PH Solothurn, Jun 2006

Hermann Forneck wird neuer Direktor der PH FHNW

25 June 2006 | Beat Döbeli Honegger | PH Solothurn
Der Fachhochschulrat der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) hat an seiner Sitzung vom 19.06.06 Hermann Forneck (Biblionetz:p00194) als Nachfolger von Rudolf Künzli (Biblionetz:p03035) als Direktor der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz ernannt (Communiqué).

Ich bin gespannt, welche Auswirkungen diese Ernennung auf die ICT/eLearning-Aktivitäten an der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz haben wird. Forneck beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Fragen sowohl der Informatikbildung (z.B. Biblionetz:t00155, 1990) als auch des Informatikeinsatzes in der Schule.

Corporate Wikis

19 June 2006 | Beat Döbeli Honegger | PH Solothurn, Wiki
Der gestrige Vortrag zu Enterprise Wikis am Schweizer Wikipedia Day 2006 hat mir gewisse eigene und fremde Erfahrungen zu Wikis in Unternehmen wieder vor Augen geführt. Es wurde mir deutlich, dass das Wiki an der PH Solothurn in den letzten zwei Jahren nicht nur zur Webplattform für die Ausbildung an der PH geworden ist wiki in education, Biblionetz:w01331), sondern auch zum alltäglichen Intranet der Mitarbeitenden. An Sitzungen und internen Konferenzen wurde "Details sind auf dem Wiki nachzulesen" mit der Zeit zum geflügelten Wort.

Ich will nicht behaupten, dass die Mitarbeitenden jubeln, wenn von Wiki die Rede ist. Aber das Wiki ist eine gewachsene Struktur, die von der Mehrheit unterdessen akzeptiert und integriert ist.

Mit der Fusion zur Fachhochschule Nordestschweiz soll nun ein standortübergreifendes Intranet eingeführt werden. Um die Diskussion über kollaborates Wissensmanagement an der PH Nordwestscheiz von meiner Seite her zu fördern, habe ich den Begriff corporate wiki (Biblionetz:w01908) und die Aussage Wiki kann die E-Mail-Flut eindämmen (Biblionetz:a00731) ins Biblionetz aufgenommen. ,

Ähnliche Fragen wie beim TastaturSchreibenInDerSchule stellen sich auch beim Zertifizierungsprogramm ECDL:

  • Gehören die durch ECDL zertifizierten Fertigkeiten zur Allgemeinbildung?
  • Gehören die durch ECDL zertifizierten Fertigkeiten zum Bildungsauftrag der Schule (oder lernt man das in der Freizeit)?
  • Wann sollten die durch ECSL zertifizierten Fertigkeiten gelernt werden?
  • Soll dies freiwillig oder obligatorisch geschehen?
  • Soll die Schule auch ECDL-Zertifikate vergeben?

Kritik an ECDL wird in den folgenden Bereichen laut:
  • ECDL zertifiziert vorwiegend Produktwissen, nicht aber das dahinter stehende Konzeptwissen.
  • ECDL ist wenig auf die Bedürfnisse von Schulen und Interessen von Jugendlichen ausgerichtet.
  • Mit einer ECDL-Zertifizierung durch die Schule gibt diese die Hoheit über Bildungsinhalte an eine externe Organisation ab.

Wir befragten am 7.6.06 die Absolventinnen und Absolventen des ICT-Kaderkurses 2bits aus dem Kanton Solothurn nach ihrer Meinung. Das folgende Bild zeigt das Ergebnis der entsprechenden Abstimmung:

ecdl.jpg

Wie ist diese Darstellung zu lesen?
  • In den Spalten befinden sich die Schulstufen, in denen etwas stattfinden soll:
    • KGU: Kindergarten und Unterstufe
    • MSP: Mittelstufe Primarschule
    • Sek1: Sekundarstufe I
    • Sek2: Sekundarstufe II
  • Die oberste Zeile bedeutet freiwillige Angebote,
  • die unterste Zeile bedeutet obligatorische Angebote
  • A bedeutet Ausbildung während der Unterrichtszeit
  • T bedeutet Test während der Schulzeit
  • (A) bedeutet freiwillige Ausbildung in dieser Stufe und obligatorische Ausbildung für den Rest der Klasse in einer späteren Schulstufe
  • Die Farben codieren die Stufe der Lehrperson (rot=MSP, schwarz=Sek1, blau=Sek2)

Was lässt sich nun anhand der Abstimmung aussagen?
  • Praktisch niemand der Befragten ist für obligatorische ECDL-Ausbildungen oder Tests.
  • Die Mehrheit der Befragten sieht freiwillige Ausbildungen und Tests auf der Sekundarstufe I & II, wobei interessanterweise fast MSP-Lehrpersonen für die Sekundarstufe II votieren. ,

Tastaturschreiben in der Schule

11 June 2006 | Beat Döbeli Honegger | Medienbildung, PH Solothurn
Bei unserer Erarbeitung von kantonalen Empfehlungnen/Richtlinien zum Thema ICT in der Schule ist das Tastaturschreiben ein offenes Thema:

  • Gehört Tastaturschreiben zur Allgemeinbildung?
  • Gehört Tastaturschreiben zum Bildungsauftrag der Schule (oder lernt man das in der Freizeit)?
  • Wann sollte das Tastaturschreiben gelernt werden?
  • Soll dies freiwillig oder obligatorisch geschehen?
  • Soll die Schule auch Zertifikate in diesem Bereich vergeben?

Da wir bisher keine Lehrmeinung zu diesem Thema gefunden haben, befragten wir vergangenen Mittwoch die Absolventinnen und Absolventen des ICT-Kaderkurses 2bits aus dem Kanton Solothurn nach ihrer Meinung. Das folgende Bild zeigt das Ergebnis der entsprechenden Abstimmung:

tastaturschreiben.jpg

Wie ist diese Darstellung zu lesen?
  • In den Spalten befinden sich die Schulstufen, in denen etwas stattfinden soll:
    • KGU: Kindergarten und Unterstufe
    • MSP: Mittelstufe Primarschule
    • Sek1: Sekundarstufe I
    • Sek2: Sekundarstufe II
  • Die oberste Zeile bedeutet freiwillige Angebote,
  • die unterste Zeile bedeutet obligatorische Angebote
  • A bedeutet Ausbildung während der Unterrichtszeit
  • T bedeutet Test während der Schulzeit
  • (A) bedeutet freiwillige Ausbildung in dieser Stufe und obligatorische Ausbildung für den Rest der Klasse in einer späteren Schulstufe
  • Die Farben codieren die Stufe der Lehrperson (rot=MSP, schwarz=Sek1, blau=Sek2)

Was lässt sich nun anhand der Abstimmung aussagen?
  • Die Mehrheit der Lehrpersonen sieht das Tastaturschreiben grösstenteils auf der Sekundarstufe I angesiedelt.
  • 7 wünschen eine obligatorische, 4 eine freiwillige Ausbildung.
  • 4 wünschen obligatorische, 7 freiwillige Abschlusstests mit Zetrifikat.

Immerhin, gewisse Dinge konnten geklärt werden. ,

Kontakt

  • Beat Döbeli Honegger
  • Plattenstrasse 80
  • CH-8032 Zürich
  • E-mail: beat@doebe.li
This page was cached on 19 Jan 2026 - 11:10.