Biblionetz, May 2006
Postings zum Biblionetz

Immer häufiger passiert es mir in letzter Zeit, das Content Management Systeme einen HTTP Status 200 zurückliefern, obwohl auf der Seite nur noch steht "Diese Seite existiert nicht mehr."

Wer sowas macht, hat etwas nicht begriffen. Wie soll ein Linkchecker merken, dass die Seite nicht mehr existiert, wenn der Webserver munter "Alles in Ordnung" zurückmeldet. grummel

Beispiele:

Ins gleiche Kapitel gehen die Webserver, die bei einer falschen URL einfach kommentarlos einen Redirect auf die Homepage machen. grummel

Update: Sogar bei Informatikern passierts:

wget http://www.gi-ev.de/blah

--13:51:20--  http://www.gi-ev.de:80/blah
           => `blah'
Connecting to www.gi-ev.de:80... connected!
HTTP request sent, awaiting response... 302 Found
Location: http://www.gi-ev.de/fehler.html [following]

--13:51:20--  http://www.gi-ev.de:80/fehler.html
           => `fehler.html'
Connecting to www.gi-ev.de:80... connected!
HTTP request sent, awaiting response... 200 OK

  1. Woher soll nun der Linkchecker merken, dass die ursprünglich angeforderte URL nicht mehr gültig ist?
  2. Warum sollten Nichtinformatiker den Sinn von HTTP-Response Codes erkennen, wenn nicht mal Informatiker richtig damit umgehen können?

(Nein, ich motze nicht nur rum. Ich habe den Webmaster der Gesellschaft für Informatik E.V. (http://www.gi-ev.de) vor zwei Monaten auf das Problem aufmerksam gemacht.)


  • Vielleicht wäre i-Pal etwas für dich. - MD

Aerger mit SVG

16 May 2006 | Beat Döbeli Honegger | Biblionetz
Da unterstützt man offene W3C-Standards und hat nichts als Ärger:

So stellt der Firefox (1.5.0.3) auf Mac OS X (10.4.6) mein SVG-File dar:

t05821.png

Eigentlich sollte es so aussehen (Adobe Plugin im Internet Explorer):

t05821.jpg

Zusammen mit dem Ärger, dass Firefox 1.5 und Opera 8.5 ein SVG-Objekt als Frame (!) interpretieren (siehe SVGAlsFrame) und ich bisher keine Möglichkeit gefunden habe, Links im gesamten Fenster statt nur im Frame öffnen zu lassen, ist SVG derzeit eher mühsam.

Meinem Biblionetz droht Ungemach, bzw. mir Arbeit: Der kommende Firefox 1.5 und der bereits verfügbare Opera 8.5 (siehe auch OperaKostenlos) interpretieren SVG-Objekte in HTML-Seiten als Frames. Links in den SVG-Objekten werden auf den Frame bezogen, sprich beim Klicken auf einen Link im SVG-Objekt wird das Ziel im Frame geöffnet. Das SVG-Plugin von Adobe macht dies anders (ich liebe Standards...), dort wird ein angeklickter Link im gesamten Fenster geöffnet.

Ich habe noch nicht herausgefunden, wie ich den Target der Links in SVG-Objekten auf "_top" setzen kann. Entsprechende Hinweise nehme ich dankend entgegen.

Solange ich für dieses Problem keine Lösung gefunden habe, ist das Biblionetz mit Opera 8.5 (weniger schlimm, weil weniger verbreitet) und mit dem kommenden Firefox 1.5 (schlimmer, weil verbreiteter) nicht vollständig nutzbar.

 
<a xlink:href="w01237.html" xlink:title="Amygdala" target="_top"> 
wird von Firefox 1.4.1 ignoriert.

 
<a xlink:href="w01237.html" xlink:title="Amygdala" xlink:target="_top">
wird von Firefox 1.4.1 ebenfalls ignoriert.

<base target="_top">
im HTML-File bringt bei Firefox 1.4.1 ebenfalls nichts.

xlink:show="new"
führt immerhin zu einem neuen Fenster beim Klicken.

grummel Update 16.5.2006: Unter http://blog.codedread.com/archives/2005/12/01/guide-to-deploying-svg-with-html/ ist das Problem ebenfalls dokumentiert, aber nicht zufriedenstellend gelöst (Javascript-Gebastel...).

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Statistiken der eigenen Biblionetznutzung

06 May 2006 | Beat Döbeli Honegger | Biblionetz
Nachdem ich das Nutzungsverhalten der Biblionetzbesucher mittels nichtreaktiver Datenerhebung (Biblionetz:w00646), sprich Logfileanalyse (Biblionetz:w00648) zu vielen Statistiken verwurste (z.B. Biblionetz:top5) und diese Statistiken bereits von Dritten in Vorträgen verwendet werden (BiblionetzAlsTrendbarometer), habe ich gestern abend mal versucht, meine eigene Biblionetznutzung statistisch zu ergründen. Mit mässigem Erfolg, bzw. Erkenntnisgewinn.

In den nachfolgenden Auswertungen sind jeweils die Anzahl neu erstellten Verknüpfungen zwischen Biblionetzobjekten in den Jahren 1998-2005 dargstellt. (Die Jahre 1996 und 1997 fehlen, weil erst ab Mitte 1997 das Datum von Biblionetzaktionen erfasst wurde. Das Jahr 2006 fehlt, weil es noch nicht vollständig ist.)

Tageszeit-Statistik

biblionetz-statistik-stunden.jpg

Aha, ich bin kein Morgenmensch und biblionetze etwas seltener während der Mittagspause. Naja.

Wochentag-Statistik

biblionetz-statistik-wochentage.jpg

Ich biblionetze jeden Tag. Am Sonntag etwas häufiger. Das wird meine Arbeitgeber freuen.

Monats-Statistik

biblionetz-statistik-monate.jpg

Diese Statistik überlasse ich der freien Interpretation.

Zeitliche Entwicklung über die Jahre

biblionetz-statistik-verlauf.jpg

Die einzig einigermassen interessante Statistik ist die zeitliche Entwicklung über die Jahre hinweg. Auch hier fehlen die Jahre 1996 und 1997, weil damals der Zeitpunkt der Eintragungen noch nicht in der Datenbank erfasst wurde. Es gibt mindestens drei Erklärungen, warum die Zahl der Eintragungen mit der Zeit zunimmt:
  1. Weil ich mehr Zeit mit biblionetzen verbringe.
  2. Weil ich immer ähnliche Dokumente biblionetze und somit rationeller werde (die Objekte sind immer häufiger schon da)
  3. Weil ich mir immer effizientere Erfassungshilfen entwickelt habe und somit immer mehr automatisiert erfasst werden kann.

Kontakt

  • Beat Döbeli Honegger
  • Plattenstrasse 80
  • CH-8032 Zürich
  • E-mail: beat@doebe.li
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