PHSZ

Den Build Your Campus in 3D Competition! von Google können wir leider nicht mehr gewinnen, da dort die Gewinner bereits ausgerufen wurden. Aber wie es scheint, könnten wir mit der ersten Version des Neubaus der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz - Schwyz in Goldau immerhin die Uni Zürich überholt haben, wie Caspar Nötzli bemerkt:

Und wie sieht’s in Zürich aus? Neben einem hübschen Modell der ETH, kommt die Uni im Moment leider noch etwas flach heraus, wie das ein Kollege treffend formuliert hat.

ETHundUNI.jpg

Dank eines hilfreichen Artikels in der Ausgabe 12 der Zeitschrift c't habe ich ein 3D-Modell des Gebäudes in Google Sketchup erstellt:

phzs-sketchup01.gif

Die Aussenmasse stammen aus einem Zeitungsartikel, die als Texturen für die Aussenflächen verwendeten Fotos von Iwan Schrackmann und den Plan des Erdgeschosses habe ich im Unterrichtsmaterial von Urs Büeler gefunden.

Da ich das Modell nicht in einem Zug erstellt habe, kenne ich den genauen Aufwand nicht, würde ihn aber auf etwa 4-5 Stunden schätzen. Angesichts des Ergebnisses ist das recht viel (die Ecken der Seitenwände passen z.B. nicht genau aufeinander), doch hat vor allem das Hantieren im 3D-Raum trotz SpaceNavigator eine gewisse Einarbeitung erfordert. Aber sobald etwas zu sehen ist, macht es Spass, mit dem Gebäude rumzuspielen...

phzs-sketchup02.gif

Im letzten Schritt musste das Gebäude dann in Google Earth platziert werden. In diesem Fall ist das nicht ganz einfach, denn die Satellitenaufnahmen und das Geländemodell stammen aus der Zeit vor dem Neubau. So wie ich ihn nun platziert habe, versinkt er an einer Ecke in der Erde. Entweder habe ich das Gebäude ungenau platziert oder der Aushub fehlt bisher in Google Earth.

phzs-sketchup03.gif

Tja, und nun steht's mal da und kann besucht werden:

phzs-sketchup04.jpg

Ganz zufrieden bin ich mit dem Ergebnis noch nicht:
  • Der Download für Google Earth beträgt 4MByte, was mir etwas gross scheint. Ich wüsste gerne, wie ich das Modell schlanker machen könnte, ohne nochmals alles von vorne konstruieren zu müssen. Vermutlich sind es die Texturen, die das Modell so aufblähen, aber es ist eben auch cool, wenn man im Fenster die Berge spiegeln oder die Lampen leuchten sieht wink
  • Die Ecken der Fassade passen nicht wirklich aufeinander.
  • Das Dach hat keine realitätsnahe Textur (aber ich weiss echt nicht, wie das Dach aussieht...)
  • Ich würde gerne die Geschosspläne der einzelnen Geschosse integrieren.

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Besuch bei der Projektschule Goldau

25 June 2007 | Beat Döbeli Honegger | PHSZ
So, langsam merke ich, wie sich mein beruflicher Schwerpunkt von der Nordwestschweiz in die Zentralschweiz verschiebt. Vor wenigen Wochen hatte ich meinen Abschied beim Projekt Use-IT der Stadtschulen Solothurn und gestern habe ich zum ersten Mal die Projektschule Goldau besucht, deren wissenschaftliche Begleitung ich ab August 2007 von Urs Büeler übernehmen werde.

Neben einem Gespräch mit dem Schulleiter der Schule Arth-Goldau, Adi Dummermuth, stand auch ein Besuch bei den drei Lehrpersonen und Schulklassen der Projektschule auf dem Programm. Es war beeindruckend, wie die Schulkinder, die schon länger im Projekt dabei sind, kompetent mit Computern umgingen und im Gespräch dazu Auskunft gaben.

Die Klasse von Christian Neff entdeckte meinen Tablet-PC und begann bald, fachmännisch darüber zu diskutieren:

tablet-pc-goldau.jpg

Ich freue mich auf diese Zusammenarbeit und werde sicher wieder davon berichten!

  • Main.MelanieBolz: Eine unqualifizierte weibliche Nachfrage zum Beitrag/Bild: Woran liegt es, dass es sich ausschliesslich um Fachmänner handelt? Sind Tablet PCs nicht "chic" genug?? Gibt es Gender-ICT-Schulforschung zu diesem Thema?
    • Main.BeatDoebeli: Hallo Melanie, danke für Interesse und Nachfrage: Mir ist es beim Betrachten des Bildes bewusst geworden, wie eklatant sich die Knaben für das Gerät interessiert haben, die Mädchen jedoch nicht, darum habe ich auch absichtlich den Ausdruck fachmännisch verwendet. Geschlechtsspezifischer Umgang mit digitalen Medien ist sicher ein Teilaspekt, der in der Projektschule Goldau beobachtet werden wird!

Update: Alles eine Frage der Perspektive. Urs Büeler hat mir soeben ein Foto gemailt, das die Diskussion bereits wieder etwas relativieren dürfte:

tablet-pc-goldau2.jpg

Praktisches Wissensmanagement für Lehrpersonen

23 April 2007 | Beat Döbeli Honegger | PHSZ
An der Fachtagung Web 2.0 und Schule der PHZ Schwyz (Biblionetz:b03100) sprach Gabi Reinmann (Biblionetz:p01980) unter dem Titel Lehrerbildung und Web 2.0 (Biblionetz:t07425) von der Notwendigkeit persönlichen Wissensmanagements für Lehrpersonen. Heute blättere ich durch das Weiterbildungsprogramm der PHZ Schwyz und sehe folgenden Kurs:

11.07 Praktisches Wissensmanagement

Kursziel: Wer möchte nicht Ordnung in die Informationsflut bringen, die uns alle zu überschwemmen droht? Welche Schule, welche Organisation würde nicht von einem verbesserten Wissensaustausch in der Gruppe profitieren? Doch was genau ist zu tun angesichts unablässig wachsender Wissens- und Lernanforderungen? Dieser Kurs vermittelt praktische Strategien zum persönlichen Umgang mit Informationen und Wissen am Arbeits- bzw. Studienplatz.

Kursinhalt:
  • Zielorientiertes Lesen von Büchern, Texten, Websites, E-Mails usw.
  • Filtern statt sammeln (Texte, E-Mails).
  • Mut zur Lücke, das Pareto-Prinzip.
  • Internet-Suchstrategien (Suchdienste, Suchkataloge, Recherchieren in Datenbanken, Google Hacks).
  • Auffinden von Plagiaten (z.B. vom Internet kopierte Texte).
  • Visualisierungen (Advance Organizer, Cluster, Analograffiti, PC-Tools, etc.).
  • Conferencing & Community (Aufbau von individuellen und klassenübergreifenden Wissensnetzwerken).
  • Tools zum Suchen des Wissensbestandes auf dem eigenen PC.
  • Persönliche Web 2.0-Portale einrichten.

Spannend...

Lebenszeichen

12 April 2007 | Beat Döbeli Honegger | PHSZ
Da es Leute gibt, die meinen Skype-Status als Lebenszeichen deuten und sich deshalb in den letzten Tagen Sorgen um meinen Zustand gemacht haben: Ich bin wohlauf und munter, aber derzeit scheinbar hinter einem sehr restriktiven Firewall an der PHZ Schwyz. Ich werde der Sache bei Gelegenheit auf den Grund gehen. Als Beweis, dass es mir so schlecht nicht gehen kann, hier ein Bild meines neuen Arbeitsplatzes:

arbeitsplatz-phz.jpg

Erste Gedanken zu meinen Arbeitsgebieten an der PHZ Schwyz

12 April 2007 | Beat Döbeli Honegger | PHSZ

Die neue Anstellung an der PHZ ist eine gute Gelegenheit wieder einmal zurückzulehnen und sich zu überlegen, was denn meine Arbeitsgebiete für die nächste Zeit sein könnten. Nach einigen Überlegungen - und Visualisierungsversuchen - eher allgemeiner Art

wasmachtbeat.jpg

haben sich nun drei berufliche Arbeitsgebiete herauskristallisiert:

  • Strategisches und operatives IT-Management an Bildungsinstitutionen: Dieses Gebiet ist einerseits eine Weiterführung meiner Aktivitäten an der ETH (Empfehlungsbroschüren und Dissertation). Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen an verschiedenen (Fach-)Hochschulen in den letzten Jahren möchte ich dieses Gebiet von Schulen um Hochschulen erweitern und vermehrt Gewicht auf strategische Fragestellungen legen. Mir scheint, als ob das Thema IT-Management an verschiedenen Bildungsinstitutionen stiefmütterlich behandelt wird ("Das ist ja nur die Technik") und dabei nicht wahrgenommen wird, wie stark die IT-Infrastruktur und -Betreuung die Möglichkeiten der IT-Nutzung beeinflusst.
    • Letzte Publikationen:
      • educaGuide Infrastruktur zusammen mit Vincent Tscherter, 2006
      • Überlegungen zum ICT-Management an Primarschulen (Biblionetz:t07383), erschienen in Hartmut Mitzlaff: Internationales Handbuch Computer (ICT), Grundschule, Kindergarten und Neue Lernkultur, Schneider Verlag, 2007 (Biblionetz:b02955)
    • Aktuelle Fragestellungen:
      • Bedeutung und Aufgabe eines CIO einer (Hoch-)Schule (siehe z.B. Biblionetz:w02007)
      • Digitale Arbeitsumgebung von Lehrpersonen und Dozierenden

  • Individuelles und kollektives Lernen und Arbeiten in einer digitalisierten Welt: Dieses Gebiet ist zugegebenermassen sehr breit gefasst. Aber Verzeihung - die Veränderungen von Lernen und Arbeiten durch digitale Werkzeuge und Medien - selbst wenn sie nicht eingesetzt werden - sind ebenfalls breit.
    • Letzte Publikationen:
      • Wikis in der Bildung, zusammen mit Anja Ebersbach, Marco Kalz, Helmut Leitner, erschienen in Manuel Schulz, Henning Breyer, Andrea Neusius: Fernausbildung geht weiter, Ziel Verlag 2006
    • Aktuelle Fragestellungen:
      • Potenziale von persönlichen Handhelds in der Primarschule (4.-6. Klasse)
      • Digitale Artefakte und Arbeitsspuren als Indikatoren für Lernprozesse
      • Visualisierung von CSCL-Prozessen als Präsentations- und Diskussionsmittel

  • Didaktik der Informatik: Hier sehe ich mich weniger als Fachdidaktiker für Informatikwissenschaft sondern eher als Stimme von allgemeinbildenden Konzepten der Informatik in anderen Fächern, bei der Nutzung von Informatikmitteln im Alltag sowie in Curriculumsdiskussionen. Informatik als junge Wissenschaft. Ausserhalb der Informatik-Community scheinen mir bisher die allgemeinbildenden Konzepte der Informatik wenig bekannt und finden somit sowohl in theoretischen Überlegungen als auch im praktischen Schulalltag wenig Beachtung.
    • Letzte Publikationen:
      • Wiki und die fundamentalen Ideen der Informatik, akzeptiertes Paper für die INFOS 2007 in Siegen
    • Aktuelle Fragestellungen:
      • Allgemeinbildende Konzepte der Informatik und ihre Integration in den Schulalltag

Kontakt

  • Beat Döbeli Honegger
  • Plattenstrasse 80
  • CH-8032 Zürich
  • E-mail: beat@doebe.li
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