vibe coding

Über das Erstellen von Software mit GMLS

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Über das Erstellen von Software mit GMLS

Browser-Extensions vibecoden
Eine Machtverschiebung?

26 September 2026 | Beat Döbeli Honegger | GMLS, vibe coding

Ich nutze öfters die Schweizer Auktionsplattform ricardo.ch (aus ökonomischen und ökologischen Gründen). Ricardo bietet die Möglichkeit, interessante Auktionen als Favoriten zu markieren und diese dann leicht wiederzufinden. Was mir bisher bisher gefehlt hat, war die Möglichkeit, uninteressante Angebote zu kennzeichnen und somit aus künftigen Suchen auszublenden. ("Oh, erst im Auktionstext wird klar, dass das Gerät eine Macke hat")

Here comes vibe coding (Biblionetz:w03702). Ich habe heute morgen kurz dem generativen Machine-Learning-System (GMLS) (Biblionetz:w02833) meiner Wahl gesagt, dass ich gerne eine entsprechende Chrome-Extension hätte. Plopp - zehn Minuten später war die Extension in Betrieb:

ricardo.png

Ich kann nun mit einem Klick ein Angebot als uninteressant markieren und habe oben einen Schalter, mit dem ich die als uninteressant markierten Angebote aus- und wieder einblenden kann.

Eine Spielerei? Klar. Aber es gibt Menschen ohne vertiefte Informatik-Ausbildung die Möglichkeit, das User-Interface nicht einfach akzeptieren zu müssen, sondern es verändern zu können. Vielleicht führt das ja auch dazu, dass User künftig schlechte User-Interfaces nicht mehr einfach als naturgegeben akzeptieren, sondern sich bei den Herstellern beklagen, wenn etwas extrem doofe umgesetzt worden ist (ich nenne jetzt keine Hersteller...)

Suchfunktionen im Biblionetz massiv ausgebaut
Was man mit agentic engineering so alles rasch erledigen kann...

16 May 2026 | Beat Döbeli Honegger | Biblionetz, GMLS, vibe coding

Die letzten Tage habe ich mich intensiver mit Claude (Biblionetz:w03768) unterhalten. Entstanden ist dabei eine Erweiterung für das Webinterface des Biblionetzes (Biblionetz:w00778). Für die Objekttypen Begriffe, Personen, Fragen und Aussagen gibt es nun eigene Suchformulare mit Autocomplete:

biblionetzsuche.jpg

Es ist spannend zu erleben, was mit agentic engineering (Biblionetz:w03760) so alles relativ rasch umsetzbar ist.

Claude beim Arbeiten zusehen
Wozu agentische Systeme so fähig sind

20 February 2026 | Beat Döbeli Honegger | GMLS, Software, vibe coding

Im Folgenden beschreibe ich, was Claude Opus 4.6 im Februar 2026 aufgrund eines einzigen Prompts auf meinem Computer erstellen konnte. Natürlich wusste ich theoretisch, dass so etwas geht. Sieht man dann dem generativen Machine-Learning-System während 20 Minuten zu, wie es die Aufgabe löst, ist es nochmals was anderes.

Claude hat mir aufgrund eines einzigen Prompts aus einer riesigen MP3-Sammlung im Umfang von 78 CDs, Coverbildern und einem Booklet als PDF eine strukturierte HTML-Oberfläche für den Browser mit Volltextsuche und integriertem Player gebaut:

schiff-01.jpg

Ich kann programmieren!
Wir müssen lernen, dass Programmieren ungleich Programmieren ist

30 January 2026 | Beat Döbeli Honegger | GMLS, Informatik, vibe coding

Bei der Diskussion anlässlich der Formulierung des Lehrplans 21 vor 10 bis 15 Jahren, ob Informatik obligatorisch in die Volksschule gehöre (Biblionetz:a00436) , erlebte ich Gegenwind auch von unerwarteter Seite: Informatikerinnen und Informatiker äusserten die Sorge, dass bald alle sagen würden "Ich kann programmieren!", weil sie in der Schule Informatikunterricht hatten. Das sei verheerend, denn dadurch würde die Bedeutung einer "echten" Informatikausbildung geschmälert.

Mit der aktuellen Entwicklung, dass generative Machine-Learning-Systeme immer besser Software schreiben können, nimmt derzeit die Zahl der Menschen zu, die auf LinkedIn laut ausrufen: "Ich kann programmieren!".

Ein Versuch der Klärung zur Beruhigung der Gemüter auf beiden Seiten.

Machmaschinen als Dilemma und IT-Sicherheits-Horror
Technischer: Prompt-Injections werden mit MCP-Servern zum Einfallstor für IT-Attacken

Das Jahr 2026 dürfte zum Jahr der Machmaschinen (meist "KI-Agenten" genannt) werden: Wenn wir es zulassen, können generative Machine-Learning-Systeme (GMLS) unsere Daten (Dateien, Mails, Kalender) lesen und bearbeiten. Das ist sehr verlockend, denn die eigene Effizienz kann unheimlich steigen, wenn mein GMLS mir nicht nur vorschlägt, was ich jetzt machen sollte, sondern es gleich macht. Es ist aber gleichzeitig ein IT-Sicherheits-Horror, weil wir mit Machmaschinen ein bis heute schwer zu kontrollierendes trojanisches Pferd mitten in unsere Daten setzen.

machmaschinen-02.png

Kontakt

  • Beat Döbeli Honegger
  • Plattenstrasse 80
  • CH-8032 Zürich
  • E-mail: beat@doebe.li
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