Annoyance

Bitte keine neuen Listen und Foren mehr zum Thema

22 March 2020 | Beat Döbeli Honegger | Annoyance

Am Freitag vor einer Woche haben wir angefangen mit einer Informationssammlung für Lehrpersonen im deutschsprachigen Raum, die bald vor der Herausforderung stehen würden, ihre Schülerinnen und Schüler aus der Ferne beim Lernen begleiten zu müssen.

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Innert einer Woche ist die Website https://www.LernenTrotzCorona.ch erstaunlich gewachsen. Nach 8 Tagen arbeiten über 10 Personen an der Website, haben die Site über 1000 Mal bearbeitet und erweitert und wir haben bisher über 130'000 Seitenabrufe verzeichnet, alleine die Startseite wurde über 50'000 Mal abgerufen. Zahlreiche andere Organisationen und Einzelpersonen haben in der vergangenen Woche ebenfalls Webseiten und Diskussionsforen zu ähnlichen Themen aufgeschaltet.

Nach einer Woche habe ich nun eine Bitte:

Liebe SBB, ÖBB und DB...

09 November 2019 | Beat Döbeli Honegger | Annoyance

Liebe SBB, ÖBB und DB,

ich reise oft und gerne mit euch. Darum habe auch eine Bitte an euch drei: Bitte rauft euch zusammen und klärt etwas, damit für mich als Kunden von euch das Reisen (noch) angenehmer wird.

Worum geht es?

Ich hatte für gestern Abend (8.11.2019) ein Einzelabteil mit Dusche und WC im Nachtzug von Berlin nach Zürich gebucht und wollte vor der Abfahrt in der DB-Lounge noch etwas arbeiten. Leider ist mir aber der Zutritt zur DB-Lounge verwehrt worden. Der Grund dafür ist mir immer noch nicht so ganz klar, ich habe vor Ort und im Internet verschiedene Antworten gefunden:

  1. Die Zutrittsberechtigung ist nicht gegeben, weil das Ticket bei der SBB gekauft worden ist.
  2. Die Zutrittsberechtigung ist nicht gegeben, weil der Nachtzug durch die österreichischen Bundesbahnen betrieben wird.
  3. Nachtzugtickets berechtigen nicht zur Nutzung der DB-Lounge.

(Im Internet findet man auch Auskünfte von DB-Mitarbeitenden, dass der Zugang mit meinen Tickets erlaubt gewesen wäre).

Aufrüsten gegen Telefon-Spam

10 September 2019 | Beat Döbeli Honegger | Annoyance

Angefangen echt störend zu werden hat der Telefon-Spam bei mir 2007, also vor fünf Jahren (siehe SPITistDa). Seither das Ausmass weiterhin zu, 2011 musste ich einen ersten manuellen Spamfilter auf meiner Telefonzentrale installieren, um noch in Ruhe zuhause arbeiten zu können (siehe WennMaschinenMiteinanderReden).

Nun fangen die verd... Firmen auch noch auf dem Handy an und nerven an den unmöglichsten Orten. Zeit also auch für mich, wieder eine Stufe aufzurüsten.

Die Firma tellows, bei der die Community störende Anrufe in eine Datenbank eintragen und auf einer Nervskala von 0 bis 9 taxieren kann, bietet jetzt kostenpflichtig sowohl eine Android- und iOS-App als auch eine importierbare Liste für die Fritzbox an. Beide Lösungen sperren die Anrufe nicht, informieren aber immerhin den User, welcher Ärger am anderen Ende der Leitung droht. Beim Handy lässt sich diesen Anrufen ein stummer Klingelton zuweisen, so dass man gar nicht mehr mitbekommt, wenn Anrufe erfolgen.

Machen Sie den Bücher-Check - Folge 327

02 June 2019 | Beat Döbeli Honegger | Annoyance, Bildungspolitik

Es ist keine Woche her, seit die Kolumne Machen Sie den Bücher-Check publiziert worden ist, da lese ich in der Süddeutschen Zeitung den Gastkommentar von Sandra Richter, Leiterin des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Unter dem Titel Blättern und Wischen (Biblionetz:t24185) schreibt sie:

Textdeutungen auf Knopfdruck können Computer bislang nicht liefern. Vielleicht ist die Interpretation, das Gespräch zwischen Autor, Text und Leser, ja eine spezifisch menschliche Gabe? Dem Computer sind Sinn und Bedeutung gleichgültig. Sinnerfüllte und historisch informierte Textdeutungen lassen sich ebenso wenig maschinell erzeugen wie zwischenmenschliche Erfahrungen und ausgewogene Urteile. Algorithmen für Einordungsvermögen, ästhetischen Sinn und textsensible Deutung sind nicht in Aussicht. Als Lehrer, Vorbild oder Meisterinterpret taugt der PC nicht.

Ersetzen wir nun in diesem Abschnitt den Begriff Computer durch den Begriff Buch, so sieht der Abschnitt folgendermassen aus:

EILMELDUNG: Bereits Anfang Januar schafft es Mario Andreotti in einem Gastkommentar in der Aargauer Zeitung (Biblionetz:t23885), eine beachtliche Anzahl Anti-Digital-Argumente in einem einzigen Zeitungsartikel zusammenzuwürfeln! Dass er dabei Schule und Elternhaus vermischt, ungenannte Studien pauschalisiert und auch die Geschichte als Beweis heranzieht, ist im Rahmen der Teilnahmebedingungen zum Anti-Digital-Argumente-Bingo-Preis 2019 erlaubt. Andreotti setzt damit die Hürde bereits Anfang Jahr hoch: Wird es jemand schaffen, seine Leistung zu überbieten?

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Nachfolgend der Gastkommentar und die darin eingeflochtenen Argumente:

Kontakt

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  • E-mail: beat@doebe.li
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