Ich nutze die Zugfahrt für ein fokussiertes Deep-Dive in mein didaktisches High-Performance-Mindset, um maximale Stakeholder-Alignment-Power zu entfalten und die nächste Generation von Informatik-Lehrkräften mit einem 10x-Growth-Approach zu disrupten. 🚀🔥💎
schlägt mir der LinkedIn-Bullshit-Generator als Tätigkeitsbeschreibung für heute vor. (Beim Bullshit-Generator handelt es sich um einen Preprompt, der einem GMLS gefüttert aus jeder banalen Tätigkeitsbeschreibung eine (leider derzeit häufige) LinkedIn-Übertreibung macht.)
Was ich grad wirklich mache: Ich bin im Zug für die Einstiegsveranstaltung Grundlagen der Informatik der PHSZ im zweiten Semester unseres Fernstudiengangs zur Primarlehrperson und lese (ebenfalls bei LinkedIn), dass sich die Schweiz an der PISA-Untersuchung 2029 (Biblinetz:w03699) beteiligen wird und da auch das Modul Media & Artificial Intelligence (MAIL) (Biblionetz:w03700) nutzen will. Das finde ich grundsätzlich begrüssenswert, denn es ist sinnvoll zu wissen, was Jugendliche in der Schweiz in digitalen Dingen wissen und können.
Weil ich meinen mechanischen Binärzähler für den heutigen Unterricht dabeihabe, frage ich mich, wie der denn zum MAIL-Modul von PISA 2029 passt.
Das Media & Artificial Intelligence (MAIL)-Modul von PISA 2029 dürfte das allgemeine Verständnis, was denn "KI-Kompetenz" bedeutet stark prägen, weil die von der OECD durchgeführte PISA-Untersuchung in vielen Ländern mitprägt, was in den Schulen unterrichtet wird (teaching to the test...). Sagt z.B. Ben Williamson (Biblionetz:p04079):
Given the OECD’s enduring influence through educational testing, its AI literacy intervention could, then, be consequential in setting the international standard in relation to students’ competencies to engage with AI.
What the OECD test will accomplish is to provide a concrete global definition of AI literacy, subject it to quantitative and comparative measurement, and encourage educators and students to “perform” to the test.
Quelle: Performing AI literacy (2025) (Biblionetz:t32555)
Der erste, kürzlich veröffentlichte Entwurf des Media & Artificial Intelligence (MAIL)-Frameworks und dem Titel Navigating an Evolving digital world
(Biblionetz:b09255) macht mir nun gewisse Sorgen.
AI literacy represents the technical knowledge, durable skills and future-ready
attitudes required to thrive in a world influenced by AI systems.
Trotzdem scheinen mir die drei Perspektiven des Dagstuhl-Dreiecks (Biblionetz:w02886) sehr ungleich vertreten. Es wird viel mehr über die Wirkung von AI berichtet als darüber, wie man AI technisch verstehen müsse. Damit sehe ich die Balance der Dagstuhl-Perspektiven gefährdet.
Zudem lese ich bei gewissen Begriffen ein mitschwingendes Werturteil. So wird beispielsweise der Begriff „Algorithmus“ (oder „algorithmisch“) im Text fast ausschliesslich in problematischen oder kritischen Kontexten verwendet, während für Potenziale andere Begriffe dominieren. Fünf Beispiele:
| Manipulation & psychische Belastung | „...the emotional impact of algorithmic manipulation or deep fakes, can erode social connections and trust, foster anxiety, and thus challenge healthy development.“ |
|---|---|
| Krimineller Missbrauch | „AI can automate and scale phishing scams, deepfake-based fraud and malware attacks, using algorithmic targeting to amplify virality.“ |
| Unsichtbare Kontrolle | „...largely invisible algorithms and increasingly invisible information systems... these systems can shape the narrative, select visuals and determine the tone of the message with minimal human oversight.“ |
| Fragmentierung & Echokammern | „The rapid advancement of algorithmic and AI personalisation … has fragmented audiences, fostered the emergence of echo chambers and filter bubbles, and made it easier to monetise attention.“ |
| Verstärkung von Angst & Wut | „... algorithmically promoted content … [which] tend to amplify content that sparks strong emotional reactions, including outrage and fear, as this content keeps people engaged.“ |
Diese Grafik zu Beginn des Dokuments illustriert meine Sorge sehr plakativ, dass Informatik im Bildungsdiskurs untergehen und durch AI ersetzt werden könnte - wobei aber gleichzeitig auch die technologische Perspektive des Dagstuhl-Dreiecks (Biblionetz:w02888) weitgehend verloren geht.
Naja:
Mit einem klaren High-Performance-Mindset vollziehe ich einen bewusst orchestrierten Transition-Move vom mobilen Deep-Work-Space in das nächste Impact-Ökosystem und skaliere meine physische Präsenz als strategischen Erfolgsfaktor.
Oder banaler formuliert: Ich muss jetzt aus dem Zug aussteigen und angehenden Lehrpersonen Informatik mit 0 und 1 erklären gehen (denn AI literacy erfordert fundiertes Informatikwissen …)