Medienbildung

Marc Pilloud hat im August 2006 folgendes Mail geschrieben:

Habe soeben Scratch vom "Lifelong Kindergarden Team" des MIT entdeckt. Nehme an, dass kennt ihr alle schon. Scratch baut auf SQUEAK auf und ist eine visuelle Programmierumgebung für Kinder.

http://weblogs.media.mit.edu/llk/scratch/index.html

Leider kann man den Code noch nicht Downloaden. Hat jemand von Euch Zugang zu Scratch?

Beat wird sicher bald einen Blogeintrag darüber schreiben - hi hi -

Die Erwartungshaltung mir und meinem Blog gegenüber werde ich ein andermal kommentieren, vorerst soll es ausschliesslich um Scratch gehen.

Unterdessen ist Scratch nämlich für Mac und Windows downloadbar (http://scratch.mit.edu/) und dies wird so häufig getan, dass der Server bereits mehrfach zusammenbrach.

scratch.jpg

Bausteinartig, fehlertolerant und somit kindergerecht soll Scratch (Biblionetz:w02030) das Programmieren ab 8 Jahren ermöglichen und einfacher als Logo sein. Hinter Scratch steht der Schüler von Logo-Erfinder Papert, Mitchel Resnick (Biblionetz:p00310), der bereits bei Lego Mindstorms (Biblionetz:w00503) die Hand im Spiel hatte.

Da Resnicks Arbeitsgruppe Livelong Kindergarten heisst, werde ich wohl auch bald zu scratchen versuchen...

via Sonntags-Zeitung

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Die Maus verstehen dank Nanotechnologie

18 June 2007 | Beat Döbeli Honegger | Medienbildung
In der Primarschule soll u.a. auch das Verständnis für die Funktionsweise von Computern geweckt werden. Dazu gehört auch die Funktionsweise von so einfachen Dingen wie der Tastatur oder der Maus. Dank Nanotechnologie ist nun endlich möglich, die Funktionsweise einer Computermaus kindgerecht zu zeigen:

"Hast du dich jemals gefragt, wie der kleine Pfeil auf deinem Computerbildschirm funktioniert, wenn du die Maus bewegst?

Durch das Wunder der Nano-Technologie können wir herausfinden, wie's gemacht wird. Mit Hilfe des Vergrösserungsglases wird der Mechanismus sichtbar.à

Klick auf den Link http://www.1-click.jp/ und bewege die Maus innerhalb des Kreises, der auf dieser Webseite gezeigt wird (darfst ruhig klicken, schieben...)."

via Marc Pilloud

Schoolnetguide Virtuelle Identitäten

10 June 2007 | Beat Döbeli Honegger | Medienbildung
Swisscom hat einen weiteren (den letzten?) Schoolnetguide veröffentlicht:

b03167.jpg

Das Ergebnis des ersten virtuellen Durchblätterns (Biblionetz:b03167):

sng10.jpg

EducaGuide Recht erschienen

27 May 2007 | Beat Döbeli Honegger | Medienbildung

In diesen Tagen ist der educaguide Recht (Biblionetz:b03150) erschienen. Der Guide behandelt Risiken bei Internet-Aktivitäten, Fragen des Persönlichkeitsschutzes, strafbare und unerlaubte Handlungen im Zusammenhang mit Computern und Internet sowie die jeweiligen juristischen Konsequenzen. Hier ist Aufklärung dringend notwendig, da Lehrpersonen oft nicht mit der rechtlichen Situation vertraut sind, aber im Schulalltag auch mit solchen Fragen konfrontiert werden, wenn sie ICT nicht im Unterricht einsetzen:

educaguide-recht.jpg

Der Guide richtet sich vor allem an die Lehrkräfte aller Stufen der Primarschule, Sekundarstufe I und II, aber auch an die Schülerschaft. Er verschafft einen Überblick über die rechtlichen Problembereiche, welche sich aus einer Nutzung des Internets in der Schule ergeben. Dabei werden die wichtigsten gesetzlichen Bestimmungen des schweizerischen Rechts aufgezeigt und anhand konkreter Beispiele veranschaulicht.

Inhaltlich muss ich mich erst vertieft mit dem Guide auseinandersetzen. Auf die Gefahr hin, als Miesmacher zu gelten, ärgere ich mich aber bereits jetzt auch bei diesem Guide über die mangelnde Qualität des Lektorats der Downloadfassung: Mehr als einen Tipp- oder Kommafehler pro Seite sollte es einfach in publizierten Werken nicht haben. In der aktuell vorliegenden deutschsprachigen Download-Version sind pro Seite mehrere - meist ins Auge stechende - Tippfehler zu finden:

Die Tauschbörse bietet den Internetbenutzerinnen und –bnutzern Inhalte an, die eigentlich urheberrechtlich geschützt sind. Dabei kann es sich um Filme Musik, Software oder Literaturprogramme handeln.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Verständlichkeit des Guides. Recht ist ein schwieriges Thema und es ist ein hoher Anspruch, dass in der Einleitung als Zielpublikum nicht nur die Lehrpersonen, sondern auch ihre (Primarschul)-Kinder genannt werden. Aber gewisse Dinge hätten sich wirklich einfacher formulieren lassen: Was sind z.B. Literaturprogramme?

Soeben habe ich bemerkt, dass die Downloadfassung inhaltlich nicht mit der Online-Fassung übereinstimmt. Auf den ersten Blick ist die Online-Fassung lesefreundlicher und weniger trocken als die Downloadfassung.

Update 27.5.2007: Ich finde es sehr bedauerlich, dass im Guide weder Open Source noch Open Content erwähnt oder berücksichtigt wird. Das Internet wird im Guide meist als Gefahr dargestellt, vor der passive Schüler/innen und Lehrpersonen geschützt werden müssen. Dass heutige Schülerinnen und Schüler auch Produzierende sind, die sich Gedanken darüber machen können, was andere mit ihren Werken machen dürfen sollen, wird nicht als Chance gepackt, um das Thema Urheberrecht/geistiges Eigentum attraktiv zu thematisieren.

Internet interaktiv

23 May 2007 | Beat Döbeli Honegger | Medienbildung
Dieser Tage erscheint die neueste Ausgabe der Zeitschrift Computer und Unterricht (Biblionetz:b03105) mit dem Schwerpunktthema Web 2.0 in der Schule. Vertreten sind die üblichen Verdächtigen Weblogs, Wikis, Podcasts und ePortfolios wink

Update: Heute (23.5.2007) hat Frau Prof. Dr. Beat Döbeli Honegger das Belegexemplar erhalten. Das Heft scheint mir sehr gelungen und gibt einen vielfältigen Eindruck zu den Potenzialen von Web 2.0 in der Schule. Das meint die Frau Professor nicht nur, weil sie selbst einen Artikel beigesteuert hat... wink

frauprofessor.jpg

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