Informatik, Dec 2006

Virtuelle Computer

25 December 2006 | Beat Döbeli Honegger | Informatik, Schul-ICT
Virtuelle Computer scheinen mir langsam mainstream-fähig zu werden. Spätestens seit Parallels, mit dem sich MS Windows und OS X parallel auf einem Mac betreiben lassen, sprechen auch Anwender von Virtualisierung, welche die dahinter steckenden technischen Probleme nicht im geringsten erahnen ("Wieso, ist ja ein Intel-Chip drin, wo ist das Problem?").

Zeit also, dieses Phänomen genauer anzuschauen und zu überlegen, ob und wie virtuelle Computer auch die Schul-ICT-Infrastruktur verändern könnten.

  • Peter Siering: Realitätsverschiebung, Virtualisierungstechniken im Vergleich, c't 13/2006, S. 182-189
  • Andreas Beier: Realitätenkabinett, Virtualisierungsprodukte für PC's , c't 16/2006, S. 64-66

Wie funktionalisiert Virtualisierung?

Welche Virtualisierungstech

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Usability-Mythen im Film

18 December 2006 | Beat Döbeli Honegger | Informatik
In seiner neuesten Kolumne nennt Jakob Nielsen (Biblionetz:p00360) die 10 grössten Usability-Mythen in Filmen und Fernseh-Serien:

  1. Der Held versteht sofort jedes User-Interface
  2. Zeitreisende verstehen heutige User-Interfaces
  3. 3D-User-Interfaces sind besser als 2D-User-Interfaces
  4. Integration ist einfach, Datenkonversionsprobleme gibt es keine
  5. "Zugang erlaubt" wird gross angezeigt
  6. Grosse Schriftarten
  7. Sprechende Computer à la Star Trek
  8. Fernsteuerungen können alles
  9. "Sie haben E-Mail" ist immer eine positive Nachricht
  10. Unix ist einfach

Zum Schluss fragt sich Nielsen, ob diese Mythen problematisch seien. Eigentlich nicht, denn es handelt sich um Unterhaltungsfilme. Zwei Probleme könnten aber real sein:
  • Unrealistische Erwartungen bei Usability-Forschung und Management
  • Schuldgefühle bei Nutzerinnen und Nutzern

Test your ICT-Knowledge V2

08 December 2006 | Beat Döbeli Honegger | Informatik
Diese Woche ist die überarbeitete Version 2 des Selbstevaluationsinstruments Test your ICT-Knowledge veröffentlicht worden. Die Entwickler schreiben dazu:

Die wesentlichsten Änderungen sind für einmal beim Inhalt zu finden. Das Kompetenzmodell mit den ICT-Standards wurde neu konzipiert und trennschärfer formuliert.

Zudem wurden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Lehrpersonen und ICT-Experten rund 300 neue Aufgaben entwickelt und erprobt. Auch die «Anwendungsaufgaben» wurden ausgebaut und verbessert. Das Testen der Anwendungskompetenzen kann jetzt noch realitätsnaher geprüft werden.

Alle weiteren Änderungen können Sie der beigelegten Broschüre «Test Your ICT-Knowledge – Kompetenzmodell und Testsystem für den ICT-Unterricht» entnehmen.

Ich habe bisher nur Zeit gefunden, rasch die Demoversion auszuprobieren. Doch bereits bei der ersten Frage bin ich hängen geblieben:

tyictk01.jpg

Mit nur wenig ICT-Know-how ist klar, welche Antwort erwartet wird: Software. Wo liegt das Problem? Die Frage suggeriert, dass Software ein Synonym für Programm sei. Dem ist aber nicht immer so:

Software [ˈsɒftweə(ɹ)] bezeichnet alle nichtphysischen Funktionsbestandteile (Hardware) eines Computers bzw. eines jeden technischen Gegenstandes, der mindestens einen Mikroprozessor enthält. Dies umfasst vor allem Computerprogramme sowie die zur Verwendung mit Computerprogrammen bestimmten Daten und auch die technischen Beschreibungen hierzu.
Quelle: WikiPediaDeutsch:Software

alle Programme und Programmteile eines Computers im Gegensatz zur → Hardware. Auch Daten, die bei Start eines Programms diesem bereits bekannt sind (Initialisierungsdaten), gehören zur Software.
Quelle: www.wissen.de

Software = Programme und Daten, Gegensatz zur Hardware

Akdademische Haarspalterei oder notwendige Voraussetzung zum Verständnis der Grundprinzipien der Informatik?

Kontakt

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