PHSZ

Da es die Spatzen bereits von den Dächern pfeifen, bzw. die Edu-Blogosphäre darauf hinweist, kann ich es ja nun auch hier verraten: Das Institut für Medien und Schule (IMS) veranstaltet am Freitag, den 13.03. 2009 eine Tagung Personal Learning Environments in der Schule: Wie Handys, Notebooks und persönliche Netzwerke das Lernen verändern.

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Hier der erste Ankündigungstext:

Ein Computer für jedes Schulkind? Persönliche Software für selbstgesteuertes Lernen? Was zunächst utopisch klingt, ist zumindest technisch und finanziell bald kein Problem mehr und privat oft schon Realität: Immer mehr Kinder und Jugendliche besitzen eigene Mobiltelefone und Computer und tummeln sich regelmässig auf dem Internet in sozialen Netzwerken. Die private Infrastruktur ist zunehmend mobil und könnte auch in der Schule genutzt werden. Teilweise stellen Schulen Lernenden auch persönliche Geräte und Software zur Verfügung. Wie lassen sich diese Möglichkeiten didaktisch sinnvoll nutzen? Welche neuen Herausforderungen kommen auf die Schule zu?

Die Fachtagung Personal Learning Environments in der Schule präsentiert innovative Konzepte und erprobte Lösungen. Die Tagung erweitert den Begriff des Personal Learning Environments um alle medialen Werkzeuge, mit denen Lernende ihren Lernprozess verstärkt selbst gestalten können. Persönliche Hardware und Software unterstützen Lernende darin, eigene Lernziele zu setzen, ihren Lernprozess zu organisieren und zu steuern, Materialien und Ergebnisse zu sammeln und zu verknüpfen und sich mit anderen auszutauschen. E-Portfolios, elektronische Lerntagebücher und persönliche Geräte begleiten damit das eigene Wissensmanagement im Lernprozess. Personal Learning Environments verbinden informelle und formelle Lernkontexte und fördern das institutionenübergreifende und lebenslange Lernen. Sie erfordern individuelle Lernstrategien und, für schulische Zwecke, besondere didaktische Begleitung. Die Tagung bietet Keynotes, Präsentationen, Workshops und Zeit für gegenseitigen Austausch zu diesem aktuellen Thema.

Mehr ab Anfang Dezember 2008 unter http://www.schwyz.phz.ch/fachtagung.

Und ja: Wir erweitern die bisherigen Definitionen von Personal Learning Environments (Biblionetz:w01997), der bisher nur persönliche Software umfasst, um den Aspekt der persönlichen Hardware.

Update:

Die Tagungsvorbereitungen laufen auf Hochtouren, wir stehen bei etwas über 150 Anmeldungen. Das Programm ist komplett, es wird drei Keynotes und zwei Sessions mit je acht parallelen Präsentationen geben. Da man sich nicht Achtteilen kann, werden wir versuchen, alle Präsenationen aufzuzeichnen und nach der Tagung aufs Internet zu stellen.

Wer etwas zur Tagung bloggt, twittert oder flickert, ist eingeladen, das Tag #PLE09 zu verwenden.

Viel Erfolg wünsche ich euch allen! Lieber Gruss Stan, der leider nicht dabei sein kann …

-- Main.StanleySchwab - 11 Mar 2009

Praktiken des persönlichen Wissensmanagements

21 February 2009 | Beat Döbeli Honegger | PHSZ
Nicht um persönliche IT-Sicherheit, sondern um persönliches Wissensmanagement ging es an der letzten Weiterbildung für Dozierende der PHZ Schwyz. Das Thema scheint die Pädagogischen Hochschulen in der Schweiz derzeit umzutreiben, vor nicht allzulanger Zeit gab es an der PHZH (Zürich...) eine interne Weiterbildung zum gleichen Thema (siehe z.B. Bericht von Jürg Fraefel).

Doch leider haben wir nicht Gabi Reinmann (Biblionetz:p01980) eingeladen, die uns dann ihre Gedanken zu persönlichem Wissensmanagement vorgestellt hätte. So mussten wir die Weiterbildung halt selbst gestalten ;-).

In einem einführenden Plenumsteil habe ich etwas Neues versucht und wollte etwas bieten, das die Teilnehmenden nicht in anderer Form konsumieren erfahren konnten. Es gibt gute Bücher zur Theorie des persönlichen Wissensmanagements, es gibt Bücher zur Praxis des persönlichen Wissensmanagements (die man liest und deren Rezepte ich nach spätestens zwei Wochen leider nicht mehr befolge) und es gibt distance learning Module zu persönlichem Wissensmanagement. Dafür brauche ich also die Präsenzzeit der Dozierenden nicht. Wofür denn?

Für den kleinen Alltag des persönlichen Wissensmanagements: Ich habe vier Mitarbeitende überzeugen können, auf einem Podium über ihr persönliches Wissensmanagment Auskunft zu geben, während der Bildschirm ihres Notebooks an die Wand projiziert wurde (leider ist kein Bild der vier an die Wand gebeamten Bildschirminhalte verfügbar). Hier meine vorbereitete Frageliste für das Podium, die ich aber aus Zeitgründen nicht 1:1 so gefragt habe:

Allgemein:
  • Was hast Du mit den zahlreichen Attachments gemacht, die Du zur Vorbereitung dieser zwei Weiterbildungstage erhalten hast?
  • Bist Du erfolgreich im Wissensmanagement?
  • Bei welchen Gelegenheiten lernst Du?
  • Was sind Deine Strategien, um die Informationsflut zu bewältigen?
  • Wie hältst Du Dich in Deinem Fachgebiet auf dem Laufenden?
  • Wie verwaltest Du Deine Fachliteratur?
  • Wie kommunizierst Du mit FachkollegInnen?

ICT-spezifisch:
  • Wie viele Computer nutzt Du?
  • Wo sind Deine Daten?
  • Bildschirm und Papier: Was nutzt Du wozu?
  • Welche Arten von Medien sammelst Du (Bücher, Paper, Videos, etc.) und wie?
  • Wie verwaltest Du Deine Bookmarks?
  • Was machst Du mit erledigter Mail?

Was wollte ich damit bezwecken? Einerseits wollte ich damit zeigen, dass persönliches Wissensmanagement eben wirklich persönlich ist. Dass es nicht eine richtige Art des persönlichen Wissensmanagements gibt. Dass auch (oder: gerade) die Podiumsteilnehmer, die sich mit digitalen Medien gut auskennen, unter der Informationsflut leiden.

Mit dem Blick auf die vier Bildschirme wollte ich zudem die kleinen Details zeigen, die einem selbst gar nicht auffallen und die man in einem Referat auch nicht erwähnen würde, weil sie einem selbstverständlich vorkommen.

Schliesslich ging es mir auch darum, nicht zu sagen, wie man es macht , sondern wie gewisse Leute es machen. Dies war dann auch das Motto des zweiten, eher traditionellen Workshop-Teils: Die Workshop-Leitenden stellen nur Programme vor, die sie selbst auch tatsächlich nutzen und schätzen.

Bezüglich des Podiums bin ich noch skeptisch. Die Reaktionen waren zwar ausschliesslich positiv, aber mir schien, man hätte da noch mehr rausholen können. Aber spannend war's, auch für mich.

Computer und Internet an der Primarschule

03 September 2008 | Beat Döbeli Honegger | Medienbildung, PHSZ

Update 2013: Das in diesem Posting aus dem Jahr 2008 beschriebene Buch Computer und Internet in der Primarschule ist unterdessen als PDF frei verfügbar PDF-Dokument. Und noch immer aktuell!

Am Montagabend war ich an der Vernissage des Buchs Computer und Internet in der Primarschule (Biblionetz:b03271). Das Buch ist ein Ergebnis des DORE-Projekts "ICT im Primarschulunterricht" (ICTiP), welches am Institut für Medien und Schule (IMS) der PHZ Schwyz von 2005 bis 2007 durchgeführt worden ist.

In vier zentralen Kapiteln zeigt das Buch Potenziale, aber auch Grenzen des ICT-Einsatzes in der Primarschule:
  • Sich informieren mit ICT
  • Kommunizieren und kooperieren mit ICT
  • Üben, experimentieren und spielen mit ICT
  • Gestalten und präsentieren mit ICT

Eindrücke aus dem iLearnIT.ch Workshop

29 August 2008 | Beat Döbeli Honegger | Medienbericht, PHSZ
Ich war schon zu müde, als ich die 20 Sekunden in die Kamera sagen musste. Nun ich bin ich noch müder. Darum heute kein Fazit mehr zum Tag der Informatik. Stattdessen das Kurzvideo von http://livingzurich.tv zum Workshop von http://iLearnIT.ch, wo wir computer science unplugged praktiziert haben:

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Morgen ist Tag der Informatik

29 August 2008 | Beat Döbeli Honegger | PHSZ
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Es ist bereits dunkel als wir unser Zelt verlassen.
Alles (fast alles) ist bereit für den morgigen Tag.
Schwyz

Kontakt

  • Beat Döbeli Honegger
  • Plattenstrasse 80
  • CH-8032 Zürich
  • E-mail: beat@doebe.li
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