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Wünschbarkeit impliziert nicht Machbarkeit

17 Feb 2006 - 15:15 | Version 3 |
In der letzten Zeit erlebe ich in verschiedenen Bereichen einen Dialog der folgenden Art:

A: Wir brauchen das.
B: Das ist aber nicht machbar.
A: Wir brauchen es aber wirklich. Es muss machbar sein. 
B: Es geht aber nicht. Ich kann es beweisen.
A: Das interessiert mich nicht. Wir brauchen es unbedingt. Mach es und zwar sofort.

Nein, das sind nicht (nur) meine Vorgesetzten, die so sprechen. Ich höre das auch in anderen Kontexten. Woher nehmen die Leute nur den Glauben, dass es schon machbar wird, wenn man nur genug betont, wie wichtig es sei?

Ja, natürlich kenne ich auch Che Guevara's Spruch "Sei realistisch, verlange das Unmögliche" (http://de.wikiquote.org/wiki/Che_Guevara). Und ich hoffe nicht, dass dieser Blogeintrag der Beginn meiner Wandlung zum Konservativisten darstellt. Aber Wünschbarkeit und Dringlichkeit haben nicht immer einen Einfluss auf die Machbarkeit...

Update:
  • Aus der Diskussion mit Benedikt: In der Praxis musst du sagen, wie teuer das nicht Machbare ist. Es reicht nicht zu sagen, dass es nicht machbar ist.
    • Antwort von Benedikt: Dumm ist einfach, wenn dann jemand das nicht Machbare zu dem Preis kauft.


 
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Kategorien: IsaBlog

-- BeatDoebeli - 17 Feb 2006