Biblionetz
Postings zum Biblionetz

Frischeres, dynamischeres Biblionetz

03 September 2010 | Beat Döbeli Honegger | Biblionetz
Einige werden es vielleicht bemerkt haben, das Biblionetz ist in den Tagen frischer und dynamischer dahergekommen. Ich habe einerseits das Layout wieder einmal etwas dem Zeitgeist angepasst (auch wenn man weiterhin merkt, dass ich kein Grafiker bin...):

biblionetz-layout.jpg

Doch dynamischer ist nicht nur das Layout. Durch den Einsatz der AJAX-Library jQuery möchte ich in naher Zukunft gewisse Dinge im Biblionetz dynamischer gestalten. Ein erster Schritt: Automatische Voransichten von Personen, Buchcovern und Textseiten beim Berühren eines entsprechenden Links mit der Maus.

biblionetz-layout2.jpg

Diese Spielereien dienen unter anderem dazu, dass ich den Anschluss an aktuelle Webtechnologien nicht komplett verliere...

Und für die Nerds: Nein, das Biblionetz ist noch immer kein Webservice. Alles nur statische HTML-Seiten, in der Nacht generiert und per FTP auf den Server geschoben.

Das Biblionetz kann geflattrt werden

27 July 2010 | Beat Döbeli Honegger | Biblionetz
flattr.com ist ein neuer social micropayment Dienst aus Schweden, mit dem sich geschätzte Websites mit einem Klick monetär unterstützen lassen. Ich definiere einen monatlichen Betrag, den ich fürs flattrn ausgeben will (Relevante Frage: "Was sind mir die Informationen aus dem Web wert?" ) und klicke überall wo mir ein Webangebot gefällt auf den Knopf flattr this! Ende Monat wird dann mein fixer Betrag durch die Anzahl meiner Klicks geteilt und die Beträge den entsprechenden Websites überwiesen. Cooles Konzept!

Ich bin gespannt, ob dieses Geschäftsmodell (Biblionetz:w01319) funktioniert und konnte es natürlich nicht lassen, das Biblionetz mit einem flattr-Button auszustatten. In den nächsten sechs Monaten wird auf allen neu generierten Biblionetzseiten ein flattr-Button erscheinen. Mal schauen, was da passiert smile

Ja, auch dieses Weblog lässt sich flattrn:

flattr.com ist derzeit in einer Beta-Phase (wer hätte was anderes erwartet) und Anmelden kann man sich nur mit Einladungscode (nein, ich habe derzeit keine). Der Erfolg von flattr.com wird u.a. natürlich davon abhängen, ob genügend Websurfer sich einen flattr-Account zulegen...

Das Biblionetz twittert

25 July 2010 | Beat Döbeli Honegger | Biblionetz, Geek
Man muss mit der Zeit gehen und RSS scheint ja bald nur noch was für alte Leute wie mich zu sein. Wer etwas auf sich hält, der twittert. Um wieder mal ein API in den Fingern gehabt zu haben, habe ich dem Biblionetz das Twittern beigebracht:

biblionetz-twittert.jpg

Naja, ganz automatisch geht's noch nicht, da ich das Biblionetz ja offline erstelle und in Form von statischen Webseiten auf den Server lade. Da muss ich mir noch überlegen, wie ich es schaffe, dass jedes Objekt nur einmal getwittert wird und zwar erst dann, wenn die entsprechende Biblionetzseite auch online ist.

Um nicht auf einen fremden URL-Shortener wie http://tinyurl.com oder http://bit.ly zurückgreifen zu müssen (ich behalte gerne die Kontrolle über meine URLs), habe ich dem Biblionetz nach 13 Jahren nun auch Short-Permalinks spendiert. Ich weiss, ich bin ein Geek, aber mir gefallen die neuen Kurz-URLs ;-).

http://twitter.com/biblionetz ,

Conference Proceedings im Biblionetz

02 March 2010 | Beat Döbeli Honegger | Biblionetz
Nur ein kleines Detail, das mich aber selbst gestört hat: Bisher war es schwierig, alle Conference-Proceedings einer periodisch stattfindenden Konferenz im Biblionetz auf einen Blick bzw. Klick zu haben. Tja, nun geht das. Ich habe die Biblionetzseite mit den Conference-Proceedings überarbeitet (Biblionetz:b_conf) und den Konferenzen mit genügend erfassten Jahrgängen eigene Übersichtsseiten spendiert:

biblionetz-conf-proceedings.jpg

So gibt es jetzt praktische Übersichtsseiten z.B. zu folgenden Konferenzen:

(Technisch war das relativ einfach. Da ich im Biblionetz bereits Zeitschriften als periodische Werke modelliert habe, war der Aufwand für periodische Konferenzbände relativ klein.)

App-Phone

12 February 2010 | Beat Döbeli Honegger | Biblionetz
Ich bin ja bekanntermassen als Biblionetzkar ein Begriffs-Fetischist und kann mich stundenlang mit Definitionen und Hierarchien herumschlagen:
  • Was bedeutet E-Learning und Blended Learning und wo liegt der Unterschied?
  • oder: Wie verhalten sich die Begriffe Medienpädagogik, Mediendidaktik, Medienbildung, Medienerziehung zueinander und was bedeuten sie überhaupt? (siehe auch Kerres: pars pro toto)

Diesmal geht's nicht um Begriffe im Bereich Bildung und Schule, sondern um Technik. Auch ich verzweifle zuweilen ob der technischen Entwicklung, denn die Konvergenz macht mir meine schön zurecht gelegten Begriffsschubladen zunichte:

Früher (TM) war es einfacher. Es gab Notebooks (Biblionetz:w00829) und wenn diese in der Schule eingesetzt wurden, dann waren das eben Notebooks in der Schule (Biblionetz:w00970). Hatte jede Lehrperson ein Notebook, dann hiess das (bei mir) Ein Notebook pro LehrerIn (ENpL) (Biblionetz:w01038) und hatten alle Lernenden persönliche Geräte, so hiess das logischerweise Ein Notebook pro SchülerIn (ENps) (Biblionetz:w00753). Soweit, so gut. Auch Handhelds / PDAs (Biblionetz:w01547) stellten noch kein grösseres Problem dar. Da gab es dann einfach Handhelds / PDA in school (Biblionetz:w01551).

Doch nun wird's kompliziert: Es gibt Mobiltelefone (Biblionetz:w01949). Und Mobiltelefone in der Schule (Biblionetz:w01971). Mobiltelefone konnten ursprünglich nur telefonieren. Somit waren sie keine Handhelds. Irgendwann waren aber auf gewissen Mobiltelefonen zusätzliche Programme verfügbar (Taschenrechner, Agenda, Spiele etc.). Ein neuer Begriff fing an, sich zu verbreiten: Smartphones (bisher nicht im Biblionetz). Sind jetzt Smartphones Handhelds mit denen man auch noch telefonieren kann? Muss ich jetzt den Begriff Smartphones ins Biblionetz aufnehmen, damit ich Papers zum Einsatz von Smartphones in der Schule von solchen zum Einsatz von simplen Telefonen unterscheiden kann?

Wenn ich versuche, unser iPhone-Projekt einzuordnen: Eigentlich ist die Telefonfunktion nicht so relevant. Also ist es irreführend, es als Mobiltelefonprojekt zu klassifizieren. Es ist eher ein Handheldprojekt. Im Unterschied zu traditionellen (!) Handheldprojekten verfügen die iPhones aber jederzeit und überall über einen Internetzugang. Diese Eigenschaft ist relevant für das Projekt. Also Smartphone-Projekt?

Vor einiger Zeit bin ich bei gizmodo über einen weiteren Begriff gestolpert, der mir einleuchtet: App-Phone. Dabei steht App nicht etwa für Apple, sondern für die Möglichkeit, zusätzliche Applikationen auf das Gerät zu laden. Damit erhöht sich der Freiheitsgrad des Geräts:

  • Mobiltelefon: Ein fix installiertes Programm "Telefon"
  • Smartphone: Eine fix vom Hersteller vordefinierte Auswahl von Programmen
  • App-Phone: Eine fix vom Hersteller zur Verfügung gestellte Plattform für eine beliebige Anzahl Programme

Beim Mobiltelefon habe ich also ein Werkzeug, beim Smartphone eine fixe Werkzeugsammlung und beim App-Phone einen Werkzeugkoffer.

Gefällt mir, dieser Begriff.

P.S.: Angesichts der rigiden Gatekeeper-Funktion von Apples bei der Zulassung von Apps könnte man auch eine vierte Kategorie namens FOSS-Phone propagieren. Auf solchen Geräten lassen sich auch Änderungen am Betriebssystem vornehmen und es bestehen keinerlei Einschränkungen bezüglich möglicher Programme. Derzeit scheint allerdings ausserhalb der FOSS-Community das Bewusstsein für die Gefahren solcher gated-app-environments noch nicht allzu verbreitet zu sein, so dass dieser Begriff derzeit wenig Verbreitungschancen hat...


Wenn ich das richtig sehe, wird das Nokia N900 ein FOSS-Phone. Es zeichnet sich ab, dass es sehr eng an die QT- und KDE-Gemeinde angebunden sein wird.

-- Main.RomeyW - 12 Feb 2010

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