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Postings zu generativen Machine-Learning-Systemen (GMLS)

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Postings zu generativen Machine-Learning-Systemen (GMLS)

Ich kann programmieren!
Wir müssen lernen, dass Programmieren ungleich Programmieren ist

30 January 2026 | Beat Döbeli Honegger | GMLS, Informatik

Bei der Diskussion anlässlich der Formulierung des Lehrplans 21 vor 10 bis 15 Jahren, ob Informatik obligatorisch in die Volksschule gehöre (Biblionetz:a00436) , erlebte ich Gegenwind auch von unerwarteter Seite: Informatikerinnen und Informatiker äusserten die Sorge, dass bald alle sagen würden "Ich kann programmieren!", weil sie in der Schule Informatikunterricht hatten. Das sei verheerend, denn dadurch würde die Bedeutung einer "echten" Informatikausbildung geschmälert.

Mit der aktuellen Entwicklung, dass generative Machine-Learning-Systeme immer besser Software schreiben können, nimmt derzeit die Zahl der Menschen zu, die auf LinkedIn laut ausrufen: "Ich kann programmieren!".

Ein Versuch der Klärung zur Beruhigung der Gemüter auf beiden Seiten.

Machmaschinen als Dilemma und IT-Sicherheits-Horror
Technischer: Prompt-Injections werden mit MCP-Servern zum Einfallstor für IT-Attacken

Das Jahr 2026 dürfte zum Jahr der Machmaschinen (meist "KI-Agenten" genannt) werden: Wenn wir es zulassen, können generative Machine-Learning-Systeme (GMLS) unsere Daten (Dateien, Mails, Kalender) lesen und bearbeiten. Das ist sehr verlockend, denn die eigene Effizienz kann unheimlich steigen, wenn mein GMLS mir nicht nur vorschlägt, was ich jetzt machen sollte, sondern es gleich macht. Es ist aber gleichzeitig ein IT-Sicherheits-Horror, weil wir mit Machmaschinen ein bis heute schwer zu kontrollierendes trojanisches Pferd mitten in unsere Daten setzen.

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Future Shock Level 2026
Wenn plötzlich praktisch funktioniert, was man theoretisch schon länger vohersagt

18 January 2026 | Beat Döbeli Honegger | GMLS

Ich erlebe derzeit einen leicht erhöhten FutureSchockLevel: Ich habe vor einigen Tagen angefangen mit dem GMLS-System (Biblionetz:w02833) Claude zu arbeiten und damit meine selbst programmierte Literaturdatenbank (Biblionetz:w00778) zu überarbeiten und erweitern. Ich bin geflasht davon, wie Claude den im Netz zu findenden, aber bei mir nicht funktionierenden MCP-Server (Biblionetz:w03705) analysieren und zum Laufen bringen konnte und wie ich seither mit Claude über meine Datenbank und den damit verbundenen Code sprechen kann und mir Claude grad Erweiterungen schreibt - entweder direkt in der Datenbank in (Vorsicht: legacy code) Visual Basic for Applications (VBA) oder aber moderner in Python. Wenn dann noch in einem Fenster der Livestream des 3D-Druckers läuft, der in einem anderen Zimmer etwas druckt, was man mit einem GMLS-Bot und Open-SCAD entwickelt hat, wird einem schon etwas agentic zu Mute...

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Leide ich etwa an AI fatigue?
Wenn die Informationsflut auch mich überrollt...

10 January 2026 | Beat Döbeli Honegger | GMLS, Wissenschaft

Das Arbeitsjahr hat wieder begonnen, ich sitze werktags am Morgen beim Kaffee und prüfe meine verschiednen Newskanäle, von Tagespresse über allerlei RSS-Feeds bis zu sozialen Medien. Regelmässig speichere ich mir interessante Artikel ab, denen ich mich später genauer widmen will.

Seit gefühlt drei Jahren finde ich jeden Morgen mehr relevante Informationsbrocken, als ich im Laufe des Tages oder der Woche verarbeiten kann. Der Informationsberg wächst und damit auch mein schlechtes Gefühl als Experte angefragt zu werden, ohne diesen Berg verarbeitet zu haben.

Heute lag auf meinem Stapel auch der Artikel AI Fatigue: Reflections on the Human Side of AI’s Rapid Advancement (Biblionetz:t33155) und er beschreibt dieses Phänomen sehr schön.

Jahreswechselprojekt 2025/2026
Womit ich den Jahreswechsel zu verbringen gedenke

12 December 2025 | Beat Döbeli Honegger | Biblionetz, GMLS, Visualisierung

Ende 2026 wird das Biblionetz 30 Jahre alt. In den letzten Jahren habe ich primär über den Jahreswechsel Zeit, an der Software des Biblionetzes zu schrauben und nicht nur Inhalte zu erfassen. Für diesen Jahreswechsel habe ich mein Projekt gefunden. Ich werde erkunden, wie gut sich das Biblionetz mit Obsidian (Biblionetz:w03642) synchronisieren lässt und was mir das bringt. Bei dieser Arbeit lasse ich mich durch generative Maschine-Learning-Systeme unterstützen und schaue so, was diese Arbeitsweise beim Erkunden einer neuen Software (Obsidian) und beim Programmieren (Visual Basic for MS Access) bringt.

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne: Es ist faszinierend, wie mir ChatGPT die ersten Exportprozeduren in besserer Codequalität liefert als ich sie schreiben würde und wie sich erste Graphen in Obsidian aufbauen. Der Teufel wird wie immer im Detail stecken, aber ich freue mich auf den Jahreswechsel wink

Kontakt

  • Beat Döbeli Honegger
  • Plattenstrasse 80
  • CH-8032 Zürich
  • E-mail: beat@doebe.li
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