Geek

Oh Schreck, Feeds weg

08 August 2006 | Beat Döbeli Honegger | Geek
Kurze Schrecksekunde: Mein RSS-Reader startet, zeigt aber keine Feeds mehr an. Leer. Weiss. Shit.














arghhhh, wer denkt schon daran, die Daten seines RSS-Readers zu backupen...

Klar sind alle Feeds noch auf dem Web. Aber weiss ich denn noch, welche ich abonniert hatte?

Sieh's doch positiv: Beginn wieder neu zu abonnieren, Du sparst Zeit, weil Du nur die wichtigsten wieder neu abonnieren wirst.

Nein, ich bin ein News-Junkie, ich will sie alle wieder haben.

Glücklicherweise bin ich auch Informatiker. Da sind sie wieder.

Uff.

Wozu Datenbankvorlesungen nützlich sind

18 July 2006 | Beat Döbeli Honegger | Biblionetz, Geek
Als ich im letzten Jahrhundert Datenbankvorlesungen besucht habe, kamen mir die Übungen spannend, aber etwas praxisfern vor. Nun, Jahre später, begegne ich solchen Problemen in der Praxis.

Beim Einführen der AutorInnenReihenfolgeImBiblionetz geht es nach dem Programmierteil nun ans Aktualisieren der Daten. Dabei stehe ich oft vor der Aufgabe, die Reihenfolge der Autor/innen von Kapiteln und Zitaten aus einem Buch, dessen Autor/innen-Reihenfolge ich soeben manuell eingegeben habe, automatisch zu aktualisieren.

Praktisches Beispiel: Anhand meines Büchergestells weiss ich, dass die korrekte Autoren-Reihenfolge des Buches Understanding Intelligence (Biblionetz:b00405) Pfeiffer, Scheier lauten muss. Dies ist rasch eingetragen. Doch nun hat dieses Buch 10 Kapitel und ich habe 58 Zitate daraus entnommen. Dies entspricht 68 weiteren, zu korrigierenden Reihenfolgen.

Nun kommt die Datenbankvorlesung ins Spiel:
UPDATE T4_Originaltexte 
    INNER JOIN (a5_spezialisierungen_b1 AS buchautoren 
    INNER JOIN a5_spezialisierungen_b1 AS zitatautoren 
    ON buchautoren.von_nummer = zitatautoren.von_nummer) 
    ON (T4_Originaltexte.Buch = buchautoren.zu_nummer) AND 
       (T4_Originaltexte.ID = zitatautoren.zu_nummer) 
SET zitatautoren.kapitel = [buchautoren]![kapitel], 
    T4_Originaltexte.rf = True
WHERE (((zitatautoren.von_typ)=1) AND 
       ((zitatautoren.zu_typ)=7)  AND 
       ((buchautoren.von_typ)=1)  AND 
       ((buchautoren.zu_typ)=2)   AND 
       ((buchautoren.zu_nummer)=[buchnummer])
      );

Ja, es macht Spass smile ,

-- Main.BeatDoebeli - 18 Jul 2006

T-Shirts für Geeks

26 June 2006 | Beat Döbeli Honegger | Geek
t2_born-to-be-root.jpg geekshirt.jpg t2_realitaet-ist-da-wo-der-pizza.jpg t2_will-work-for-bandwidth.jpg t2_there-are-only-10-types.jpg

In einem Artikel im Tages Anzeiger vor einer Woche wurde über Kleidungsgewohnheiten von Informatikern berichtet:

«Manchmal verhindert meine Frau, dass ich mit einer unmöglichen Farbkombination aus dem Haus gehe», sagt Manuel Stadelmann (27), Informatiker aus Bern, über seine Kleidungsgewohnheiten. Damit bestätigt er ein altes Klischee, was Männer und Mode angeht und für so genannte Geeks (Computerfreaks) scheinbar doppelt gilt.

Ich will mich dazu mal nicht äussern, sondern verweise direkt auf die auch im Artikel angegebenen Links zu T-Shirts speziell für Geeks:

Was Martin Roell seinen Enkelkindern erzählt

03 June 2006 | Beat Döbeli Honegger | Geek

Martin Roell erzählt seinen Enkelkindern folgendes:

Wir werden unseren Kindern irgendwann mal erzählen, wie das war: Ohne Instant Messaging. Ohne virtuelle Präsenz. Mit Telefonen. Mit nur-E-Mail. (Ganz zu schweigen von: als wir Hotels noch angerufen haben, um sie zu buchen. Als wir zum Bahnhof gingen, um Fahrplanauskünfte zu erhalten. Als Auslandstelefonate teuer waren. Passkontrolle an der Grenze Luxemburg-Deutschland.)

Wir werden Statistiken auflegen über "Personenkilometer": wieviele Kilometer ein Mensch, der im Jahr 19/20xx geboren ist, im Schnitt in seinem Leben zurücklegt.

Wie wir arbeiten wird ganz anders als früher. Ich arbeite mit Leuten zusammen, die da draußen sind. Ich kann sie sehen - in Plazes, in Skype, im Instant Messaging. Ich weiß, wer sie sind, ich weiß, was sie machen. Ich weiß, worüber sie nachdenken und wie sie worüber was nachdenken. Ich weiß, in welchen Dingen sie sich besser auskennen, als ich und ich habe gewisse Ahnungen von den Dingen, über die sie Bescheid wissen, von denen ich gar nichts weiß.

Wenn ich sie brauche, kann ich schauen: Ich sehe sie im Instant Messaging. Haben sie Zeit? Ich kann nachfragen. Mit ihnen kann ich Dinge erarbeiten, die ich alleine nie erarbeiten könnte. Dabei müssen sie gar nicht unbedingt viel tun: Sie müssen nur da sein. Ich brauche sie - vielleicht für eine Frage, einen Tip, einen Link. Ich nutze ihre Weblogs und Bookmarksammlungen. Ich frage sie um Rat.

Wenn größere Dinge anstehen, können wir zusammen arbeiten. Ein paar von ihnen sind in meinem Intranet. Ein Wiki aufzusetzen dauert 5 Minuten. Wir tauschen Dokumente in E-Mail. Abstimmungen dauern nur noch Sekunden im Instant Messaging.

Wenn wir uns treffen, können wir unmittelbar zusammenarbeiten. Wir haben uns vielleicht nur zweimal vorher gesehen, aber wir kennen uns. Wir haben schon zusammen gearbeitet. Wir können einander einschätzen. Wir kennen dieselben Geschichten. Wir missverstehen uns wenig. Nur Körpersprache ist manchmal merkwürdig.

Fast egal wo ich bin, ich kann mich erreichbar machen. Ich bin oft erreichbar. Ich kann mitten in einer Konferenz sitzen und Reisen buchen, Verabredungen treffen, mit Kunden kommunizieren und ein Projekt starten.

Unsere Kinder werden sagen: "Ja, klar: Telepräsenz." Und auch: "Klar: Kollektive Intelligenz".

Heute begreifen wir das gerade mal bei Ameisen. Menschen sind uns zu kompliziert - oder das Phänomen bei ihnen zu esoterisch?

Es gibt das heute schon. Unsere Kinder werden damit groß werden. Sie werden sich die großen Sinnfragen nicht stellen: Es wird einfach da sein. Es wird normal sein, dass es das gibt. Immer zu wissen, wo die Freunde sind. Jeden immer fragen zu können. Auf gesammelte Erfahrungen anderer zugreifen zu können (Pagerank? Wer braucht Pagerank?).

Der Einstieg ist ganz einfach: Simple Präsenz, einfache Collaboration. Plazes installieren. Skype installieren. Lernen, Dokuwiki zu installieren. Rudimentäres Zeug. Aber schon heute hilft uns das, besser zu arbeiten. Mehr in weniger Zeit zu erreichen.

"Wettbewerbsvorteile" nennen das die, die gerne in "Wettbewerb" denken. "Effektivität" nennen es andere. Manche haben einfach nur mehr Spaß.

Ein paar haben quasi-religiöse Erfahrungen, wenn sie in einem Kollektiv etwas erreichen, das größer ist, als alle zusammen. Das gab es auch schon vor dem Internet. Aber solche Kollektive waren selten. Heute kommen sie öfter vor. Jedem sein eigenes Mini-Kollektiv.

Intelligenz, Fähigkeit wird sich am einzelnen gar nicht mehr messen lassen. Einstellungstests, bei denen man nicht aufs Internet zugreifen darf, werden bedeutungslos. "Was DU weißt" ist ohne Bedeutung. Wichtig ist, wozu man fähig ist - und ohne das Kollektiv werden wir manche, wahrscheinlich die wichtigsten, Sachen nicht und die meisten nur schlechter machen können, als mit.

Für die Kinder wird das normal sein. "Weißt Du? Früher haben die wirklich noch ganz alleine gearbeitet!" Es ist schon heute nicht logisch, dass wir Kindern "Problemlösekompetenz" beibringen wollen und Handys in den Schulen verbieten.

Das ist schon da. Die, die es zuerst verstehen und nutzen, werden die ersten sein, die davon profitieren - ob Einzelpersonen oder Unternehmen. Ein paar große Organisationen sind schon dabei (IBM. Microsoft (?). Google.). Aufregende Zeiten.

Muss ich dem noch was hinzufügen?

  • Vielleicht, dass meine "Kunden" mir selten sagen "Na klar!", sondern mich anschauen und verwundert bis mitleidig fragen: "Und das meinst Du ernst?"
    • Das war ein Tippfehler: Das sollte "Kinder" heißen ("Kunder" stand im Original dort). - MR
      • grins - Und ich dachte mir schon, Du habest Kunden, welche die Zeichen der Zeit zumindest ansatzweise erkannt hätten... -- BDH - 03 Jun 2006
  • Oder dass ich Martin bisher einmal gesehen habe.

Hau den Mac!

31 May 2006 | Beat Döbeli Honegger | Geek, Software
Erling Ellingsen hat eine Open Source Software namens Smacbook Pro geschrieben. Ein seitlicher Schlag gegen denBildschirm wird vom Bewegungssensor eines Apple Notebooks erkannt und zum Wechseln des virtuellen Bildschirms verwendet:

Quelle: http://blog.medallia.com/2006/05/smacbook_pro.html via symlink.ch

Wie lange gehts, bis der Notebook aua! schreit, wenn man ihn haut? ,

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