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Lean-Lan
oder: Schulserver sind nicht mehr zeitgemäss

20 Mar 2006 - 17:50 | Version 6 |

Volker Rüddigkeit und Georg Schlagbauer haben einen lesenswerten Artikel unter dem Titel Das Lean-LAN – zeitgemäße Netzwerke in Schulen! PDF-Dokument - Ein Plädoyer für „schlanke“ Netzwerke publiziert:

Mit der zunehmenden Nutzung interaktiver Internet-Plattformen gehören die etablierten Schul-Netzwerke bald der Vergangenheit an. „Schlanke“ Netzwerke sind angesagt, die Server in den Schulen können vom Netz genommen werden. Für Lehrer und Schüler ist es ein Aufbruch in ein neues medienpädagogisches Zeitalter und für die Schulträger ein willkommener Ausstieg aus der Wartungs- und Kostenfalle.

Zusammenfassend lassen sich etwa folgende Empfehlungen für Schulen daraus ableiten:

  • Verzichten Sie auf lokale Homeverzeichnisse für Lehrpersonen und Schüler/innen
  • Verzichten Sie auf lokale Userverwaltung
  • Verzichten Sie auf "pädagogische" Kontrollfunktionen im Schulnetz
  • Nutzen Sie frei verfügbare Schulplattformen wie educanet2.ch (Schweiz) oder lo-net.de (Deutschland) statt lokaler Server
  • Denken Sie an die Integration privater Notebooks ins Schulnetzwerk
  • Ein USB-Stick pro SchülerIn (als Homeverzeichnis) -> U3!!

Im Detail muss man nicht mit allen Aussagen übereinstimmen, aber ich bin froh um die allgemeine Stossrichtung!

Quelle: http://www.lean-lan.de

Anmerkung von Jan Hodel: Wenn man das konsequent durchdenkt, sähe man auch einen (zumindest einmal durchzudenkenden) Lösungsansatz für die immer wiederkehrende Plattformdiskussion: Was wäre, wenn die Lehrpersonen pro Jahr 500 Franken an ihren privaten Laptop und noch einmal 500 für dessen Wartung und Software-Ausstattung erhielten, statt die teure Doppelinfrastruktur von Heimgeräten und Schulgeräten durchzuziehen? Vielleicht führte es ja auch zu mehr Eigeninitiative und Eigenverantwortung bei der Auseinandersetzung mit und Pflege von ICT-Infrastrukturen (ich meine "mehr", d.h. nicht, dass jetzt keine Eigeninitiative vorhanden sei)? Nur so eine Frage. JH

Antwort von Beat Doebeli Honegger: Hmm, da würde ich jetzt eher nach dem Grundsatz Wer zahlt, befiehlt verfahren und den Lehrpersonen ein einheitliches persönliches Gerät (=Notebook) zur Verfügung stellen und den Support dafür organisieren. Damit muss sich die Lehrperson weder um Modellauswahl, Lizenzfragen, Installation, und ähnliches kümmern und der Schulsupport hat es nur mit einem Gerätetyp zu tun. Eigentinitative bei ICT möchte ich bei den Lehrpersonen eher im pädgogischen Bereich fördern, weniger im technisch/betrieblichen. (siehe Biblionetz:w010138)


 
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Kategorien: IsaBlog, IsaSchulICT