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Nabaztag technisch

01 November 2006 | Beat Döbeli Honegger | Gadget
Bisher habe ich zwei Wege gefunden, mehr aus dem WiFiHasen rauszuholen, als das Webinterface von http://www.nabaztag.com zulässt:
  1. Via das vom Hersteller zur Verfügung gestellte API PDF-Dokument
  2. Via Reverse Engineering der Kommunikation des Hasen mit dem Nabaztag-Server

API:
Um via API auf den Hasen zugreifen zu können, benötigt man ein Token, eine Art Zugangspasswort für externe User, die dne Hasen steuern wollen. Als Besitzer/in eines Hasen löst man dieses Token auf der Website von Nabaztag. Es gilt, bis es widerrufen oder durch ein neues ersetzt wird.

reverse engineering:
Da der Hase auch in Umgebungen funktionieren soll, die nur via Web-Proxy Zugriff aufs Internet haben, bietet dies eine einfache man in the middle attack Möglichkeit, um die Kommunikation zwischen Hase und Nabaztag-Server abzuhören und auch zu verändern:

schema_proxy.jpg

Unter http://nabazlab.sourceforge.net/ ist ein solcher Proxy als Open Source frei verfügbar.

virtual machine:
Der Hase scheint über eine interne virtual machine zu verfügen, die sich programmieren lässt. Bisher ist die Funktionalität dieser virtual machine aber nirgends (offiziell) dokumentiert.

WiFi-Hase Nabaztag

31 October 2006 | Beat Döbeli Honegger | Gadget

Seit einer Stunde steht der WiFi-Hase aus dem Hause Nabaztag auf dem Tisch und wackelt mit seinen Ohren:

nabaztag_animation.gif

Es handelt sich um einen ca. 20cm hohen Hasen mit beweglichen Ohren, eingebauten farbigen LEDs und Lautsprecher. Dadurch kann der Hase mit den Ohren wackeln, blinken und Töne von sich geben. Was er genau tun soll, erfährt er per Funknetz vom Internet. Gemäss Homepage kann er Mailempfang anzeigen, Mails und RSS-Streams vorlesen, Besitzer wecken, die Zeit ansagen, Emotionen zeigen, auf Bewegung seiner Ohren reagieren und vieles mehr.

Das Teil fasziniert mich aus verschiedensten Gründen:

Sand im Getriebe

21 October 2006 | Beat Döbeli Honegger | Gadget

Wie ich im gestrigen Beitrag erwähnte, hat meine geliebte kleine Digicam während meines Workshops plötzlich nur noch Murksgeräusche von sich gegeben. Es war schrecklich anzuhören. Heute habe ich das Operationsbesteck hervorgenommen und mich ans Auseinandernehmen dieses technischen Wunderwersk gemacht:

sand1.jpg

Ich gab der Kamera eine Überlebenschance von 50%. Aber selbst wenn ich das Problem nicht würde beseitigen können, so ist doch das Auseinandernehmen von technischen Geräten eine Freude für Ingenieure Männer. Ob mann's dann wieder zusammenkriegt ist nicht so wichtig.

Doch dieses Mal hatte ich Glück, was mich besonders freut, da es die Kamera nicht mehr zu kaufen gibt und alle Nachfolgemodelle entweder grösser sind oder auch noch gleich ein Telefon enthalten...

Nach etwa einer halben Stunde hantieren mit Schraubenzieher, Pinzette und Lupe hatte ich die Mechanik des Zoom-Objektivs freigelegt. Nahm ich das rote Zahnrad raus, verschwand das Murksgeräusch:

C-Channel Pay Pen

12 September 2006 | Beat Döbeli Honegger | Gadget
Endlich gibt's wieder einen Stiftscanner: Den PayPen von der Firma C-Channel:

paypen.gif

Multifunktional durch Text- und Barcode-Scanning
Der PayPen ermöglicht ebenso müheloses Einlesen von Text in 167 verschiedenen Sprachen. Auch Barcodes (Strichcodes) liest der PayPen problemlos. Sei es für die Verwaltung Ihres Haushaltbudgets oder den Verkauf Ihrer Produkte.

Für Kunden von Post-Finance für CHF 158.-

Via Main.VincentTscherter

Ultra-Mobile PC

03 July 2006 | Beat Döbeli Honegger | Gadget, HandheldInSchool
Microsoft startet nach dem Tablet PC eine neue Initiative mobiler Geräte: Die Ultra-Mobile Personal Computer (UMPC)

umpc.jpg

Wer bisher gesagt hat, dass ein Tablet Pc zu gross, ein Handheld aber zu klein sei. Jetzt ist die Mischung da.

Und: Ja, ich habe schon darüber nachgedacht, wie sich das in der Schule nutzen liesse.

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