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A Ram Sam Sam...

23 Jan 2009 - 21:42 - Version 3 - WikiGuest

Diese Woche im trauten Familienkreis (jaja, man kann das Privatleben nicht vollständig vom Berufsleben trennen): Klein-Caspar verlangt ultimativ: "Singen!" Also wird gesungen.

Um die motorischen Fähigkeiten bestmöglich zu fördern natürlich Lieder, zu denen man auch Bewegungen machen kann. Aber die Erinnerung an solche Lieder und die entsprechenden Bewegungen sind schwach, schliesslich ist es lange her, seit man diese Lieder in der eigenen Jugend gehört hat. So fehlen in einem bestimmten Lied in einem Abschnitt die passende Bewegung. Ich als absoluter Nichtsinger bin etwas hilflos und habe keine Ahnung.

Da ich etwas einseitig begabt bin, komme ich irgendwann auf die Idee, nach dem Lied im Internet zu suchen. Dort findet man ja alles. Hmm, nur: Wie sucht man nach einem Liedtext, der irgendwie "A Ram Sam Sam" geschrieben werden könnte? Genau so. Und nach kurzem sagt einem Google, dass dieses Lied scheinbar in jedem Pfadfinderliederbuch auf dem Erdball abgedruckt worden ist. Nur: Da stehen zwar die Strophen, aber keinerlei Icons oder Skizzen, wie die Bewegungen dazu aussehen sollten.

Hmm, "nicht immer nur mit Google suchen" pflege ich den Studierenden und Lehrpersonen in meinen Veranstaltungen jeweils zu sagen. Vielleicht sollte ich mich selbst auch an diese Regel halten. Wenn ich Bewegungen will, muss ich vielleicht in einer Bewegungs-Suchmaschine verwenden, sprich YouTube.

Tatsächlich: Die Suche nach ram sam sambei YouTube ergibt ca. 300 Treffer! Da ist alles vertreten, von eher quäkenden Kindern, die von ihren begeisterten (vornehmlich us-amerikanischen) Eltern angespornt, gefilmt und auf veröffentlicht werden bis zu professionell wirkenden Chören oder Gruppen von Studierenden und öffentlichen Veranstaltungen mit Bühne und Publikum. Faszinierend. Da sage noch einer, YouTube sei zu nichts Sinnvollem zu gebrauchen!

Beim Durchschauen der Filme wird's noch faszinierender: Nicht überall auf der Welt werden die gleichen Bewegungen gemacht. Eine erste Durchsicht verleitet zur Vermutung, dass die Bewegungen regional geprägt sein könnten, die Deutschen scheinen die gleichen Bewegungen zu machen wie die Schweizer, nicht aber die Indonesier. Nun schlägt der Mediendidaktiker vollends mit mir durch: Bewegungen vergleichen, Bewegungen nachmachen, kulturelle Unterschiede feststellen oder widerlegen. Musik, Bewegung, ICT-Einsatz, Mensch und Umwelt, was will man mehr? wink

Die quiekenden Kinder müssen selbst gesucht werden...

A Ram Sam Sam https://www.youtube.com/watch?v=aU_jmzbildw

https://www.youtube.com/watch?v=ybjp1lQ7QGE

https://www.youtube.com/watch?v=rlYIvNtsaPw

https://www.youtube.com/watch?v=UhP82WuPu5o

https://www.youtube.com/watch?v=7RSnw5Vot4Y

https://www.youtube.com/watch?v=8KHffjc22T4

https://www.youtube.com/watch?v=pQdtxBQKKCM

https://www.youtube.com/watch?v=hh-IY-0ZP8Y

https://www.youtube.com/watch?v=6zgrA0eBFmY

https://www.youtube.com/watch?v=yE91tM_AS1Q

https://www.youtube.com/watch?v=mSndsn14-xE

https://www.youtube.com/watch?v=UK8Tcc7aWo0

https://www.youtube.com/watch?v=v-EZQDIyej0

https://www.youtube.com/watch?v=-TBuskJ03Ew

https://www.youtube.com/watch?v=HwoXD_RVETg

https://www.youtube.com/watch?v=E-ZgdnOF_b0

https://www.youtube.com/watch?v=dkf8fOVVoPA

https://www.youtube.com/watch?v=-NxdiXLV-ag

https://www.youtube.com/watch?v=8SDUQDF4Jas

https://by-clips.com/video/ptI95gvDLPU/aram-sam-sam.html

Und dann nochmal ganz anders: https://www.youtube.com/watch?v=Pd2OaqyWPIU

https://www.youtube.com/watch?v=V100KquKCRY

https://www.youtube.com/watch?v=LE7dOFAI52Q

https://www.youtube.com/watch?v=RcmJJ6EqCWw

-- WikiGuest - 01 Jun 2019

Die Lieblingsversion meiner 3 Jährigen: https://www.youtube.com/watch?v=9W36DUhgLQY&vl=de

-- WikiGuest - 30 Jul 2020

 
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Erkenntnisse aus dem Notfallfernunterricht

11 Jun 2020 - 06:50 - Version 1 - BeatDoebeli

Gegen Ende der vom Bundesrat verordneten Schulschliessungen für die Volksschulstufe empfand ich im Mai 2020 den Wunsch, gewisse in den acht Wochen der Schulschliessungen gemachte und mit meinen Berufskolleginnen und -kollegen diskutierte Wahrnehmungen möglichst prägnant zu formulieren. Ich habe dafür die Form von Infografiken verwendet. Einerseits, weil eine gut gemachte Grafik mehr als tausend Worte sagt und andererseits, weil sich solche prägnanten Grafiken gut zur Verbreitung auf sozialen Medien eignen.

Mitte Mai 2020 habe ich so innerhalb von wenigen Tagen ca. 10 bis 15 Grafiken auf Twitter und Facebook veröffentlicht. Die Grafiken haben erfreuliches Interesse geweckt, von freudiger Zustimmung bis zu verärgerter Ablehnung. Womit ich nicht gerechnet hatte: Weil ich als Stilmittel unter jede Grafik eine Legende mit Bildnummer gesetzt hatte, vermuteten einige eine entstehende Publikation im Hintergrund. Innerhalb von 48h erhielt ich eine handvoll Anfragen zur vermeintlichen Publikation, darunter auch von einer kantonalen Bildungsdirektion.

Ich sah mich deshalb einerseits genötigt, den kleinen Scherz aufzulösen und folgende Grafik zu publizieren:

Andererseits merkte ich, dass ich das Projekt vielleicht doch nicht einfach bei den Grafiken ohne Erklärung belassen konnte, sondern dass die Grafiken eine zitierbare Quelle und eben vielleicht doch gewisse Erklärungen und Referenzen benötigen würden.

Aus diesem Grund habe ich in einem Wiki die Grafiken referenzierbar und erklärt zur Verfügung gestellt:

https://wiki.doebe.li/Notfallfernunterricht

 
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Vorurteile gegenüber Informatikern

07 Jun 2020 - 16:04 - Version 2 - BeatDoebeli

Es ist ja nichts Neues, dass Menschen Vorurteile gegenüber Informatikern haben (Biblionetz:f00159). Die Corona-Krise hat die Sache diesbezüglich nicht einfacher gemacht im Gegenteil. Zwar haben einige in der Krise gemerkt, dass gewisse Informatiker im wahrsten Sinne des Wortes systemrelevant sind (weil nämlich ohne sie das Computersystem nicht läuft), aber das hat sie von bösen Scherzen nicht abgehalten, wie dieses Beispiel zeigt:

a-programmer.jpg

Ich möchte diesem Bild ein- für allemal widersprechen, weil es einfach nicht stimmt! Vor der Corona-Krise hatte ich vier Bildschirme auf dem Pult, seither sind es deren fünf:

Die Frage Wie viele Bildschirme braucht der Mensch? beschäft mich ja schon seit Jahren (2006, 2007, 2009, 2011, 2012, 2015).

Während der Corona-Krise wuchs bei mir der Bedarf nach einem Monitor-Monitor, mit dem ich z.B. Load und Aktivitäten von https://www.LernenTrotzCorona.ch aus den Augenwinkeln verfolgen konnte, der auch dann weiterlief (und nicht alle ssh-Verbindungen verlor), wenn ich den Notebook irgendwo anders in der Wohnung nutzen wollte.

Also: Ein Raspberry Pi musste her, welcher diesen Monitor (Nummer 5, ganz rechts im Bild) bedient. Nun ist es aber mühsam, wenn dieser zweite Computer eine eigene Maus und Tastatur benötigt (und nicht alles lässt sich bequem remote per ssh steuern...).

Bei der Recherche habe ich Synergy entdeckt, welche die Nutzung einer Maus und einer Tastatur auf unterschiedlichen Computern gleichzeitig ermöglicht, unabhängig vom verwendeten Betriebssystem. Ich kann jetzt also mit meiner am Windows-Notebook angeschlossenenen Maus ganz nach rechts fahren. Irgendwann verlässt sie den letzten Bildschirm des Windows-Rechners und taucht sofort am linken Rand des Raspberry-Monitors auf. Ab dann werden auch die Tastatureingaben des Windows-Rechners auf den Raspberry weitergeleitet - so lange, bis ich die Maus wieder zurück auf den Windows-Bildschirm holen. Hat mich 29$ gekostet, aber meinen Arbeitsplatz von einer zweiten Tastatur und Maus befreit.

 
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