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Inhaltliche Nähe

20 March 2009 | Beat Döbeli Honegger | Biblionetz, Visualisierung, Wiki

Ein spannendes Flash-Applet zur Navigation wird derzeit an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd entwickelt

inhaltliche-naehe.png

Die Inhaltliche Nähe stellt den Versuch dar, dem User eine alternative Navigationsmöglichkeit in unserem Wiki zu geben. Im Gegensatz zur konventionellen hierarchischen Navigation die unter "Menü" abgebildet ist, wird hier der Fokus auf den inhaltlichen Kontext gelegt.

WEitere Details zu den Interaktionsmöglichkeiten, Überlegungen zur Berechnung der inhaltlichen Nähe und zur Implementation gibt es unter http://ig.hfg-gmuend.de/medienlabor/inhaltliche-nahe

Spannend sowohl fürs Biblionetz als auch für Wikis.

Wikispaces auf deutsch

25 February 2009 | Beat Döbeli Honegger | Wiki
Der Wiki-Provider wikispaces bietet jetzt auch ein deutschsprachiges User-Interface an. Zusammen mit seiner Initiative 250'000 kostenlose Wikis für K-12 scheint mir dies eine interessante Möglichkeit für Lehrpersonen, die mit ihrer Klasse ein Wiki nutzen wollen.

Streit führt zu TWiki-Spaltung

05 November 2008 | Beat Döbeli Honegger | Wiki
Ende Oktober 2008 hat praktische die gesamte Entwickler-Community von TWiki das Projekt verlassen und eine Abspaltung unter dem provisorischen Namen NextWiki gegründet.

heise.de berichtet:

Grund für diesen Schritt war ein Release-Meeting, bei dem bekannt gegeben wurde, dass die Firma Twiki.net des Projektgründers und Inhabers der Marke "Twiki", Peter Thoeny, nun die alleinige Leitung des Open-Source-Projekts Twiki überehmen werde. Das untermauerte Thoeny, der die Projekt-Server betreibt, mit der Sperrung der Accounts aller Hauptentwickler. Nur jene, welche den neuen Regeln zustimmen, sollten Zugriff auf den Code erhalten.

Der Streit zwischen der Community und Peter Thoeny schwelt schon länger: Wurde die Firmengründung von Twiki.net vor ungefähr einem Jahr noch begrüßt, kam es danach schnell zu Mißtönen. Die Community war frustriert darüber, dass Twiki.net sich die Erfolge der freien Entwickler selbst zuschrieb und sie keine rechtlich verbindliche Erlaubnis erhielt, die Marke Twiki zu nutzen.

Praktisch alle Quellen berichten derzeit, dass diese Abspaltung die Stabilität und die Zukunftsaussichten der weit verbreiteten Wikiengine nicht gefährden würden, im Gegenteil: Jetzt, da der in letzter Zeit eher bremsend wirkend Initiator Neuerung nicht mehr verhindern könne, sei mit einer rascheren Weiterentwicklung zu rechnen. Da praktisch alle Entwickler zu NextWiki gewechselt hätten, sei auch kein Know-how-Verlust zu verzeichnen.

Weiterführende Infos:

Geisteswissenschaftliche Betrachtung von Wikis und Co.

07 September 2008 | Beat Döbeli Honegger | Biblionetz, Wiki
Geistes- und Sozialwissenschaften scheinen Wikis entdeckt zu haben - nicht nur als Werkzeug, sondern auch als Thema ihrer Forschung. Natürlich stimmt dies nicht so absolut, Geistes- und Sozialwissenschaften beschäftigen sich zum Teil bereits länger mit dem Phänomen Wiki, aber derzeit erscheinen mehrere interessante Publikationen:

Zum einen habe ich vor kurzem die im Jahr 2008 publizierte Dissertation Veränderungen wissenschaftlicher Literalität durch digitale Medien - Neue literale Praktiken im Kontext Hochschule (Biblionetz:b03445) von Anne Thillosen entdeckt, die Wikis und Weblogs als Beispiele neuer literaler Praktiken untersucht.

Seit etwa zwei Monaten habe ich das Buch Konstruktion und Kommunikation von Wissen mit Wikis - Theorie und Praxis, (Biblionetz:b03432) herausgegeben von Johannes Moskaliuk, ebenfalls 2008 erschienen. In Kapitel 4 (Biblionetz:t08942) betrachtet Moskaliuk Wikis aus konstruktivistischer und systemtheoretischer Sicht, in Kapitel 5 (Biblionetz:t08943) geht Joachim Kimmerle der Frage nach, was Leute zur aktiven Teilnahme an einem Wiki motiviert.

Während ich es noch ganz knapp schaffe, solche Publikationen ins Biblionetz aufzunehmen, übersteigt die Verarbeitung der zitierten Literatur meine Kapazitäten bei weitem. Die Automatisierung dieses Prozesses ist mir bisher nicht gelungen, da Literaturverzeichnisse oft eine schlechte Datenqualität aufweisen (teilweise zitieren Autoren nicht mal ihre eigenen Werke mit dem richtigen Titel...). Dazu wieder mal mein übliches ceterum censeo: Mir will nicht einleuchten, warum im 21. Jhd. der Publikationsort angegeben wird, nicht aber der DOI. Nicht mal bei Informatikpublikationen.

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Zeitschrift Log In zu Web 2.0 in der Schule

21 July 2008 | Beat Döbeli Honegger | Wiki
Dieser Tage erscheint die Ausgabe 151/152 der Zeitschrift Log In mit dem Schwerpunktthema "Web 2.0 in der Schule" (Biblionetz:b03418). Wikis in der Schule (Biblionetz:w01331) werden dabei in verschiedenen lesenswerten Artikeln thematisiert, so z.B. in

Von mir gibt's ausnahmsweise keinen Artikel zu Wiki in der Schule wink (und auch sonst keinen Artikel). Stattdessen kam mich Reinhard Dietrich diesen März in Goldau besuchen. Das Ergebnis unseres Gesprächs ist als Interview unter dem Titel Von der Faszination des Web 2.0 (Biblionetz:t08500) nachlesbar.


Ich habe heute Frankfurts Bibliotheken genau danach unsicher gemacht, bis man mich aufgeklärt hat, dass ich einer "Vorankündigung" auf der Homepage des Verlags aufgesessen bin wink Bin aber auch schon sehr gespannt, das Heft in die Finger zu bekommen. Viele Grüße von René by www.blog.initiatived21.de

-- Main.ReneScheppler - 21 Jul 2008

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