Information-Architecture (IA), Jan 2006

LibraryThing

14 January 2006 | Beat Döbeli Honegger | Information-Architecture (IA)
erwartungsgemäss bin ich nicht der Erste, der sich Gedanken zu Social Software für die Mediothek! macht. Via netbib weblog bin ich auf http://www.librarything.com gestossen:

librarything.gif

Ich kann dort Bücher registrieren (die Daten lassen sich aus_Amazon_ oder dem Katalog der Library of Congress und neuerdings von BookCrossing importieren). Danach kann ich die Bücher taggen, reviewen, …?

Das System scheint vieles von dem zu machen, was ich mir wünschen würde. Nun müsste ich nur noch einen automatischen Import meiner Amazon- und Mediotheksausleih-Daten haben...

Ich habe soeben ein Konto eröffnet und mit der Importfunktion die ersten 190 Bücher importiert (ISBN-Nummern als File aus meinem Biblionetz). LibraryThing fragt nun Amazon und den Library of Congress Katalog nach den bibliogrphischen Daten und füllt nach und nach mein Büchergestell. Cool smile (Dauert aber noch ca. 3h, bis meine Bücherabfragen dran sind...)

Neben der reinen, in verschiedenen Formen darstellbaren Bücherliste gibts dann auch z.B. das da:

librarything2.gif

Oder eine Autorenwolke:

librarything3.gif

Klar, das Prinzip hatten wir heute unter SchriftgroesseAlsInformationskanal auch schon... smile

Weitere Infos:

Bookcrossing

14 January 2006 | Beat Döbeli Honegger | Information-Architecture (IA)
oder Gestellhaltung ist Bücherquälerei

Dieser Wikieintrag stammt aus dem Jahr 2003...

Was ist Bookcrossing?

Eine faszinierend unsinnige Idee - oder auch nicht. Man setzt Bücher in der Wildnis aus, versehen mit einer eindeuigen Nummer und einem Hinweis für den oder die Finder, was mit dem Buch zu tun ist. Was zu tun ist: Das Buch lesen und den Fundort sowie seinen Kommentar zum Buch bei http://www.bookcrossing.com eintragen und danach das Buch wieder freilassen.

Gedanken zu Bookcrossing

Die meisten Buecher in meinem Gestell will ich behalten, weil ich davon ausgehe, dass ich wieder einmal darin blaettern oder sie jemandem ausleihen werde. Es gibt aber Buecher, die auch wieder freilassen moechte, sei es, dass ich sie mehrfach im Gestell stehen habe oder ich nicht dazu komme, sie zu lesen.

Heute muss man noch IDs in Buecher rein schreiben und manuell nachtragen, wo man Buecher freilaesst oder findet. Ubiquitous Compiting macht denkbar, dass Buecher dies selbst registrieren und dem Internet mitteilen. Bookcrossing ist somit eine Vorwegnahme der Idee des digitalen Schattens aller Objekte. Im Internet ist die Geschichte des Objekts (Buchs) und sein momentaner Standort nachzulesen. -- Main.BeatDoebeli - 19 Jul 2003

Kontakt

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