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Microsoft Wireless Display Adapter

23 Jun 2016 - 14:22 - Version 5 - OlivierWueest

fall3.png

Da ich schon daran bin, Lösungen für das drahtlose Projizieren vorzustellen, hier gleich noch ein dritter Fall:

Diesmal sind keine Apple-Geräte involviert, ich möchte nur meinen Notebook drahtlos an einen Beamer anschliessen, habe aber unter Umständen kein WLAN zur Verfügung (oder ich habe eines, möchte aber nicht lange konfigurieren).

Hier hilft mir seit einiger Zeit der Wireless Display Adapter von Microsoft.

Bei meinem Windows-10-Notebook funktioniert das erstaunlich problemlos: Einstecken, verbinden, Adapter als externen Monitor nutzen (gespiegelt oder erweitert). Ein evtl. vorhandenes WLAN im Raum kann weiterhin genutzt werden.

Der Adapter braucht Strom und weil HDMI keinen Strom liefert, muss der Adapter den Strom per USB beziehen. Der Beamer oder Bildschirm, an welchen man den Adapter anstecken will, hat mit Vorteil einen USB-Anschluss in der Nähe des HDMI-Anschlusses, sonst muss mit externem USB-Acku oder Verlängerungskabel gebastelt werden, was die Einfachheit der Lösung wieder zunichte macht.

Anwendungsszenario: Sitzung mit Beamer, ich möchte aber nicht dort sitzen (bleiben), wo das Anschlusskabel des Beamers endet. Mit diesem Adapter kann ich mich mit dem Notebook frei im Raum bewegen.

Kostenpunkt: Ca. 50 Franken/Euro/Dollar. Es scheint eine neue Version zu geben, deshalb ist an gewissen Orten die alte Version günstiger zu haben. Ich hatte meinen mal für 35.- in einer Aktion gekauft.


Lieber Beat, Und du hattest noch nie Probleme mit diesem Stick? Mein erster funktioniert zwar, verliert aber nach rund 30 min. die Verbindung, dann immer häufiger. Mein zweiter ist besser, aber auch dort passiert es hin und wieder. Die Dinger werden im Betrieb recht heiss, ich tippe auf thermische Probleme. Vom Konzept und der Einfachheit her, aber eine Supersache. Vielleicht habe ich auch Montagsgeräte. Gruss Stephan

-- StephanGoeldi - 24 Jun 2016

Ich habe schon mehrfach ohne Probleme ganze Spielfilme damit gestreamt.

-- BeatDoebeli - 24 Jun 2016

Mit diesem Adapter mache ich grundsätzlich sehr gute Erfahrungen. Am besten gefällt mir, dass ich im Raum flexibel bin, d.h. ich kann mich positionieren, wo ich will. Bei gewissen Übertragungsarten (z.B. Referentenmodus in Powerpoint) hatte ich schon Schwierigkeiten oder es war unmöglich. Im laufenden Betrieb aber sonst störungsfrei. Ein spontanes (oder zu vieles ;-)) Umschalten der Übertragungsmodi jedoch ist nicht zu empfehlen. Das System hat mir dabei schon ziemlich "einen Streich" gespielt und ich musste den Rechner neu starten.

-- OlivierWueest - 26 Jun 2016

 
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Mit dem Windows-Notebook drahtlos auf den Apple TV

23 Jun 2016 - 14:05 - Version 2 - BeatDoebeli

Drahtloses Übertragen von Videobildern ist cool - wenn es denn funktioniert! Vor zwei Jahren hatte ich einige Lösungen vorgestellt, bei denen ein Computer ein Apple TV simuliert und als Empfänger für AirPlay-Signale dient (Fall 1).

airparrot1.png

Ich nutze zu diesem Zweck seit einiger Zeit unter Windows das Programm AirServer. Funktioniert bestens mit Airplay, funktioniert bei mir bisher nicht mit MiraCast. Kostet ca. 10 Euro/Franken/Dollar.

Nun habe ich vor kurzem den umgekehrten Weg ausprobiert: Den Windows-Bildschirm drahtlos an einen Apple-TV senden (Fall 2):

airparrot2.png

Ich verwende dazu die Software AirParrot 2. Was ich dabei sehr cool finde: Ich kann nicht nur einen Bildschirm auswählen (ja, ich habe 3 externe Bildschirme angeschlossen...), sondern ich kann auch ein einzelnes Fenster auf das Apple-TV und damit den Beamer übertragen:

airparrot3.png

Das ist z.B. in Unterrichtssituationen sehr brauchbar, wenn ich nur ein Fenster, nicht aber meinen ganzen Bildschirm zeigen will. Ebenfalls cool ist, dass ich damit Filme auf dem Beamer ausgeben kann, ohne dass sie auf dem internen Bildschirm angezeigt werden.

Airparrot2 kostet ca. 13 Franken/Euro/Dollar.

Beide Lösungen bedingen ein gemeinsames WLAN aller beteiligter Geräte.

 
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Interessante Managementansätze bei Schweizer IT-Unternehmen

03 Jun 2016 - 08:58 - Version 1 - BeatDoebeli

Vielleicht ist ja Zufall, aber in den letzten Tagen bin ich grad zwei Interviews mit CEOs von Schweizer IT-Unternehmen begegnet, die ungewöhnliche Managmentsansätze haben:

  • ERGON AG: "Jeder weiss, was der andere verdient"
    "Lohntransparenz und Mitbestimmung bei der Wahl des CEOs: «Züriberg» sprach mit Patrick Burkhalter, dem abtretenden CEO von Ergon Informatik, und seiner Nachfolgerin Gabriela Keller über Löhne, «Future Work» und die Informatiktage." (Biblionetz:t18702) Interview auf der letzten Seite der Zeitung Züriberg vom 2.06.2016 PDF-Dokument
  • Liip AG: "Meine To-do-Liste wurde in der Firma zum Running Gag"
    "Keine Chefs, keine Budgets, keine Zielvorgaben, kaum Kontrolle: Die Firma Liip verstösst gegen viele Regeln der Unternehmensführung und ist damit sehr erfolgreich. Mitgründer und Mitinhaber Christian Stocker erläutert, wie er sich als Chef überflüssig gemacht hat, wie sich 140 Mitarbeiter selber organisieren und was passiert, wenn man auf Vorschriften verzichtet." (Biblionetz:t18702) online hier

t18701.jpg t18702.jpg

Woran liegt es, dass es bei diesen Unternehmen zu funktionieren scheint?

 
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