PHSZ

Besuch bei der Projektschule Goldau

25 June 2007 | Beat Döbeli Honegger | PHSZ
So, langsam merke ich, wie sich mein beruflicher Schwerpunkt von der Nordwestschweiz in die Zentralschweiz verschiebt. Vor wenigen Wochen hatte ich meinen Abschied beim Projekt Use-IT der Stadtschulen Solothurn und gestern habe ich zum ersten Mal die Projektschule Goldau besucht, deren wissenschaftliche Begleitung ich ab August 2007 von Urs Büeler übernehmen werde.

Neben einem Gespräch mit dem Schulleiter der Schule Arth-Goldau, Adi Dummermuth, stand auch ein Besuch bei den drei Lehrpersonen und Schulklassen der Projektschule auf dem Programm. Es war beeindruckend, wie die Schulkinder, die schon länger im Projekt dabei sind, kompetent mit Computern umgingen und im Gespräch dazu Auskunft gaben.

Die Klasse von Christian Neff entdeckte meinen Tablet-PC und begann bald, fachmännisch darüber zu diskutieren:

tablet-pc-goldau.jpg

Ich freue mich auf diese Zusammenarbeit und werde sicher wieder davon berichten!

  • Main.MelanieBolz: Eine unqualifizierte weibliche Nachfrage zum Beitrag/Bild: Woran liegt es, dass es sich ausschliesslich um Fachmänner handelt? Sind Tablet PCs nicht "chic" genug?? Gibt es Gender-ICT-Schulforschung zu diesem Thema?
    • Main.BeatDoebeli: Hallo Melanie, danke für Interesse und Nachfrage: Mir ist es beim Betrachten des Bildes bewusst geworden, wie eklatant sich die Knaben für das Gerät interessiert haben, die Mädchen jedoch nicht, darum habe ich auch absichtlich den Ausdruck fachmännisch verwendet. Geschlechtsspezifischer Umgang mit digitalen Medien ist sicher ein Teilaspekt, der in der Projektschule Goldau beobachtet werden wird!

Update: Alles eine Frage der Perspektive. Urs Büeler hat mir soeben ein Foto gemailt, das die Diskussion bereits wieder etwas relativieren dürfte:

tablet-pc-goldau2.jpg

Praktisches Wissensmanagement für Lehrpersonen

23 April 2007 | Beat Döbeli Honegger | PHSZ
An der Fachtagung Web 2.0 und Schule der PHZ Schwyz (Biblionetz:b03100) sprach Gabi Reinmann (Biblionetz:p01980) unter dem Titel Lehrerbildung und Web 2.0 (Biblionetz:t07425) von der Notwendigkeit persönlichen Wissensmanagements für Lehrpersonen. Heute blättere ich durch das Weiterbildungsprogramm der PHZ Schwyz und sehe folgenden Kurs:

11.07 Praktisches Wissensmanagement

Kursziel: Wer möchte nicht Ordnung in die Informationsflut bringen, die uns alle zu überschwemmen droht? Welche Schule, welche Organisation würde nicht von einem verbesserten Wissensaustausch in der Gruppe profitieren? Doch was genau ist zu tun angesichts unablässig wachsender Wissens- und Lernanforderungen? Dieser Kurs vermittelt praktische Strategien zum persönlichen Umgang mit Informationen und Wissen am Arbeits- bzw. Studienplatz.

Kursinhalt:
  • Zielorientiertes Lesen von Büchern, Texten, Websites, E-Mails usw.
  • Filtern statt sammeln (Texte, E-Mails).
  • Mut zur Lücke, das Pareto-Prinzip.
  • Internet-Suchstrategien (Suchdienste, Suchkataloge, Recherchieren in Datenbanken, Google Hacks).
  • Auffinden von Plagiaten (z.B. vom Internet kopierte Texte).
  • Visualisierungen (Advance Organizer, Cluster, Analograffiti, PC-Tools, etc.).
  • Conferencing & Community (Aufbau von individuellen und klassenübergreifenden Wissensnetzwerken).
  • Tools zum Suchen des Wissensbestandes auf dem eigenen PC.
  • Persönliche Web 2.0-Portale einrichten.

Spannend...

Lebenszeichen

12 April 2007 | Beat Döbeli Honegger | PHSZ
Da es Leute gibt, die meinen Skype-Status als Lebenszeichen deuten und sich deshalb in den letzten Tagen Sorgen um meinen Zustand gemacht haben: Ich bin wohlauf und munter, aber derzeit scheinbar hinter einem sehr restriktiven Firewall an der PHZ Schwyz. Ich werde der Sache bei Gelegenheit auf den Grund gehen. Als Beweis, dass es mir so schlecht nicht gehen kann, hier ein Bild meines neuen Arbeitsplatzes:

arbeitsplatz-phz.jpg

Erste Gedanken zu meinen Arbeitsgebieten an der PHZ Schwyz

12 April 2007 | Beat Döbeli Honegger | PHSZ

Die neue Anstellung an der PHZ ist eine gute Gelegenheit wieder einmal zurückzulehnen und sich zu überlegen, was denn meine Arbeitsgebiete für die nächste Zeit sein könnten. Nach einigen Überlegungen - und Visualisierungsversuchen - eher allgemeiner Art

wasmachtbeat.jpg

haben sich nun drei berufliche Arbeitsgebiete herauskristallisiert:

  • Strategisches und operatives IT-Management an Bildungsinstitutionen: Dieses Gebiet ist einerseits eine Weiterführung meiner Aktivitäten an der ETH (Empfehlungsbroschüren und Dissertation). Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen an verschiedenen (Fach-)Hochschulen in den letzten Jahren möchte ich dieses Gebiet von Schulen um Hochschulen erweitern und vermehrt Gewicht auf strategische Fragestellungen legen. Mir scheint, als ob das Thema IT-Management an verschiedenen Bildungsinstitutionen stiefmütterlich behandelt wird ("Das ist ja nur die Technik") und dabei nicht wahrgenommen wird, wie stark die IT-Infrastruktur und -Betreuung die Möglichkeiten der IT-Nutzung beeinflusst.
    • Letzte Publikationen:
      • educaGuide Infrastruktur zusammen mit Vincent Tscherter, 2006
      • Überlegungen zum ICT-Management an Primarschulen (Biblionetz:t07383), erschienen in Hartmut Mitzlaff: Internationales Handbuch Computer (ICT), Grundschule, Kindergarten und Neue Lernkultur, Schneider Verlag, 2007 (Biblionetz:b02955)
    • Aktuelle Fragestellungen:
      • Bedeutung und Aufgabe eines CIO einer (Hoch-)Schule (siehe z.B. Biblionetz:w02007)
      • Digitale Arbeitsumgebung von Lehrpersonen und Dozierenden

  • Individuelles und kollektives Lernen und Arbeiten in einer digitalisierten Welt: Dieses Gebiet ist zugegebenermassen sehr breit gefasst. Aber Verzeihung - die Veränderungen von Lernen und Arbeiten durch digitale Werkzeuge und Medien - selbst wenn sie nicht eingesetzt werden - sind ebenfalls breit.
    • Letzte Publikationen:
      • Wikis in der Bildung, zusammen mit Anja Ebersbach, Marco Kalz, Helmut Leitner, erschienen in Manuel Schulz, Henning Breyer, Andrea Neusius: Fernausbildung geht weiter, Ziel Verlag 2006
    • Aktuelle Fragestellungen:
      • Potenziale von persönlichen Handhelds in der Primarschule (4.-6. Klasse)
      • Digitale Artefakte und Arbeitsspuren als Indikatoren für Lernprozesse
      • Visualisierung von CSCL-Prozessen als Präsentations- und Diskussionsmittel

  • Didaktik der Informatik: Hier sehe ich mich weniger als Fachdidaktiker für Informatikwissenschaft sondern eher als Stimme von allgemeinbildenden Konzepten der Informatik in anderen Fächern, bei der Nutzung von Informatikmitteln im Alltag sowie in Curriculumsdiskussionen. Informatik als junge Wissenschaft. Ausserhalb der Informatik-Community scheinen mir bisher die allgemeinbildenden Konzepte der Informatik wenig bekannt und finden somit sowohl in theoretischen Überlegungen als auch im praktischen Schulalltag wenig Beachtung.
    • Letzte Publikationen:
      • Wiki und die fundamentalen Ideen der Informatik, akzeptiertes Paper für die INFOS 2007 in Siegen
    • Aktuelle Fragestellungen:
      • Allgemeinbildende Konzepte der Informatik und ihre Integration in den Schulalltag

Morgen früh, wenn mein Tablet PC genug gewerkelt hat, sollte das Biblionetz mit den Bibliothekssignaturen des Infozentrums der PHZ Schwyz aktualisiert sein.

biblionetz-infozentrum.jpg

Dies bedeutet zweierlei:
  • Unter Biblionetz:o00014 wird eine Liste aller Bücher im Biblionetz zu finden sein, die im Infozentrum der PHZ Schwyz verfügbar sind.
  • Auf allen Buchseiten im Biblionetz, die im Infozentrum der PHZ Schwyz verfügbar sind, wird die entsprechende Signatur aufgeführt werden (unter Standorte)

Dies erleichtert mir (und anderen Biblionetz-Nutzern an der PHZ Schwyz) das Finden von Biblionetz-Literatur im Infozentrum.

infozentrum.jpg


Technische Details: (Als Notiz für mich und wen's sonst noch interessiert)
  • Das Infozentrum der PHZ Schwyz ist im IDS-Katalog Luzern
    • Dieser Katalog ist mittels Z.3950 abrufbar mit folgenden Daten
      • Server: ilu.zhbluzern.ch
      • Port: 9909
      • Database: IDS_ANSEL
    • Der Bibliothekscode der PHZ Schwyz lautet: LUPHS
    • Anders als bei NEBIS wird der Bibliotheks-Subcode nicht im Feld 1044 sondern im Feld SBL gespeichert. grummel
    • Anders als die Mediothek der PH in Solothurn und Aarau wird die Signatur nicht im Feld j sondern im Feld h gespeichert grummel2 ,

Kontakt

  • Beat Döbeli Honegger
  • Plattenstrasse 80
  • CH-8032 Zürich
  • E-mail: beat@doebe.li
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