Biblionetz
Postings zum Biblionetz

Digitalisieren auf die weiche Tour

09 April 2009 | Beat Döbeli Honegger | Biblionetz
Nicht immer kann man beim Digitalisieren von Büchern und Zeitschriften auf die Harte Tour gehen: Gehört einem das zu scannende Objekt nicht, ist vom Messer abzuraten.

Entweder man nimmt sich die Mühe und scannt nun wirklich jede Seite einzeln, oder das PDF besteht aus unschönen Doppelseiten:

scannen-weich-01.gif

Seit längerem suche ich nach einem Programm, das mir solche Doppelseiten in zwei einzelne Seiten aufteilt. Bis heute war ich nie fündig geworden, doch heute hat es geklappt. Das Problem ist gar nicht so trivial, weil das Programm ja nicht einfach ein Bild in zwei Teile teilen muss, sondern eine Seite, die aus einer Mischung von Text, Vektorgrafik und Pixelgrafik bestehen kann. Auf den ersten Blick scheint es da recht aufwändig zu sein, in der Mitte einen Schnitt zu machen und aus dieser Struktur zwei Teile zu machen.

Doch die Lösung ist einfacher. PDF erlaubt Sichten auf Objekte, bei denen Grenzen angegeben werden können, welche Teile eines Objekts sichtbar sein sollen. Um nun aus einer A3-Seite zwei A4-Seiten zu machen wird einfach die vorhandene A3-Seite als Objekt genommen und es werden zwei A4-Seiten definiert, von denen die erste eine Sicht auf die linke Hälfte des A3-Objekts enthält und die zweite Seite eine Sicht auf die rechte Hälfte des A3-Objekts.

Karl Heinz Krämer erklärt die Details und stellt das benötigte Script für die Vollversion von Acrobat zum Download bereit.

Nun habe ich in Acrobat einen neuen Menueintrag, mit dem ich beliebige PDF-Dokumente in der Mitte der Seite halbieren kann. Cool!

scannen-weich-02.gif

Wermutstopfen: Das Einscannte muss sehr symmetrisch sein, da sonst der Schnitt in der vermeintlichen Mitte die eine Seite anschneidet.

P.S.: Das Script von Karl Heinz Krämer funktioniert nur mit Acrobat Version 7 und höher. Ich habe das Script darum für Acrobat 6 angepasst.

P.S.2: Das Script von Karl Heinz Krämer benötigt eine Vollversion von Acrobat. Im Internet sind Skizzen zu finden, wie sich das Problem auch mit Java und der freien Bibliothek iText lösen lassen soll. Fertige Programme habe ich aber keine gefunden.

Inhaltliche Nähe

20 March 2009 | Beat Döbeli Honegger | Biblionetz, Visualisierung, Wiki

Ein spannendes Flash-Applet zur Navigation wird derzeit an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd entwickelt

inhaltliche-naehe.png

Die Inhaltliche Nähe stellt den Versuch dar, dem User eine alternative Navigationsmöglichkeit in unserem Wiki zu geben. Im Gegensatz zur konventionellen hierarchischen Navigation die unter "Menü" abgebildet ist, wird hier der Fokus auf den inhaltlichen Kontext gelegt.

WEitere Details zu den Interaktionsmöglichkeiten, Überlegungen zur Berechnung der inhaltlichen Nähe und zur Implementation gibt es unter http://ig.hfg-gmuend.de/medienlabor/inhaltliche-nahe

Spannend sowohl fürs Biblionetz als auch für Wikis.

SVG-fähige Browser im Vorteil

20 February 2009 | Beat Döbeli Honegger | Biblionetz, Visualisierung
Nach den automatisch erstellten Thumbnails im Biblionetz gibt es seit gestern noch ein weiteres visuelles Update, zumindest für SVG-fähige Browser:

Ich habe mich nochmals hinter den Code des Prototypen gesetzt und in drei (nicht zwei...) Stunden das Biblionetz so erweitert, dass die SVG-Version eines Beziehungsnetzes nun Fotos der Personen enthält, falls diese im Biblionetz verfügbar sind:

svg-beziehungsnetz01.jpg

Sieht doch um Welten attraktiver aus als:

svg-beziehungsnetz02.jpg

Tja, Surfen mit einem Browser, der alle W3C-Standards beherrscht, bringt Vorteile :-)

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Automatisierte Thumbnails im Biblionetz

18 February 2009 | Beat Döbeli Honegger | Biblionetz
Ein (zu) grosser Anteil des Aufwands zur Fütterung des Biblionetzes ist heute Fleissarbeit. Einiges liesse sich eigentlich automatisieren. Aber dafür müsste ich jeweils einige Tage Ruhe am Stück haben, um mich wirklich ins entsprechende Problem reinzuknien und es ein für allemal zu automatisieren. Diese Zeit fehlt mir je länger, desto mehr.

Nun habe ich aber wiedermal ein kleines Ärgernis in Angriff genommen und gemerkt, dass eine 80:20-Lösung (Biblionetz:w00951) auch mit einer Stunde Recherchieren und einer Stunde Implementieren umsetzbar ist.

Das Biblionetz ist nun fähig, von lokal vorhandenen PDF-Dateien automatisch eine Miniaturansicht der ersten Seite herzustellen und in die entsprechende Biblionetzseite einzubinden. Zum Einsatz kommen

Mir gefällts wink

Navigationshilfe im Biblionetz

10 January 2009 | Beat Döbeli Honegger | Biblionetz
Traditionellerweise wird über Weihnachten/Neujahr die Funktionalität des Biblionetzes erweitert. Zumindest war das in den zehn Jahren bC (before Caspar) der Fall. Seither fallen die Neuerungen deutlich kleiner aus.

Diesen Jahreswechsel habe ich versucht, die Navigation auf den immer grösser werdenden Biblionetzseiten zu verbessern. Rechts sieht man die stark verkleinerte Ansicht einer Biblionetz-Personen-Seite. Es ist schwierig, hier den Überblick zu behalten bzw. rasch auf der Seite navigieren zu können.

Als Versuch habe ich nun alle Abschnitte ein- und ausklappbar gemacht. Es ist nun möglich, Abschnitte einzeln zu verbergen und wieder sichtbar zu machen, indem man auf die unterstrichenen Titel klickt, oder alle Abschnitte zusammen ein- oder auszuklappen, indem man oben rechts auf den Link "Abschnitte einklappen" klickt. Das sieht dann so aus:

biblionetz-navigation_641.png

Das Script hat noch gewisse Kinderkrankheiten: So wird der Link auch angezeigt, wenn es gar nichts zum Klappen gibt und der Mauszeiger zeigt noch nicht an, dass man auf Titel klicken kann. Aber auch das kommt noch. Irgendwann.

Weitere Fehlermeldungen bitte entweder hier als Kommentar oder per Mail an beat@doebe.li

P.S. Faszinierend, was man mit Javascript so alles machen kann wink

Kontakt

  • Beat Döbeli Honegger
  • Plattenstrasse 80
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  • E-mail: beat@doebe.li
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