Biblionetz
Postings zum Biblionetz

Synonyme neu im Biblionetz

15 August 2009 | Beat Döbeli Honegger | Biblionetz
Datenbanktechnisch war es eine kleine Sache: Endlich gibt es im Biblionetz Synonyme. Nun sind unterschiedliche Schreibweisen, unterschiedliche Sprachen und Abkürzungen kein Problem mehr. Nebeneffekt dieser Erweiterung: Ich habe mehrere Begriffe entdeckt, die jahrelang doppelt im Biblionetz geführt worden sind, so z.B.

Sichtbare Veränderungen für WebbesucherInnen: Längere Begriffslisten und eine Seite mit Abkürzungen und eine mit lateinischen Begriffen.

Veröffentlichung von Text

14 July 2009 | Beat Döbeli Honegger | Biblionetz

Manchmal ist auch bei mir die Gefahr gross, dass ich mich fasziniert im Biblionetz verliere. Insbesondere auf einem 24-Zoll-Monitor smile

P.S.: Die Version zum Anklicken gibt es hier.

Google Wonder Wheel

28 May 2009 | Beat Döbeli Honegger | Biblionetz, Visualisierung
Und gleich nochmals eine Kurzmeldung, die mit der Zeit wohl alle auch von selbst entdecken würden. Google bietet neue Möglichkeiten an, wie die Ergebnisse einer Suche präsentiert werden sollen. Da ist zum einen die Zeitleiste / Timeline, bei der die Suchergebnisse auf einem Zeitstrahl dargestellt werden.

wonderwheel01.jpg

Spannender Ansatz, die Zuordnung von Webseiten zu Jahren funktioniert derzeit aber noch sehr rudimentär. Ausgereifter erscheint auf den ersten Blick die Darstellung als Wortstern, genannt Wonder Wheel. Ich war jedenfalls beeindruckt, mit welchen Begriffskombinationen Google mich zu charakterisieren versucht:

wonderwheel02.jpg

Doch auch diese Darstellung scheint noch nicht so stabil zu sein. So erhalte ich innerhalb eines Tages zum gleichen Suchbegriff sehr unterschiedliche Wortsterne.

Für mich ein weiteres Indiz dafür, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis ich mit dem Biblionetz aufhören kann. Eine weitere Funktion (diesmal: Visualisierung verwandter Begriffe) wird webweit bald besser und schneller angeboten, als ich das im Biblionetz bieten kann. ,

Akademisierung der !LehrerInnen-Bildung

05 May 2009 | Beat Döbeli Honegger | 3 | Biblionetz
Am vergangenen Samstag erschien im MAGAZIN des Tages-Anzeigers der Artikel Werdet Lehrer! (Biblionetz:t09448) von Martin Beglinger, in welchem er die Entwicklung an den Pädagogischen Hochschulen in der Schweiz kritisiert. (Martin Beglinger hat Anfang 2009 zusammen mit Remo Largo (Biblionetz:p04296) das Buch Schülerjahre (Biblionetz:b03535) herausgegeben). Zu den Hauptpunkten der Kritik gehört:

  • Praxisfremde, abgehobene Ausbildung
  • Massenveranstaltungen
  • Zweifelhafte Forschung
  • Geschenkte Professorentitel

Dieser Artikel hat wieder einmal dazu geführt, dass die Akademisierung der Lehrerinnen- und Lehrerbildung (Biblionetz:w02018) nicht nur an den Pädagogischen Hochschulen heftig diskutiert wird.

Der Spagat der LehrerInnen-Bildung zwischen Theorie und Praxis ist ja beileibe kein neues Thema. Ich habe meine Recherche nach dem Ursprung des Vorwurfs der Mickey-Mouse-Forschung an Pädagogischen Hochschulen von Lucien Criblez (Biblionetz:p03872) zum Anlass genommen, den Biblionetz-Importfilter für die Zeitschrift Beiträge zur Lehrerbildung endlich zu schreiben. Ich kann nun halbautomatisch das Archiv der BZL (siehe auch Archiv der BZL online) ins Biblionetz aufnehmen, was man derzeit am RSS-Feed des Biblionetzes leicht wird feststellen können. (Halbautomatisch, weil die Datenqualität des Archivs keine vollautomatische Erfassung zulässt: Tippfehler und unterschiedliche Konventionen, wie z.B. Titel und Untertitel getrennt werden o.ä.).

Das Lesen der Artikel nimmt mir der Importfilter jedoch nicht ab. Somit wird es noch länger dauern, bis dieses Archiv wirklich verdaut ist. Es ist jedoch auf folgenden Seiten mit neuen Einträgen zu rechnen:

Tja, und ich habe auch noch keine endgültige und entschiedene Meinung zum Thema Akademisierung der LehrerInnenbildung. Manchmal wird mit der Akademisierung übertrieben, die Kritiker scheinen mir jedoch oft auch die Verangenheit zu verklären und Wissenschaft per se als Nachteil zu interpretieren. Sicher scheint mir nur, dass die Ansprüche an die zukünftigen Lehrpersonen gewachsen sind. Wir werden noch lange über dieses Thema diskutieren...

Digitalisieren auf die harte Tour

24 April 2009 | Beat Döbeli Honegger | Biblionetz
Ich liebe Bücher, ich liebe aber auch PDFs, denn die habe ich immer dabei, lassen sich durchsuchen und Zitate lassen sich einfach kopieren und anderswo einfügen. So kann es durchaus vorkommen, dass ich den Wunsch nach einem PDF verspüre, selbst wenn ich das Buch physisch besitze.

Am schönsten ist es natürlich, wenn es das Werk als e-Book gibt, denn solche PDFs sind schlank und sichtbarer Text ist (abgesehen von ärgerlichen Kopierschutzversuchen) auch kopierbar. Doch manchmal muss man selbst aktiv werden und etwas einscannen. Je dicker das Werk, desto zeitaufwändiger und mühsamer, insbesondere wenn einem dabei der Einzelblatteinzug des Scanners hämisch anlacht.

Doch seit kurzem müssen Bücher sich vor mir fürchten, denn ich habe nun Zugang zu einer wunderbaren Buchschneidmaschine:

digitalisieren-hart-01.jpg

Das Gerät scheint sehr alt und kann Buchrücken der dicksten Werke mit einer Armbewegung sauber abtrennen, wie ich gleich am Buch Die neue Bildungskrise (Biblionetz:b00127) demonstrieren werde.

digitalisieren-hart-02.jpg

Man fixiere das Buch in der Maschine und lasse nachher mit Hebelwirkung das lange und seeehr scharfe Messer den Buchrücken abtrennen:

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Zack, und nun hat das Buch im Einzelblatteinzug Platz:

digitalisieren-hart-04.jpg

Scannen, OCR und schon bald hat's im Biblionetz eine kleine, feine Zeile mehr:

digitalisieren-hart-05.jpg

P.S.: Solcherart gescannte Werke kann ich aus Urheberrechtsgründen nicht als Download anbieten.


Der umgekehrte Weg wäre auch spannend: Manchmal hat man Bücher oder Dokumente nur in elektronischer Form und möchte sie gebunden in die Bibliothek stellen können. Hierzu ein Vorschlag/Service?

-- Main.RetoStauss - 24 Apr 2009 Hmm, bei Dokumenten mit weniger als 70 Seiten kann unser grosser Kopierapparat direkt eine Broschüre drucken und heften. Bei mehr als 70 Seiten behelfe ich mir mit der Ringbindemaschine. Ob es einen zahlbaren Book-on-demand Service gibt, dem man ein PDF schicken kann und ein Buch zurückerhält, weiss ich nicht.

-- Main.BeatDoebeli - 24 Apr 2009

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