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Facebook will mich zum Werbeträger machen

04 Sep 2013 - 13:54 | Version 1 |
Vor kurzem ist wieder mal ein Mail von Facebook (Bibliontz:w02039) eingetrudelt und hat Änderungen der Nutzungsvereinbarungen angekündigt. Sowas liest man ja (leider/verständlicherweise) nicht, ich konnte aber darauf vertrauen, dass es schon Leute/Organisationen geben wird, die das für mich übernehmen werden. Und in der Tat, netzpolitik.org hat das getan. Weil wiederum nicht alle netzploitik.org lesen, hier das Wesentliche aus den veränderten Nutzungsbedingungen von Facebook:

10. Über Werbung und andere kommerzielle Inhalte, die von Facebook zur Verfügung gestellt oder aufgewertet werden

Unser Ziel ist es, Werbeanzeigen und sonstige kommerzielle bzw. gesponserte Inhalte, die für unsere Nutzer und Werbetreibenden wertvoll sind, zur Verfügung zu stellen. Um uns dabei zu helfen, erklärst du dich mit Folgendem einverstanden:

  1. Du erteilst uns deine Erlaubnis zur Nutzung deines Namens, Profilbilds, deiner Inhalte und Informationen im Zusammenhang mit kommerziellen, gesponserten oder verwandten Inhalten (z. B. eine Marke, die dir gefällt), die von uns zur Verfügung gestellt oder aufgewertet werden. Dies bedeutet beispielsweise, dass du einem Unternehmen bzw. einer sonstigen Organisation die Erlaubnis erteilst, uns dafür zu bezahlen, deinen Namen und/oder dein Profilbild zusammen mit deinen Inhalten oder Informationen ohne irgendeine Entlohnung für dich zu veröffentlichen. Wenn du eine bestimmte Zielgruppe für deine Inhalte oder Informationen ausgewählt hast, werden wir deine Auswahl bei deren Nutzung respektieren. Solltest du jünger als achtzehn (18) Jahre alt sein bzw. gemäß einer anderen gesetzlichen Altersgrenze als minderjährig gelten, versicherst du, dass mindestens ein Elternteil bzw. Erziehungsberechtigter den Bedingungen dieses Abschnitts (sowie der Verwendung deines Namens, Profilbilds, deiner Inhalte und Informationen) in deinem Namen zugestimmt hat.
  2. Wir geben deine Inhalte und Informationen nicht ohne deine Zustimmung an Werbetreibende weiter.
  3. Du verstehst, dass wir bezahlte Dienstleistungen und Kommunikationen möglicherweise nicht immer als solche kennzeichnen

Kurz gefasst nehme ich als zur Kenntnis, dass Facabook bezahlte Werbung nicht kenntlich machen muss und sich von Firmen dafür bezahlen lässt, dass sie meinen Namen, mein Bild und meine Inhalte im Zusammenhang mit der Firma veröffentlichen ohne mich dafür zu beazhlen. Damit sollte dem Letzten klar sein: Bei Facebook ist man das Produkt.

Und da fragt mich noch jemand, warum mir Faceboko nicht sympathisch ist?

P.S.: Bei netzpolitik.org wird auch erklärt, wie man (als Symptombekämpfung) das derzeit noch abstellen kann.


 
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Kategorien: IsaBlog, IsaAnnoyance