Medienbildung

Poster

01 December 2011 | Beat Döbeli Honegger | Medienbildung, PHSZ, Schul-ICT

%STARTBLOG% Diese Woche ist das Poster "Schule in der Informationsgesellschaft" unter einer creative commons Lizenz als PDF unter http://www.schuleinderinformationsgesellschaft.ch online gestellt worden.

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Das Poster "Schule in der Informationsgesellschaft" soll dazu anregen, über die aktuelle und künftige Rolle digitaler Medien in der Schule nachzudenken. Es kann als Grundlage für die gemeinsame Diskussion in schulinternen Arbeitsgruppen und Weiterbildungen dienen. Eine Entwurfsversion des Posters wurde am Rigi-Workshop "Pädagogische Überzeugungen: Die entscheidende Hürde schulischer ICT-Integration?" vorgestellt und in der Folge diskutiert. Einige Anregungen aus diesen Diskussionen wurden für die nun publizierte Version berücksichtigt.

Als Fan von Postern als Werkzeug für Diskussionen bin ich natürlich gespannt, wie das Poster in der Praxis ankommt!

Jugendmedienkompetenzschutz?

03 November 2011 | Beat Döbeli Honegger | Medienbildung, Veranstaltung
Heute vor einer Woche war ich an einer gesamtschweizerischen Veranstaltung, die durch ein Begrüssungswort eines Bundesrats geadelt worden war. Aber auch eine Woche später ist mir noch nicht restlos klar, an was für einer Veranstaltung ich vor einer Woche eigentlich war. (Ein Gefühl, das Heinz Moser (Biblionetz:p00885) bereits vor der Veranstaltung beschlich.)

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Die Dachveranstaltung nannte sich 1. Schweizer Tag der Medienkompetenz, zentraler Bestandteil darin war das Nationale Fachforum Jugendmedienschutz und zwischen diesen beiden Polen (?) bewegte sich die Veranstaltung, wobei ich öfters das Gefühl bekam, dass das Schützen gegenüber dem Kompetenzen fördern und den Potenzialen digitaler Medien die Überhand hatte. Offiziell waren beispielsweise die Fachforen schön aufgeteilt zwischen fördern und schützen, das Bauchgefühl aber blieb.

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Vor allem aber hatte ich das Gefühl, der Veranstaltung fehle eine Vision oder schon nur eine positive Grundstimmung, dass sich in diesem Bereich auch Chancen auftun. Der Tag machte eher den Eindruck einer Pflichtübung auf verschiedenen Ebenen: Wir müssen uns mit dem Thema beschäftigen, weil es die Politik aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklung verlangt.

Selbstverständlich ist eine schweizweite Koordination der entsprechenden Aktivitäten wichtig. Die vom Bundesamt für Sozialversicherungen in Auftrag gegebene Bestandesaufnahme der Informations- und Schulungsangebote im Jugendmedienschutz und zur Förderung der Medienkompetenzen PDF-Dokument hat dann aber für mich den eher zweifelhaften Beigeschmack einer wenig innovativen oder visionären Amtshandlung. Bisher wurden 561 Angebote gefunden (wissenschaftlich: n=561) und an der Tagung präsentiert, aufgeschlüsselt nach Trägerschaft und Art der Objekte. Da wurde dann festgestellt, dass 27.8% der Objekte "Broschüren/Flyer/Merkblatt/Ratgeber" sind und nur 1.1% "Kampagnen/Programme/Strategien."

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Ach ja!? Trotz der Unterschiedlichkeit der Objekte wurden dann Prozentangaben präsentiert, welcher Anteil der Objekte von welchen Urhebern stammt und für welches Zielpublikum gedacht sind. Was sagen diese Zahlen aus, wem dienen sie? Hier entsteht leider eher der Eindruck, dass ein Thema verwaltet wird, um am Ende des Bundesprogramms sagen zu können, man habe etwas gemacht (und zwar wissenschaftlich).

Die Veranstalter gingen anscheinend nicht davon aus, dass die Teilnehmenden Internet und soziale Netze würden nutzen wollen. So gab es am Veranstaltungsort kein zugängliches WLAN und ein Hashtag für Twitter war keines vorgesehen.

Gefallen hat mir eigentlich die Eröffnungsrede von Bundesrat Didier Burkhalter unter dem Titel L'èducation est la clé! (Biblionetz:t14759). Hier einige Zitate:

Die Förderung von Medienkompetenzen ist ein Lern- und Bildungsprozess. Deshalb erachten wir es als entscheidend, dass alle Partner zusammenarbeiten, die in diesem Bereich tätig sind. Dazu gehören Schulen, pädagogische Hochschulen, Fachstellen auf kantonaler und lokaler Ebene, private Vereine und Stiftungen, Polizeidienste und die Wirtschaft: Wir alle sind gefordert und wir können und sollen uns unserer Verantwortung nicht entziehen.

Der Bundesrat hat gleichzeitig klargestellt, dass die Förderung eines kompetenten Umgangs mit den Chancen und Gefahren von Medien im Vordergrund steht und nicht die Ausarbeitung neuer Verbotsregelungen; denn eine sozusagen Überbevormundung erzielt oft den gegenteiligen Effekt und bietet nur kurzfristige Lösungsansätze an.

La clé de la réussite de ce processus passe d'abord et avant tout par ce que l'on peut donner aux enfants, ce que l'on doit donner aux enfants : l'éducation. Par l'apprentissage des chances et des dangers. Par une capacité à relativiser, à remettre les informations dans leur contexte, à faire usage de son esprit critique.

Die beste Antwort ist die aktive Begleitung der Medienaktivitäten von Kindern und Jugendlichen durch Erwachsene. Der Schlüssel dazu ist Bildung in Verbindung mit Vertrauen und Selbstverantwortung. Diese Kombination, diese Werte sind - und bleiben - die wichtigsten Jugendschutzmassnahmen.

Das Medienecho auf die Veranstaltung war in meiner Wahrnehmung relativ gering, abgesehen von Tagesschau und 10vor10. Diese beiden Beiträge bestätigen aber meinen zu Beginn geäusserten Eindruck, dass es vor allem um das Schützen vor den Gefahren des Internets ging. Beide Beiträge drehen sich ums Thema Cybermobbing:

Tagesschau vom 27.10.2011

10vor10 vom 27.10.2011


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Karneval der Möglichkeiten

28 September 2011 | Beat Döbeli Honegger | Medienbildung, Software

Update: Die hier besprochene App ist nun für CHF 4.- im App-Store erhältlich.

Heute Morgen war ich an der Vorstellung der iPad-App Karneval der Tiere der beiden PH FHNW-Dozierenden Stefan Brülhart (Biblionetz:w01844) und Markus Cslovjecsek und des Sekundarlehrers Achim Lück.

Die drei haben aus einem früheren Kinderbuch- und CD-Projekt eine faszinierende iPad-App entwickelt und einem interessierten Kreis als Beta-Version zur Verfügung gestellt. Neben der Vorstellung und des User-Feedbacks ging es am heutigen Treffen auch um mögliche, auf dieser App aufbauenden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten.

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Da Klein-Caspar sich für Buchstaben zu interessieren beginnt, habe ich in letzter Zeit einige entsprechende Lern-Apps für das iPhone und/oder das iPad heruntergeladen. Was mir da bisweilen begegnet ist, hat mich hochgradig frustriert. Seit bald 40 Jahren werden Lernprogramme produziert, aber ausser der Hardware scheint sich nicht viel weiter entwickelt zu haben. Simplest gestrickte, sture Abläufe, nicht altersgerechte Aufbereitung (was soll z.B. ein mehrzeiliger Begrüssungstext in einer App, in welcher man lernt, Buchstaben zu erkennen?) und oft eine betrübliche Lieblosigkeit. Da kommt (mindestens bei mir als Vater) keine Freude auf.

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Umso mehr hat mich deshalb die Karneval-App gefreut: Mit Liebe gemacht, verspielt, keinerlei Erklärungen. Nutzende sind praktisch zum entdeckenden Lernen (Biblionetz:w00473) gezwungen. Entsprechend möchte ich auch nicht allzu viel über die Details der App verraten.

Stattdessen lasse ich mal den offiziellen Konzept-Text sprechen:

Der "Karneval der Tiere", basierend auf den Inhalten von Saint-Saëns Musik, verknüpft Sprache(n), Bilder, Musik und eine einfache taktil-akustische Tonspur zu einem neuen Ganzen.

Mit der Musik (CD mit der Aufnahme der Musik von Saint-Saëns, gespielt vom Basler Festival Orchester), animierten Bildern von Stephan Brülhart und einem aufs äusserste reduzierten Text von Achim Lück ermöglicht diese Produktion Kindern und Erwachsenen eine spielerisch-explorative Beschäftigung mit einem erweiterten Textbegriff (Audio, Bild, Sprache) generell und den drei Landessprachen der Schweiz (Deutsch, Französisch, Italienisch) und der Weltsprache Englisch im besonderen.

Mit der Integration einer einfachen taktilen Tonspur wird erstmals der Leser auch zum Spieler einfacher akustischer Informationen. Die "Strichcode" artigen Audioinformationen basieren auf einer von Markus Cslovjecsek entwickelten Technik, wobei mit dem Finger diese Codes zum Klingen gebracht werden können. Die so entstehenden leise auditiven Fragmente laden zum Spielen und zu Hören ein. Jede Seite greift - einem akustischen Suchbild ähnlich - ein Bild-, Text oder Musikelement der entsprechenden Seite auf.

Damit entstand ein Produkt, welches das Thema des erweiterten Textbegriffes in aller Konsequenz umsetzt und Sprache(n), Bilder, Musik und eben diese interaktive Geräuschspur nebeneinander stellt und miteinander verknüpft. Sprachforscher stellen fest: "Wir verstehen mehr Sprachen als wir denken". Wir nehmen in dieser Arbeit die Beobachtung der Wissenschaft (EU-Projekt Euro-Com) auf und lassen die Verwandtschaften von Sprachen entdecken. Gleichzeitig gehen wir einen Schritt weiter und bringen Bild, Musik und Geräusche als weitere Informationsquellen (erweiterter Textbegriff) mit ins Spiel.

Mit diesem Multimedialen Produkt wollen wir einerseits einen Beitrag leisten zur Verständigung zwischen den Sprachregionen und andererseits sensibilisieren für die Vielfalt unserer kommunikativen Mittel. Eine Adaption auf weitere europäische (und evtl. ausser-europäische) Sprachen sowie die Positionierung des "Apps" im europäischen Raum soll mit Hilfe dieser ersten Produktion erkundet werden.

Die App nutzt viele Möglichkeiten eines iPad spielerisch aus:
  • Mehrere Texte und Töne können mit Multitouch gleichzeitig aktiviert werden
  • Dadurch, dass Multitouch genutzt wird, können auch mehrere gleichzeitig mit der App spielen
  • Durch Drüberstreichen über Text oder Tonspur lässt sich die Abspielgeschwindigkeit variieren (auch rückwärts!)
  • mehr verrat ich nicht...

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Das Faszinierende an der App scheint mir, dass hier vielfältigste didaktische Möglichkeiten schlummern, das Produkt aber nicht durchdidaktisiert erscheint. Ist es ein Lehrmittel, ist es keines? Gehört es in den Sprachunterricht, in den Musikunterricht, in die Medienbildung? Geht's um die Intergration von fremdsprachigen Kindern? Für welche Stufe ist es denn gedacht? Was muss man damit tun? Viele Fragen bleiben offen und genau das macht die App so sympathisch. Probier doch einfach aus! scheint sie nicht nur den Nutzenden, sondern auch den Lehrerinnen und Lehrern sagen zu wollen.

Und nun apropos Ausprobieren noch eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte zuerst: Die App wird vermutlich erst im September im App-Store verfügbar sein. Die gute: Das Team denkt bereits über weitere Apps nach...

Weiter so! Solche (Lern-)Apps brauchen wir!

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Vielen Dank Beat! Auf deine Rückmeldung zum heutigen Anlass und die vielen Visits drauf, geh ich gleich an die weiteren Steps - auf dass der App bald fliegt. Wir überlegen uns aufgrund deiner Intervention die Preisgestaltung nochmals - werden aber sicher sehr tief bleiben! Hast du Evidenz für die Annahme, dass ein zu tiefer Preis schädlich sein könnte?

-- Main.MarkusCslovjecsek - 10 Aug 2011 Erfahrungsgemäss ist ein Einstiegspreis von 5-10 Fr. für einen Qualitätstitel gut. Billig genug für Impulskäufe, aber nicht so billig, dass man keine Qualität erwartet. Und wenn die Verkäufe abflachen, kann man mit einer zeitlich begrenzten Preisreduktion wieder etwas Schwung gewinnen. Wichtig ist vor allem, die App gut zu bewerben, natürlich über FB/Twitter, aber auch über traditionelle Medien (Tagi,..).

-- Main.DavidGavin - 10 Aug 2011 Hört sich sehr spannend an, zumal der Karneval der Tiere ein absoluter Kult-Klassiker ist. Starte in zwei Wochen mit zwei ersten Klassen mit Medienbildung, Buchstaben spielerisch und digital selber entdecken ist da sehr aktuell. Freue mich, wenn das App im Herbst erhätlich ist smile

-- Main.SilvieSpiess - 10 Aug 2011 Und im Details steckt in diesem App auch etwas für die Erwachsenen.

-- Main.AchimLueck - 11 Aug 2011

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Im Herbst 2010 fand in Zürich die Herbsttagung der Sektion Medienpädagogik (DGfE) statt (Biblionetz:b04198). Ziel der Tagung war die "Schärfung zentraler Begriffe von Medienpädagogik / Medienbildung." Bereits damals war es für mich eine interessante Tagungserfahrung (siehe UnterMedienpaedagogen), die mich beschliessen liess, mich weiterhin nicht als Medienpädagogen zu bezeichnen. Nun hat die Geschichte ein weiteres Kapitel erhalten, die mich in diesem Entschluss bestärkt.

Vor und während der Tagung waren die Beiträge auf der Tagungshomepage als PDF downloadbar. Wunderbar, mag man denken: Richtig zeitgemäss. Doch irgendwie war bereits damals ein eigentümlicher Verdacht im Raum: Werden diese Beiträge wirklich weiterhin online verfügbar sein?

So steht bei Benjamin Jörrisen

Allen Interessierten, die nicht bei der Tagung dabei sein konnten, seien die Positionspapiere unbedingt empfohlen, die auf der Tagungs-Website heruntergeladen werden können (sehr löblich, hoffentlich bleibt das eine Weile online!).

und bei mir steht

Die einzelnen Beiträge sind derzeit (noch) auf der Tagungshomepage abrufbar

Tja, tatsächlich waren die Beiträge und die gesamte Tagungshomepage bereits etwa einen Monat nach der Veranstaltung nicht mehr verfügbar. Dafür sind sie jetzt in Form von totem Holz als Buch beim kopaed-Verlag (Biblionetz:b04198) für 18 Euro verfügbar.

Willkommen in der Buchdruckgesellschaft. (Biblionetz:w02212)

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Update: Das Phänomen ist so verbreitet, dass ich den entsprechenden Fachbegriff depublizieren gleich in Biblionetz aufgenommen habe: Biblionetz:w02258


Main.LisaRosa meint:

Wirklich erstaunlich, wie sehr auch viele Medienpädagogen der Publikation im Netz misstrauen. Denn groß Geld verdienen ist mit der Totholzpublikation ja nicht. Und erst Recht nicht die doch erwünschte Verbreitung der Message. Oder geht es ihnen nur darum, dass da ein RL-Objekt in den Unibibliotheken des Landes herumsteht? Es fällt mir soooo was von schwer, die Mainstream-Mäpos ernst zu nehmen. Weder was das Medienverständnis angeht, noch hinsichtlich der pädagogische Weisheit.

Mäpo ist mir gerade so in die Tastatur gefallen. Offenbar reicht es bei mir in dieser Sache nur noch zum Legastheniker, wenn ich sie bezeichnen möchte. Wenn die Mepäs schon im Netz radieren, dann schrauben wir unsere Erwartungen mal ganz weit runter.

-- Main.LisaRosa - 01 Sep 2011 Ich war ja auf der entsprechenden Tagung und die Papiere sind mehr oder weniger kollaborativ entstanden. Mich würde das mal urheberrechtlich interessieren, ob die so einfach meine Gedanken aus dem Positionspapier depublizieren dürfen.

Das davon abgesehen hatte die Tagung sicherlich nicht viel mit Medien zu tun viel ehr mit Pädagogik als die Lehre der Lehre.

-- Main.GiBro - 17 Sep 2011

Es gibt sie noch...

12 September 2011 | Beat Döbeli Honegger | Medienbildung, Schul-ICT
Es gibt sie tatsächlich noch, die Vertreterinnen und Vertreter einer absoluten Entweder-Oder-Haltung. Aktuellstes Beispiel: Ein Leserbrief in der Sonntagszeitung vom 11.09.2011:

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FÜHLE MICH IM FALSCHEN FILM

MADELEINE BEGLINGER, RODERSDORF SO

So schützen Sie Ihr Kind im Internet SONNTAGSZEITUNG VOM 4. 9. 2011

Schon 5-jährige Kinder surfen im Internet. Die SonntagsZeitung rät dazu: «Surfen Sie gemeinsam mit dem Kind» oder «Lassen Sie sich vom Kind zeigen, was es im Netz erlebt hat …» Ich lese diese Ratschläge und fühle mich im falschen Film! Gibt es irgendeinen Grund, ein Kind im Vorschuloder Grundschulalter an den Computer zu lassen? Sollten Kinder bis zur Pubertät nicht gescheiter die reale Welt kennen lernen? Sich draussen bewegen, spielen, sich gemeinsam mit anderen betätigen? Ein Kind, das die reale Welt kennen lernen darf, wird nicht nur gesünder sein, sondern auch Interesse an der Natur und den Menschen entwickeln. So dekadent kann unsere Welt doch nicht werden, dass man den Computer sogar für Kinder als unverzichtbar hinstellt. Dies schreibt eine Mutter, die rundherum sieht, was der Verlust an Realitätssinn und Empathie für Folgen hat.

seufz Ich müsste mich ja eigentlich freuen, denn Stimmen wie diese sichern für viele weitere Jahre meinen Arbeitsplatz. Aber auf die Dauer ist es ermüdend. Trotzdem:

  • Man ersetze das Wort "Computer" durch das Wort "Buch" (siehe Schulen ans Buch) ,

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