Schul-ICT, Dec 2006

Virtuelle Computer

25 December 2006 | Beat Döbeli Honegger | Informatik, Schul-ICT
Virtuelle Computer scheinen mir langsam mainstream-fähig zu werden. Spätestens seit Parallels, mit dem sich MS Windows und OS X parallel auf einem Mac betreiben lassen, sprechen auch Anwender von Virtualisierung, welche die dahinter steckenden technischen Probleme nicht im geringsten erahnen ("Wieso, ist ja ein Intel-Chip drin, wo ist das Problem?").

Zeit also, dieses Phänomen genauer anzuschauen und zu überlegen, ob und wie virtuelle Computer auch die Schul-ICT-Infrastruktur verändern könnten.

  • Peter Siering: Realitätsverschiebung, Virtualisierungstechniken im Vergleich, c't 13/2006, S. 182-189
  • Andreas Beier: Realitätenkabinett, Virtualisierungsprodukte für PC's , c't 16/2006, S. 64-66

Wie funktionalisiert Virtualisierung?

Welche Virtualisierungstech

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Trends bei der Schul-ICT 2007

25 December 2006 | Beat Döbeli Honegger | Schul-ICT
So, nach der Publikation des EducaGuideInfrastruktur und zu Jahresende ist eine gute Zeit, um zurück zu lehnen und sich Gedanken zu machen, was denn kommende technischen Trends im Bereich der Schul-ICT sein könnten. Derzeit sehe ich folgende mögliche Entwicklungslinien:

  • Persönliche Geräte: Zukünftige Geräte werden so leistungsfähig, vielfältig, leicht, robust, erschwinglich und steckdosenunabhängig, dass Schülerinnen und Schüler jederzeit mit einem solchen persönlichen Gerät unterwegs sein werden.
  • Alles im Netz: Das Internet wird überall und jederzeit so zuverlässig verfügbar sein, dass kein Bedarf mehr besteht, ein eigenes Gerät mit sich herumzutragen. Alle benötigten Dienste und Daten werden dort verfügbar sein, wo sie benötigt werden.
  • Alles auf dem Stick: Im Schulumfeld stehen Geräte bereit, an welche der persönliche Speicher angeschlossen werden kann (Flash, HD).
  • Virtuelle Computer: Es werden sich Standards für virtuelle Computer etablieren. Schülerinnen und Schüler werden ihre persönlichen Images auf diesen virtuellen Computern laufen lassen.

ToDo:
  • Was fehlt?
  • Was sind die Konsequenzen für die Schule?

Educaguide Infrastruktur veröffentlicht

20 December 2006 | Beat Döbeli Honegger | Schul-ICT
Geschafft! Während der Inhalt bereits im August weitgehend fertig gestellt war (wie hier berichtet), konnte nun erst knapp vor Jahresende heute der educaguide Infrastruktur von Vincent Tscherter und mir auf deutsch und auf französisch offiziell veröffentlicht werden:

Technische Ressourcen von educahelp.ch

16 December 2006 | Beat Döbeli Honegger | Schul-ICT
Im Newsletter des Schweizerischen Bildungsservers educa.ch stand am 12.12.2006 folgender Hinweis zu lesen:

educahelp.ch ist um eine Rubrik reicher geworden: Unter "Technische Ressourcen" finden kantonale ICT-Schulverantwortliche einen Ressourcenkatalog zu Hard- und Softwareempfehlungen, Beschaffungs- und Wartungskonzepten, Sicherheitsstudien sowie Tipps.

Leider strotzt diese Sammlung vor Fehlern und Umstimmigkeiten, mischt Kraut und Rüben und ist mit anderen Aktivitäten des SFIB nicht koordiniert. Eine unvollständige Auswahl von Fehlern:

  • Startseite
    Tippfehler gleich im ersten Satz ("Hilsmitteln")

  • http://www.educahelp.ch/dyn/9.php?url=118146%2Ehtml
    Problem: "Dieses Dokument vervollständigt die "Empfehlung der Infromatikausrüstung für Primarschulen" mit technischen Empfehlungen und nennt Preise (Stand Frühling 2005)." Abgesehen vom Tippfehler: Wen interessieren Ende 2006 noch die Preise vom Frühling 2005?
    Lösung: Löschen.

  • http://www.educahelp.ch/dyn/118844.html
    Problem: "Dieser übersichtliche Leitfaden enthält alle Punkte, um das eigene ICT-Konzpet zu erstellen."
    Lösung: Maschinelle und menschliche Rechtschreibekorrektur vor der Publikation.

  • http://www.educahelp.ch/dyn/118213.html
    Problem: Hinweise auf Lernmaterial zu den OSI-Schichten, des Aufbaus von TCP/IP sowie mySQL-Datenbank, der Skriptsprache PHP und der DB-Abfragesprache SQL sind zwar durchaus interessant, sind aber wenig hilfreich beim Thema Schul-ICT-Infrastruktur.
    Lösung: Löschen.

  • usw. usf. …

Fazit: Liebes SFIB, eine solche Sammlung nützt niemandem und trägt eher noch zur Verwirrung durch Erhöhung der Informationsflut bei. Darum

Digital Game-Based Learning

10 December 2006 | Beat Döbeli Honegger | Biblionetz, Schul-ICT
Wieder mal hat es ein Trend geschafft, in meinem Hype Cycle eine neue Stufe zu erklimmen: Nachdem Marc Prenskys Buch Digital Game-Based Learning (Biblionetz:b01521) aus dem Jahr 2001 im November 2003 ins Biblionetz aufgenommen wurde, gibt es seit heute auch den Begriff digital game based learning (Biblionetz:w01978) im Biblionetz.

Nun wartet die mühsame Aufgabe auf mich, in allen bisher erfassten Büchern und Texten nachzuschauen, ob der Begriff erwähnt wird. Das wird eine Weile dauern...

Vorläufig hier ein Zitat zur Auswirkung von DGBL auf die ICT-Instrastruktur von Bildungseinrichtungen:

The existing higher education infrastructure is ill-prepared to support DGBL.
  • Computer labs must be appropriately configured, meaning that they are not locked down to prevent adjustments to video resolution or installation of proprietary drivers and game patches and that they allow for the ability to save and retrieve games.
  • Equipment that is not standard, such as headphones, speakers, and high-end sound and video cards, must be included in lab specifications.
  • Given the increase in the popularity, power, and sophistication of gaming consoles like the Xbox 360, higher education institutions that are serious about supporting DGBL may even want to change the footprint of one or more labs to be consoles rather than PC boxes.
  • Finally, labs must be accessible for game play outside of class, not just during class. This will place a heavier load on the labs, of course, and will necessitate the formulation of additional usage policies.
Source: Richard Van Eck in EDUCAUSE Review, vol. 41, no. 2 (March/April 2006) (Biblionetz:t07090)
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Kontakt

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  • Plattenstrasse 80
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  • E-mail: beat@doebe.li
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