GMLS
Postings zu generativen Machine-Learning-Systemen (GMLS)

GMLS in der Hand von Lernenden
Gedanken zu einer möglichen Typisierung, wie Lernende GMLS nutzen

10 September 2025 | Beat Döbeli Honegger | GMLS

Seit Ende 2022 reden alle von generativen Machine-Learning-Systemen (GMLS) (Biblionetz:w02833) in der Bildung (nein, alle reden natürlich von KI in der Bildung, aber das ist ein anderes Problem).

Ich versuche in der Flut an Diskussionen, Zeitungsartikeln und Studien zu GMLS in der Bildung für mich Strukturen zu schaffen ohne dabei voreilige Schlüsse zu ziehen, die sich nach wenigen Monaten als falsch oder irrelevant erweisen.

Unter anderem überlege ich mir, welche Rollen ein GMLS in der Hand von Lernenden haben kann. Mein aktueller Stand des Irrtums unterscheidet fünf Nutzungstypen:

Bei meiner Keynote an der PH Zürich Anfangs 2024 zum Thema generative Maschine-Learning-Systeme (GMLS) in der Bildung und insbesondere in der Lehrer:innen-Bildung hatte ich Empfehlungen formuliert, was angesichts von GMLS zu tun sei. Die erste Empfehlung lautete: Sie dürfen überfordert sein, der Referent ist es auch.

Deep Learning ist meist ein überflüssiger Begriff
Didaktische Reduktion bei "KI" bitte! - Ein Rant

In vielen Handreichungen, Positionspapieren, Erklärungen und Materialien zu maschinellem Lernen (aka "KI") wird im Abschnitt "Wie funktioniert das?" der Begriff "Deep Learning* (Biblionetz:w02947) verwendet und mehr oder weniger schlecht definiert.

Ich wage jetzt mal zu behaupten: In den allermeisten Fällen ist die Verwendung des Begriffs Deep Learning überflüssig und macht nichts verständlicher.

Diesen Monat ist mir eine weitere Frage im Zusammenhang mit generativen Machine-Learning-Systemen (GMLS) bewusst geworden, die mich nun beschäftigt: Was denken wir über die GMLS-Nutzung anderer Menschen? (Biblionetz:f167)

Kann eine KI 'die härtesten Bezahlschranken überwinden'?

29 September 2024 | Beat Döbeli Honegger | GMLS

Im Juni 2024 hat die Schwyzer Ständerätin den Bundesrat in einer Interpellation (Biblionetz:t32003) gefragt:

[...]
KI-Anwendungen der generativen Künstlichen Intelligenz bedienen sich journalistischer Inhalte und geben diese in gewünschter Form wieder (z.B. in KI-Chatbots). [...]
Ist sich der Bundesrat bewusst, dass Bezahlschranken teilweise nicht ausreichen, um Inhalte und damit das Geschäftsmodell der Medienschaffenden zu schützen, da diese durch künstliche Intelligenz umgangen werden?
 
Quelle: Interpellation 24.3616 "Medien und künstliche Intelligenz, Hervorhebung von mir

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