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Neue Akkus - Neues Leben

25 Jul 2015 - 11:47 - Version 1 - BeatDoebeli

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Vor zwei Jahren habe ich mein damals 15 Jahre genutztes Twike (Biblionetz:w02093) durch ein neues ersetzt (siehe Das Twike ist tot - Es lebe das Twike!). Nun habe ich praktisch nochmals so viel Geld in die Hand genommen und die Akkus ersetzt. Nach 17 Jahren ist jetzt Schluss mit NiCd-Akkus mit Memory-Effekt, Hitzeproblemen und ähnlichem.

Bei den neuen Akkus handelt es sich um Li-Ion Mangan Akkus (4x5.6Ah). Die haben keinen Memory-Effekt mehr, erwärmen sich bei der Nutzung massiv weniger und können pro Gewicht massiv mehr Energie speichern. In den 68kg haben ca. 150km Twike-Reichweite Platz. smile

Ein neues Twike-Leben beginnt: Die Reichweite der letzten Akkus gegen Schluss von 35km innerstädtisch / 50km ausserorts waren schon etwas einschränkend gegenüber den jetzt verfügbaren ca. 150km. So ist jetzt beispielsweise Zürich-Goldau retour problemlos möglich (und aufgrund der Sommerferien auch verkehrstechnisch erträglich) und auch sonst muss ich weniger auf den Kilomteterstand achten.

Ebenfalls erleichtert ist die Tatsache, dass die Akkus jederzeit geladen und nicht wie bei den früheren NiCd-Akkus möglichst leergefahren werden müssen. Mit den Akkus wurde auch gleich ein Teil der 17jährigen Steuerlogik des Twikes durch eine neuere ersetzt, die massiv mehr und verständlichere Daten liefert. Das Twike entscheidet jetzt selbst ob und wann es geladen werden muss (z.B. nachts ab 22 Uhr mit Niedertarifstrom) und kann somit ohne Nachdenken jederzeit an die Steckdose gehängt werden. Der Ladestrom wird in der normalen Anzeige nicht mehr in Ampere, sondern in km/h angezeigt:

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Konkret hat das Twike hier noch eine Akkufüllung für 62km und eine Stunde Laden bringt 40 km mehr Reichweite (für technisch Interessierte: Das entspricht einer Ladung mit 12-13A an einer 230V-Steckdose, bedingt eine CEE16-Steckdose).

Ich habe mir auch ausgerechnet, was denn das Laden so kostet (u.a. wichtig, wenn man an fremden Steckdosen laden will). In der Stadt Zürich kostet eine Kilowattsunde im Hochtarif 25 Rappen, im Niedertarif 12 Rappen. Dies ergibt dann folgende Kostenstruktur:

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Konkret: In der Nacht kostet mich eine Vollladung einen Franken. Damit komme ich ca. 120-150 km weit (Die erste Ladung hat für 129km gereicht und das Twike meinte, noch 15km weiter zu kommen). Bei Elektromobilen entstehen die Kosten nicht beim Laden, sondern beim Akkukauf... (Und der Volländigkeit halber: Das Twike fährt 100km mit einem Energieäquivalent von einem halben Liter Benzin).

Finanziell ist das Ganze noch immer unvernünftig, heute wäre ein normales 5plätziges Elektroauto günstiger als das zweiplätzige Twike (weil halt eine Kleinserie die Kosten hochtreibt). Aber in der Stadt mit begrenztem Parkplatzangebot ist das Twike, das als Motorrad gilt ungeschlagen. Und die Energieeffizienz beruht nicht darauf, dass es elektrisch angetrieben ist, sondern dass es vergleichsweise leicht ist (250kg).

Und zum Schluss noch dies: Weil ich immer darauf angesprochen werde, dass man damit ja nichts transportieren könne: Die 7x6x1.5 Liter Getränke haben den Laderaum des Twikes nicht mal zur Hälfte gefüllt. Und bei Bedarf lässt sich auch der Beifahrersitz entfernen wink

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Verdammte Volltextsuche VI

23 Jul 2015 - 10:42 - Version 5 - BeatDoebeli

Heute morgen habe ich wieder mal über die Volltextsuche auf meinem Windowsrechner geärgert und wollte meinem Ärger hier im Blog Luft machen. Dumm nur, dass ich meine ausgedachte Formulierung bereits in einem Posting von 2011 verwendet habe:

Volltextsuche sollte doch 2011 einfach funktioneren. Sonst können wir uns den Leitmedienwechsel ans Bein schmieren und das Gelaber vom Ende der Schublade (Biblionetz:b03258) gleich mit. Kollektive Intelligenz, Mitmachweb? Pah! Mein mein Posting vom Februar 2011 hat 0 Reaktionen gebracht.

Seit mindestens 2011 ärgere ich mich also mit der Volltextsuche auf meinem Windowsrechner herum (VerdammteVolltextSuche, VerdammteVolltextSucheIII, VerdammteVolltextsucheIV, VerdammteVolltextSucheV).

Auch im Jahr 2015 sieht die Lage nicht besser aus. Es ist tatsächlich so, dass ich das WWW besser durchsuchen kann als meine eigenen Festplatten!

Meine Ansprüche sind aus meiner Sicht ja nicht allzu abartig: Ich hätte gerne eine Volltextsuche, die meine Mails und meine Dokumente auf der Festplatte durchsucht und bei den Treffern in einer Voransicht zeigt, wo im Mail/Dokument die Fundstelle liegt. Bei den Dokumenten hätte ich gerne HTML, PDF, epub und die üblichen Office-Formate durchsucht.

Fehlanzeige: Die wenigsten Volltextsuchmaschinen für Windows durchsuchen im Jahr 2015 das Format .epub! Und noch schlimmer: Trotz Kundenanfragen wird das nicht mal geplant:

Was mich aktuell (Juli 2015) an den verfügbaren Desktop-Suchmaschinen für Windows stört bzw. sie unbrauchbar macht:
  • Interne Windows-Suche
    • Unbrauchbares User Interface
  • X1
    • durchsucht keine .epubs
    • stürzt öfters ab
    • neue Version 8 würde alle 14 Tage die Lizenz online prüfen wollen
  • Copernic
    • durchsucht keine .epubs
    • zeigte bei mir Dokumente nur in der Vorschau, wenn Index im Standardordner liegt
  • Filelocator Pro
    • legt keinen Index auf Vorrat an, eine Suche dauert also bei meinen Daten trotz SSD über 2 Minuten
  • Lookeen, deutsches Produkt
    • Keine Aussage zu epubs, Supportanfrage gestellt
    • Bei meinem Test wurden epubs nicht durchsucht (Version 10)
  • DocFetcher, ein Open Source-Projekt auf Java-Basis
    • kann epubs durchsuchen
    • kann Outlook-Mails durchsuchen, die in PST-Files liegen
    • kann keine Outlook-Mails durchsuchen, die mit dem Exchange-Server synchronisiert werden (will ich aber, weil ich die aktuellen Mails auf verschiedenen Geräten synchronisiert haben will).

Noch durchprobieren muss ich:
  • Exselo, neues norwegisches Produkt auf Java-Basis
    • Keine Aussage zu epubs,
    • Bisher keine schöne Voransicht der Fundstellen

 
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One Robot per Kid

14 Jul 2015 - 07:43 - Version 1 - BeatDoebeli

Eigentlich habe ich trotz allgemeinen Urlaubs um mich herum grad keine Zeit für Blogpostings, aber (Standardbegründung für Blogpostings:) da ich bereits mehrfach danach gefragt worden bin:

Ich habe bei Kickstarter das mBot-Projekt unterstützt und nun letzte Woche 2 mBots erhalten:

mbot.jpg

Es handelt sich um einen auf einem Arduino-Board (Biblionetz:w02431) aufbauenden Roboter (Biblionetz:w00801) mit Abstandssensoren, Mikrofon, Helligkeitssensoren für Striche am Boden, IR-Empfänger,LEDs etc. der entweder mit einer Arduino-Entwicklungsumgebung oder mit einer abgewandelten Scratch-Umgebung programmiert werden kann. Die Programmierung kann per USB-Kabel oder je nach bestelltem Modul per Bluetooth oder WLAN vorgenommen werden.

Bei Kickstarter hat ein Roboter $49 inkl. Versand von China in die Schweiz gekostet, im regulären Verkauf sind nun 75$ fällig. Angesichts dieses Preises steht darum auch unbescheiden das Motto One Robot per Kid (in Anlehnung an One Laptop per Child (OLPC) (Biblionetz:w02041)) auf der Innnenseite jeder mBot-Schachtel.

Viel Erfahrung mit dem Roboter habe ich noch nicht. Bisher kann ich erst sagen, dass der Aufbau durch einen Siebenjährigen unter Beobachtung eines Erwachsenen in 30 Minuten problemlos verläuft (n=1-Studie):

mbot2.jpg

 
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