgängig ihre Strategien, aber auch ungelösten Probleme ihres persönlichen Wissensmanagements.

Zumindest bei den technischen Aspekten ergab es sich dank glücklicher Fügung, dass der eine die Lösung für das Problem des anderen hatte, die beiden aber nichts voneinander wussten. Eine Legitimation für meine Podiumsidee wink

So scheitert z.B. die Anordnung von Dokumenten auf dem Desktop nach Themen und Dringlichkeit, wenn das Betriebssystem je nach Bildschirmauflösung des externen Bildschirms zu Hause oder im Büro die Icons wild durcheinanderwürfelt... Doch es gibt ein Progrämmchen, das hier für Stabilität sorgt!

Auch mir hat die Vorbereitung etwas gebracht: Dank Dominik habe ich nun die Freeware Winsplit Revolution installiert, die mir das Verwalten von Programmfenstern auf mehreren, zum Teil grossen Bildschirmen massiv erleichtert.

Sowohl im Büro als auch seit neuestem Zuhause nutze ich den Tablet PC mit externem 24 Zoll-Bildschirm (siehe dazu auch Wie viele Bildschirme braucht der Mensch?).

winsplit02.jpg

Bei der Fensterverwaltung ergeben sich zwei Probleme:
  • Effizientes Verschieben von Fenstern von einem Bildschirm auf den anderen
  • Effizientes Platzieren von Fenstern auf dem grossen externen Bildschirm (Das Maximieren von Fenstern ist bei einer Auflösung von 1900 x 1200 selten sinnvoll)

Winsplit Revolution bietet dazu entweder ein Minifenster mit Knöpfen oder Tastenkombinationen für die rasche Platzierung von Fenstern:

winsplit01.png

Ein Klick auf den entsprechenden Pfeil oder das Drücken von Alt und Ctrl und eine der Tasten auf dem Nummernblock der Tastatur verschiebt das gerade aktuelle Fenster an die vorgebene Position:

  • Ctrl-Alt-1: Linkes unteres Bildschirmviertel
  • Ctrl-Alt-2: Untere Bildschirmhälfte
  • Ctrl-Alt-3: Rechtes unteres Bildschirmviertel
  • Ctrl-Alt-4: Linke Bildschirmhälfte
  • Ctrl-Alt-5: Ganzer Bildschirm
  • Ctrl-Alt-6: Rechte Bildschirmhälfte
  • Ctrl-Alt-7: Linkes oberes Bildschirmviertel
  • Ctrl-Alt-8: Obere Bildschirmhälfte
  • Ctrl-Alt-9: Rechtes oberes Bildschirmviertel

Und mit Ctrl-Alt-Pfeil-links bzw. -rechts kann ich das aktuelle Fenster mit einem Tastendruck von einem auf den anderen Bildschirm verschieben.

Klingt echt komplizierter als es ist. (Das Programm kann auch noch mehr, doch mir genügen die genannten Möglichkeiten).

Ausprobieren: http://winsplit-revolution.com

P.S.: Windows 7 wird sowas ähnliches bereits eingebaut haben...

Paninibildli für Erwachsene

21 January 2009 | Beat Döbeli Honegger | Software
An Aperos und vor Sitzungen sieht man sie zusammenstehen und tuscheln. Sie tauschen aber keine Panini-Bildli aus, denn schliesslich sind sie Erwachsene Menschen Männer und zweitens ist derzeit weder EM noch WM. Die Chance ist auch eher klein, dass sie zusammen poken. Nein, weil spätestens seit Weihnachten alle eines haben* (me too), sieht man sie abwechslungsweise das Objekt ihrer Begierde streicheln und den anderen unter die Nase halten. Sie tauschen sich über die angesagtesten iPhone-Applikationen aus.

panini01.jpg panini02.jpg panini03.jpg

Um anderen diesen Anblick zu ersparen und weil ich in den letzten zwei Wochen bereits mehrfach danach gefragt worden bin: Hier die Liste der zusätzlichen Programme, die ich derzeit installiert habe:

Für den Alltag:
  • Remember the milk: Zugriff auf die ToDo-Listen von http://www.rememberthemilk.com (25$/Jahr)
  • SBB-Fahrplan: Zugriff auf den aktuellen SBB-Fahrplan inkl. Einbezug der aktuellen GPS-Position
  • PhoneBook: Zugriff auf das Schweizer Telefonbuch inkl. Übernahme der Einträge in die Kontaktliste
  • Facebook mobile:
  • feX: Übernahme der Facebookbilder in die Kontaktliste des iPhone ($ 0.99)
Für den Geek:
  • TouchTerm: ssh für das iPhone
  • WifiTrak: Liste der verfügbaren Funknetzwerke inkl. Penetrationstest ($ 0.99)

Vermeintlich für den Alltag:
  • Evernote: Text-, Audio-, und Fotonotizen, automatisch synchronisiert mit Web-Oberfläche und PC-Version
  • Wikiamo: Schlanke Oberfläche für den Wikipedia-Zugriff

Um zu zeigen, was das iPhone so kann:
  • Google Earth:
  • Labyrinth LE: Virtuelle Version des Holzkastens mit Metallkugel. Demonstriert schön die Fähigkeiten des Lagesensors des iPhones wink
  • Mini Piano:
  • Scribble: Zeichnungsprogramm, das auch auf Fotos zeichnen kann. Alles löschen durch Schütteln des iPhones …

Future-Glimps:
  • BeeTag: 2D-Barcode-Reader für alle möglichen 2D-Barcodes
  • SnapTell: Produktinformationen durch Fotoidentifikation (vorwiegend englische Bücher, CDs und Videos)
  • My Bunny: Zugriff auf den WiFi-Hase Nabaztagn per iPhone
  • Handshake: Kontaktdatenaustausch (muss ich noch detaillierter studieren)

Vermeintlich für den Caspar:
  • Bubbles: Seifenblasen machen und wieder platzen lassen

Frage: Gibt es eigentlich eine vernünftige Möglichkeit, iPhone-Apps ausserhalb von iTunes zu durchstöbern, anzuschauen und darauf zu verlinken? * Selbstverständlich haben nicht alle eines. Es gibt noch diejenigen, die ein altes haben und nun nicht mitreden können. Die sind fast noch ärmer dran, als diejenigen, die noch gar keines haben, denn die können wenigstens damit liebäugeln bald eines zu haben. Aber die, die schon eines haben, haben ja schon eines und trotzdem sind sie nicht dabei.


http://www.iphone-ticker.de/2009/01/21/itunes-store-browser-basierter-zugriff/

-- Main.RaoulGuggenheim - 21 Jan 2009

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Call Graph

27 November 2008 | Beat Döbeli Honegger | Software
Mitschnitte von Skype-Telefonen im MP3-Form ermöglicht die Freeware CallGraph

callgraph01.jpg
Kleines und feines Interface

Funktioniert auf meinem 4.5 jährigen Tablet PC problemlos, aber belastet die CPU recht (Skype-Telefonat und gleichzeitige MP*-Encodierung). Wird wohl bei modernen Notebooks nicht mehr so sein wink .

Gechäftsmodell der dahinter stehenden indischen Firma: Geld verdienen mit kostenpflichtigen Transskriptionen der aufgezeichneten Gespräche.

via c't 24/2008, S. 82

Kontakt

  • Beat Döbeli Honegger
  • Plattenstrasse 80
  • CH-8032 Zürich
  • E-mail: beat@doebe.li
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