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DRM is C.R.A.P

21 March 2006 | Beat Döbeli Honegger

Und gleich noch ein Video aus der gleichen Serie, diesmal zum Thema DRM is C.R.A.P.:

Zwei Wiki-Einführungen

21 March 2006 | Beat Döbeli Honegger | Wiki
In den letzten Tagen bin ich über zwei Wikieinführungen gestolpert, die sich sowohl an ein unterschiedliches Publikum wenden als auch verschiedene Vermittlungesmethoden verwenden.

beim ersten handelt es sich um das Video What is a Wiki? von Jotspot CEO Joe Kraus und richtet sich an Unternehmen.

Bei diesem Video hat mich die Präsentation überzeugt. Die Dynamik des Informationsaustausches zwischen den Teilnehmenden kommt mit dem gefilmten Whiteboard meiner Ansicht gut rüber und fesselt meine Aufmerksamkeit.

Beim zweiten handelt es sich um eine WBT-Sequenz Fit for Wiki von Yvonne Büttner und Birte Hölscher und richtet sich an Lehrpersonen und Dozierende:

Unter http://www.checkpoint-elearning.de/article/2391.html steht zu dieser Wiki-Einführung:

Mit Social Software beschäftigten sich Birte Hölscher und Lehrerin Yvonne Büttner in ihrer Projektarbeit. "Fit for Wiki" ist der Titel des professionell entwickelten Lernprogramms. Kurzweilig und praxisbezogen erlernt der Anwender alles rund um die Arbeit mit Wikis. Die Philosophie, Einsatzmöglichkeiten, Tipps und technische Voraussetzungen - Literaturhinweise, Links und ein Glossar komplettieren die Lernsoftware.

Das Literaturverzeichnis sowie das Glossar habe ich bisher nicht gefunden. Hinweise erbeten smile

MathePod

21 March 2006 | Beat Döbeli Honegger | Schul-ICT

Nach der EncycloPODia nun auch noch Mathematik mit dem iPod:

mathepod.jpg

Watch mathtutor on our iPod!

Never understood Pythagoras's Theorem? Baffled by sines and cosines? Now you can get better grades (and impress your friends) by learning on your video iPod!

Getting the files is easy. Just download them to your desktop, then drag them into iTunes. The next time you connect your iPod to your computer, the files will be transferred automatically.
Quelle: http://www.mathtutor.ac.uk/ipod.shtml

Nicht, dass mich jemand falsch versteht: Nicht dieses Beispiel wird die Schule verändern. Aber dieses Prinzip.

Via lernpfade

-- Main.BeatDoebeli - 21 Mar 2006

Shake and Paste

20 March 2006 | Beat Döbeli Honegger | Medienbildung, Wissenschaft
Telepolis warnt vor grassierendem Plagiarismus:

Es gibt zwar noch keine harten empirischen Fakten, aber sehr wohl bereits Schätzungen: Rund ein Drittel aller studentischen Arbeiten könnten zumindest teilweise Plagiate darstellen. An den Universitäten wird mit Resignation oder relativ zahnlosem Kampf reagiert. Was an dem Betrieb systemisch falsch läuft, wird hingegen kaum gefragt.

Gefallen hat mir insbesondere der Abschnitt (den ich nun bewusst Copy & Paste):

Die Studenten sind dabei nicht nur Täter, sondern auch Opfer: Vor allem von Lehrpersonal, das die Zitierregeln selbst nicht beherrscht und wissenschaftliches Arbeiten so vermittelt, als wäre letztlich eh alles einerlei. Opfer aber auch von Lehrenden, die in ihrer fortschreitenden Unkreativität immer wieder dieselben Themen vergeben (Kants Ding an sich, das Werturteilsfreiheits-Postulat Max Webers, Bourdieus Habitus-Konzept) .

Siehe auch:

(Und damit ich mich nicht schuldig mache:)
Via: hodel.hist.net.blog Und wo ist jetzt der eigene Gedanke?? ,

Lean-Lan
oder: Schulserver sind nicht mehr zeitgemäss

20 March 2006 | Beat Döbeli Honegger | Schul-ICT

Volker Rüddigkeit und Georg Schlagbauer haben einen lesenswerten Artikel unter dem Titel Das Lean-LAN – zeitgemäße Netzwerke in Schulen! PDF-Dokument - Ein Plädoyer für „schlanke“ Netzwerke publiziert:

Mit der zunehmenden Nutzung interaktiver Internet-Plattformen gehören die etablierten Schul-Netzwerke bald der Vergangenheit an. „Schlanke“ Netzwerke sind angesagt, die Server in den Schulen können vom Netz genommen werden. Für Lehrer und Schüler ist es ein Aufbruch in ein neues medienpädagogisches Zeitalter und für die Schulträger ein willkommener Ausstieg aus der Wartungs- und Kostenfalle.

Zusammenfassend lassen sich etwa folgende Empfehlungen für Schulen daraus ableiten:

  • Verzichten Sie auf lokale Homeverzeichnisse für Lehrpersonen und Schüler/innen
  • Verzichten Sie auf lokale Userverwaltung
  • Verzichten Sie auf "pädagogische" Kontrollfunktionen im Schulnetz
  • Nutzen Sie frei verfügbare Schulplattformen wie educanet2.ch (Schweiz) oder lo-net.de (Deutschland) statt lokaler Server
  • Denken Sie an die Integration privater Notebooks ins Schulnetzwerk
  • Ein USB-Stick pro SchülerIn (als Homeverzeichnis) → U3!!

Im Detail muss man nicht mit allen Aussagen übereinstimmen, aber ich bin froh um die allgemeine Stossrichtung!

Quelle: http://www.lean-lan.de

Anmerkung von Jan Hodel: Wenn man das konsequent durchdenkt, sähe man auch einen (zumindest einmal durchzudenkenden) Lösungsansatz für die immer wiederkehrende Plattformdiskussion: Was wäre, wenn die Lehrpersonen pro Jahr 500 Franken an ihren privaten Laptop und noch einmal 500 für dessen Wartung und Software-Ausstattung erhielten, statt die teure Doppelinfrastruktur von Heimgeräten und Schulgeräten durchzuziehen? Vielleicht führte es ja auch zu mehr Eigeninitiative und Eigenverantwortung bei der Auseinandersetzung mit und Pflege von ICT-Infrastrukturen (ich meine "mehr", d.h. nicht, dass jetzt keine Eigeninitiative vorhanden sei)? Nur so eine Frage. JH

Antwort von Beat Doebeli Honegger: Hmm, da würde ich jetzt eher nach dem Grundsatz Wer zahlt, befiehlt verfahren und den Lehrpersonen ein einheitliches persönliches Gerät (=Notebook) zur Verfügung stellen und den Support dafür organisieren. Damit muss sich die Lehrperson weder um Modellauswahl, Lizenzfragen, Installation, und ähnliches kümmern und der Schulsupport hat es nur mit einem Gerätetyp zu tun. Eigentinitative bei ICT möchte ich bei den Lehrpersonen eher im pädgogischen Bereich fördern, weniger im technisch/betrieblichen. (siehe Biblionetz:w010138)

Kontakt

  • Beat Döbeli Honegger
  • Plattenstrasse 80
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  • E-mail: beat@doebe.li
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